Das Hauptthema von allergodome.de ist und bleibt: „Weiterführende Informationen!“
Dies spiegelt sich entsprechend auch in diesem Allergie-Lexikon wieder, indem hier nicht einfach Begriffe kurz beschrieben werden. Hinweise, weiterführende Links, Broschüren-Tipps und Videos ergänzen soweit vorhanden jeden Suchbegriff!

Zur besseren Übersicht sind Abkürzungen separat aufgelistet!

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    Acetylcystein

    Der Wirkstoff Acetylcystein ist ein auswurfförderndes und schleimlösendes Mittel, das sich von der natürlichen Aminosäure (Eiweißbaustein) Cystein ableitet. Er kann auch bei Vergiftungen mit dem Schmerzmittel Paracetamol eingesetzt werden. (mehr …)


    Acetylsalicylsäure

    Acetylsalicylsäure (kurz: ASS) zählt zu den erfolgreichsten Arzneistoffen. Das erste Medikament mit diesem Wirkstoff kam 1899 auf den Markt; mittlerweile gibt es zahlreiche weitere Präparate. Die Acetylsalicylsäure-Wirkung ist vielfältig: Die Substanz wird als Schmerzmittel (Analgetikum), Fiebermittel (Antipyretikum), Entzündungshemmer (Antiphlogistikum) sowie als Thrombozytenaggregationshemmer zur Vorbeugung von Blutgerinnseln angewendet. Hier lesen Sie alles Wichtige über die Acetylsalicylsäure. (mehr …)


    Adrenalin

    Adrenalin (lateinisch ad ‚an‘ und ren ‚Niere‘) oder Epinephrin (INN) (griechisch ἐπί epí ‚auf‘ und νεφρός nephrós ‚Niere‘) ist ein im Nebennierenmark gebildetes und ins Blut ausgeschüttetes Stresshormon. Als solches vermittelt Adrenalin eine Herzfrequenzsteigerung, einen Blutdruckanstieg, eine Bronchiolenerweiterung, eine schnelle Energiebereitstellung durch Fettabbau (Lipolyse) sowie die Freisetzung und Biosynthese von Glucose. (mehr …)


    Adrenalin-Autoinjektor

    Der Stich einer Biene oder Wespe kann bei ihnen innerhalb weniger Minuten zu einer lebensbedrohlichen Situationen ausufern. Um das zu vermeiden, müssen Allergiker vom Arzt verschriebene Notfallmedikamente immer bei sich führen. (mehr …)


    Adrenalin-Fertigspritze

    Eine Adrenalin-Fertigspritze ist ein Arzneimittel zur einfachen Selbstverabreichung von Adrenalin. Es wird zur notfallmässigen Selbstbehandlung von Anaphylaxien eingesetzt, also beispielsweise von Allergikern nach einem Insektenstich. Das Arzneimittel wird in den Oberschenkelmuskel injiziert. (mehr …)


    Adrenergika

    Medikamentengruppe, die wegen ihrer erweiternden Wirkung auf die Bronchien eine große Bedeutung für die Behandlung von Asthma bronchiale und COPD hat. Sie werden auch Sympathomimetika bzw. Betamimetika genannt. Adrenergika gibt es als langwirkendes (= Dauertherapie) sowie auch als schnellwirkendes Spray oder Pulver (= Notfallspray). (mehr …)


    AeroChamber

    Die AeroChamber Plus Flow-Vu* ist eine weltweit bekannte Inhalierhilfe. Sie erleichtert die Inhalation eines Aerosols mit einem Dosieraerosol und sorgt dafür, dass mehr Wirkstoff in die Lunge gelangt. (mehr …)


    Aerolizer

    Mit einem geringen Eigenwiderstand werden vom Aerolizer® bei einem inspiratorischen Atemfluss von 28 l/min bereits 70% der bemessenen Dosis freigesetzt. Unter diesen Voraussetzungen werden jedoch mit einem mittleren Wert von 7,9 µm recht große Partikelgrößen erzeugt. Bei einer Erhöhung des Atemflusses auf 40 l/min verringert sich die mittlere Partikelgröße auf einen Wert von 4,4 µm, wobei durch eine weitere Erhöhung des Atemflusses jedoch nur noch eine geringfügige Verringerung der Partikelgröße erreicht wird. (mehr …)


    Aerosol

    Feinstverteilung von Flüssigkeit oder Stäuben in der Luft. Medikamente in Aerosol-Form werden oft genutzt, um Wirkstoffe in die unteren Atemwege zu befördern. (mehr …)


    Akne

    Akne ist eine vorwiegend während der Pubertät auftretende Hauterkrankung, die durch Pusteln, Pickel und Mitesser gekennzeichnet ist. Sie betrifft fast alle Jugendlichen und viele Erwachsene. Die Ursache ist meist eine hormonelle Umstellung, es kommen aber auch andere Faktoren in Frage. (mehr …)


    Akne-Lexikon

    Akne gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten und betrifft rund 85 Prozent der Bevölkerung. Vermehrt leiden Teenager darunter, bedingt durch die hormonellen Veränderungen während der Pubertät. (mehr …)


    Akupunktur

    Schon seit Jahrtausenden wird die Akupunktur in China bei verschiedensten Erkrankungen und Schmerzzuständen angewandt. Sie ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und als solches auch in Österreich sehr stark im Kommen. (mehr …)


    Akute Exazerbation

    Akute Exazerbationen der COPD tragen wesentlich zur Verschlechterung der Lebensqualität bei und haben einen nachteiligen Effekt auf die Prognose der Erkrankung. Insbesondere häufige und schwere Exazerbationen sind hier zu nennen. Die Ursachen der Exazerbation sind vielfältig, am häufigsten jedoch viral; die Rolle der Bakterien ist komplex und noch nicht in allen Einzelheiten verstanden. Dennoch spielen Bakterien eine wichtige Rolle. (mehr …)


    Alanin

    L-Alanin ist eine für den Menschen nicht-essentielle Aminosäure und wesentlich am Aufbau eiweißartiger Stoffe beteiligt. Neben Glutamin gilt sie als wichtigste Substanz für den Aminostoffwechsel des Blutes und wird vorwiegend von den Muskelzellen aus Milchsäure bzw. Ammonium-Ionen synthetisiert. Anschließend wird L-Alanin über die menschliche Leber aufgenommen und letztlich zu Pyruvat umgewandelt. Dieses dient unter dem Einfluss von Stresshormonen der Glukoseherstellung und reguliert somit den Blutzuckerspiegel. (mehr …)


    Allergen-Lexikon

    Das Lexikon rund um Allergene, vom Aal über die Hasel bis zur Zypresse. Mit wissenswerten Informationen, Bildern und der Exposition für den besseren Umgang im Alltag. (mehr …)


    Allergene

    Ein Allergen ist ein für gesunde Menschen harmloser Umweltstoff, der aber als Auslöser einer Fehlregulation des Immunsystems eine allergische Erkrankung hervorrufen kann. Die Sensibilisierung spielt sich meistens völlig symptomlos ab. (mehr …)


    Allergenkarenz

    Während einer Allergenkarenz hat der Allergiker keinen Kontakt zu den ihn jeweils belastenden Allergenen, wenn er beispielsweise in eine allergenarme Region reist oder auf Allergie auslösende Nahrungsmittel verzichtet. (mehr …)


    Allergie

    Als Allergie (altgriechisch ἡ ἀλλεργία ‚die Fremdreaktion‘, aus ἄλλος állos ‚anders‘, ‚fremd‘, ‚eigenartig‘ und τὸ ἔργον to érgon ‚das Werk‘, ‚die Arbeit‘, ‚die Reaktion‘) wird eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet, die sich in typischen, oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen äußert. (mehr …)


    Allergie-Arten

    Allergien gelten als Phänomen unserer Wohlstandsgesellschaft: Immer mehr Menschen leiden unter einer Abwehrreaktion des Immunsystems gegen harmlose Fremdkörper. Dabei sind die Auslöser und Symptome sehr vielfältig. Wir geben Ihnen eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Allergien: (mehr …)


    Allergie-Bluttest

    Ergänzend oder alternativ zum Hauttest kann eine Blutuntersuchung durchgeführt werden – zum Beispiel bei Kleinkindern, wenn sie große Angst vor dem Hauttest haben. Zu unterscheiden sind dabei solche Tests, die allgemein einen Hinweis auf das Vorliegen einer allergischen Erkrankung geben und solche, die speziell gegen bestimmte Allergene gerichtete Antikörper (Immunglobuline) nachweisen. (mehr …)


    Allergie-Pass

    Der Allergie-Pass ist ein Ausweis, in dem neben Ihren persönlichen Daten sämtliche Medikamenten- und Kontaktallergene aufgelistet sind (ggf. auch andere gefährliche Allergene, z. B. der Wespe oder Latex). Diesen Pass sollten Sie jedem Arzt – auch Zahnarzt – zeigen, der Sie behandelt, sowie jedem Apotheker, wenn Sie verschriebene Medikamente abholen oder rezeptfreie kaufen, damit sie rechtzeitig auf eventuelle Gefahren aufmerksam werden. (mehr …)


    Allergie-Tagebuch

    Das Ziel dieses Allergie-Tagebuches ist im Verlauf eines Jahres mehr über Ihre Erkrankung bzw. Ihren Beschwerdenverlauf zu erfahren. (mehr …)


    Allergie-Typen

    Allergische Reaktionen können verschiedene Wege einschlagen. Diese Reaktionswege sind ein wichtiges Unterscheidungskriterium, das auch für die Behandlung einer Allergie mitentscheidend ist. Für einige allergische Erkrankungen sind außerdem bestimmte Reaktionstypen typisch. Insgesamt werden vier Typen nach dem unterschiedlichen Reaktionsmechanismus und nach der Zeitspanne zwischen einem Allergenkontakt und dem Auftreten von Symptomen unterschieden. (mehr …)


    Allergie-Untersuchung

    Bei Verdacht auf eine Allergie wird der Patient zunächst ausführlich befragt (Anamnese). Die Fragen zielen vor allem ab auf das zeitliche oder ursächliche Auftreten von Symptomen, das In-Kontakt-Kommen mit Allergenen (häusliches/außerhäusliches Umfeld, Tierhaltung, Ernährung) und die erbliche Vorbelastung (Allergien in der Familie). Darauf folgt eine körperliche Untersuchung vor allem derjenigen Organe, die von den Beschwerden betroffen sind. (mehr …)


    Allergie-Wörterbuch

    Für 21 europäische Amtssprachen sowie Türkisch, Russisch, Isländisch und Norwegisch hat das EVZ Deutschland – Kiel ein Wörterbuch erstellt mit Übersetzungen der Namen von 130 allergieauslösenden Lebensmitteln. Das Wörterbuch hilft weiter, wenn Sie sich im Restaurant oder beim Einkauf in einer fremden Sprache verständlich machen müssen, weil Sie auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten müssen. (mehr …)


    AllergieMobil

    Mit dem Ziel, durch Aufklärungsarbeit die Allergie-Vorbeugung und Lebensqualität betroffener Kinder und Erwachsener zu verbessern, startete der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. 1997 eine bundesweite Aufklärungstour mit seinem „AllergieMobil“. (mehr …)


    Allergische Rhinitis

    Die Allergische Rhinitis (auch genannt Rhinitis allergica oder allergischer Schnupfen, speziell für pollenbedingte allergische Rhinitis Heuschnupfen, Heufieber oder Pollinose) ist eine allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis). Diese wird oft von weiteren Erkrankungen der Atemwege begleitet (Komorbidität) wie Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) und Asthma. (mehr …)


    Alpha-1-Antitrypsin

    Alpha-1-Antitrypsin (AAT) ist ein Bluteiweiß, d.h. ein Protein, das in der Lunge sogenannte Proteasen inaktiviert. Proteasen sind Enzyme, die Gewebsmoleküle spalten und abbauen, sie werden bei entzündlichen Prozessen und chronischen Reizzuständen vermehrt produziert. Fehlt AAT oder ist es nicht in ausreichende Menge vorhanden, kommt es zu einer ungehemmten und überschießenden Aktivität der Proteasen und in der Folge zu einer vermehrten Gewebszerstörung. (mehr …)


    Alpha-1-Antitrypsin-Mangel

    Dem Alpha-1-Antitrypsin-Mangel liegt ein Gendefekt zugrunde. In der Folge kommt es zu einer enzymatischen Fehlreaktion, wodurch es zu einer chronischen Entzündung der Bronchien und der Lunge (COPD) kommt. Darüber hinaus kommt es zu einer Überblähung der Lunge und es bildet sich ein sogenanntes Lungenemphysem, die Lunge ist damit nur noch eingeschränkt zum Gasaustausch fähig. (mehr …)


    Alpha-1-Antitrypsinmangel – Alles, was du wissen musst

    In dem Kinderbuch begleitet die Robbe Ralph mit seinen Freunden aus dem Zoo spielerisch das Kind, bzw. die Leser beim Erlernen von Begriffen und Verhaltensweisen rund um den Alpha-1-Antitrypsinmangel. Die Vererbungslehre wird einfach, aber genau erläutert und Hinweise auf Nichtrauchen, gesundes Essen, Sport und Ruhephasen gegeben. Beispiele aus der Kinderwelt vereinfachen das Begreifen und wollen helfen, Ängste abzubauen. (mehr …)


    Alpha-Gal

    Alpha-Gal findet sich am Fab-Ende des Cetuximab. Die Prävalenz der Sensibilisierung gegenüber Alpha-Gal betrug bis zu 20%, v.a.in versch. US Staaten (z.B. Arkansas, Tennessee, North Carolina). Hingegen lag in Kalifornien die Rate unter 1%. Dies implizierte einen exogenen Faktor. Dieser wurde in Stichereignissen durch die Zecke Amblyomma americanum vermutet. (mehr …)


    Altersakne

    Siehe unter: Rosazea (=Acne rosazea =Kupferrose)


    Aluminium

    Aluminium kann viele Körperfunktionen empfindlich stören. Dazu gehört die Beeinträchtigung des Stoffwechsels von Chrom, Eisen, Magnesium, Fluorid, Zink, Silicium, Phosphat, Calcium und Kupfer. Durch die Störung des Stoffwechsels von Vitamin B6 und Vitamin D kann Aluminium auch an der Auslösung einer Anämie und an der Begünstigung einer Arthritis beteiligt sein. (mehr …)


    Aluminium-Ausleitung

    Aluminium (Alu) ist in unserer Umwelt, in Lebensmitteln, im Trinkwasser und nicht zuletzt in Impfstoffen enthalten. Aluminium ist giftig und reichert sich im Körper an. Aluminium kann zu schwerwiegenden Erkrankungen beitragen. Autismus ist im Gespräch, Hyperaktivität und auch die Alzheimer Krankheit. Eine Aluminiumbelastung kann aber auch für unspezifische Symptome verantwortlich sein, wie zum Beispiel für eine Anämie (Blutarmut), für Muskelschmerzen, Osteoporose oder Entzündungen von Nieren und Leber – um nur einige davon aufzuzählen. Es wäre also mehr als günstig, wüsste man, wie sich Aluminium ausleiten liesse. (mehr …)


    Alveolen

    Alveolen (Lungenbläschen) sitzen am Ende der feinsten Verzweigungen der Bronchien, der sogenannten Bronchiolen, und sind das Ende des fein verästelten Bronchialbaums. Alveolen sehen wie winzige Beeren einer Weintraube bzw. wie kleine elastische Schaumbläschen aus. In den Alveolen findet der Gasaustausch zwischen der Außenwelt (vertreten durch die Lunge) und dem Körper (vertreten durch sehr feine Äderchen, die die Alveolen umschließen) statt. (mehr …)


    Amalgam

    Ein Amalgam (griechisch μαλακός malakos ‚weich‘ mit Alpha privativum, d. h. das „Nicht-Erweichende“; nach anderer Etymologie arabisch al malagma ‚erweichende Salbe‘) ist in der Chemie eine Legierung des Quecksilbers. Als Amalgam im weiteren Sinne werden oft auch nicht (ohne weiteres) umkehrbare Vermischungen anderer Stoffe bezeichnet, meist die Legierung mehrerer Metalle. Im übertragenen Sinne werden als Amalgam auch Mischungen unterschiedlicher Begriffe, Ideen, Kulturen oder Traditionen bezeichnet. (mehr …)


    Amalgam-Allergie

    Eine Amalgam-Allergie ist eine Kontaktallergie auf Zahnfüllungen aus Amalgam, bei der es zu Beschwerden an der Mundschleimhaut kommt. Diese Allergie tritt nur sehr selten auf, man geht davon aus, dass nur 0,01% aller Menschen an einer Amalgam-Allergie leiden. (mehr …)


    Ambrosia

    Die Pflanzengattung Ambrosia umfasst einige dutzend Arten, von denen eine Art, die Ambrosia artemisiifolia, als besonders allergieauslösend gilt. Wegen menschlicher Unachtsamkeit sowie durch den Klimawandel begünstigt, kann sie sich invasionsartig ausbreiten und stellt somit eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung dar. (mehr …)


    Amine, biogene

    Siehe Biogene Amine

    Aminogruppe

    Eine Aminogruppe ist eine Verbindung aus einem Stickstoff- und zwei Wasserstoffatomen. Aminogruppen sind Bestandteile vieler organischer Verbindungen, zum Beispiel der Biogenen Amine. (mehr …)


    Aminosäuren

    Aminosäuren sind die Grundlage aller Lebensvorgänge, da sie absolut unentbehrlich sind für jeden Stoffwechselvorgang. Die wichtigste Aufgabe stellt dabei der optimale Transport und die optimierte Speicherung aller Nährstoffe (also Wasser, Fette, Kohlenhydrate, Proteine, Mineralstoffe und Vitamine) dar. (mehr …)


    Amoxicillin

    Amoxicillin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Aminopenicilline zur Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten. Es wird häufig in einer Fixkombination mit Clavulansäure verabreicht, um Resistenzen der Bakterien gegenüber dem Antibiotikum aufzuheben. Ideal ist die Einnahme zu Beginn einer Mahlzeit, weil dadurch die Absorption und die Verträglichkeit optimiert werden. (mehr …)


    Amoxicillin-Allergie

    Viele Antibiotika und besonders ihre Inhaltsstoffe können allergische Reaktionen auslösen. Einer der häufigsten Allergien besteht gegen das Antibiotikum Penicillin und seine Wirkstoffe wie Amoxicillin. Amoxicillin gehört zu den ß- Lactam- Antibiotika und ist zudem ein Breitbandantibiotikum, welches oral und parenteral verabreicht werden kann. (mehr …)


    Anamnese

    Das wichtigse Hilfsmittel zur richtigen Diagnose einer Allergie ist die korrekte Anamnese. Hierunter versteht man die Befragung des Patienten zu genauen Beschwerden und möglichen allergieauslösenden Faktoren durch eine entsprechend qualifizierte Person, am besten einen Allergologen. (mehr …)


    Anaphylaktischer Schock

    Oder auch: Anaphylaxie, Allergieschock, allergischer Schock – Die anaphylaktischen Reaktionen können je nach Schweregrad in fünf Stadien unterteilt werden. Die Therapie wird auf das jeweilige Stadium angepasst. (mehr …)


    Anaphylaxie

    Die Anaphylaxie (aus griechisch ἀνά, aná-, „auf(wärts)/nochmals“, und griechisch φύλαξις, phýlaxis, „Bewachung, Beschützung“) ist eine akute, pathologische (krankhafte) Reaktion des Immunsystems von Menschen und Tieren auf chemische Reize und betrifft den gesamten Organismus. (mehr …)


    Angioödem

    Angioödeme sind Schwellungen der tieferen Hautschichten oder/und der Schleimhäute. Prinzipiell können sich die Schwellungen in allen Körperregionen entwickeln. Am häufigsten betroffen sind umschriebene Gebiete an Gesicht (oft Lippen oder Lider), Händen, Füßen, Armen, Beinen oder Genitalien. Aber auch am Körperstamm können sich die Angioödeme zeigen. (mehr …)


    Antiallergikum

    Wenn Allergene , also Umweltstoffe, in den Körper eindringen, können diese bei Allergikern überempfindliche Reaktionen des Immunsystems auslösen. Genauer gesagt wird eine große Menge an Histamin, einem Gewebehormon, freigesetzt, welches eine allergische Reaktion verursacht. Damit diese Reaktion unterbunden oder zumindest abgeschwächt wird, können Betroffene Antiallergika einnehmen. (mehr …)


    Anticholinergika

    Angriffspunkt dieser Substanzgruppe ist der so genannte muskarinische Acetylcholinrezeptor. Anticholinergika docken dort an und hemmen so die Wirkung des natürlichen Botenstoffs Acetylcholin. In den Atemwegen führt dies zu einer Entspannung der glatten Muskulatur und somit zu einer Erweiterung der Bronchien. Auch die Schleimproduktion wird durch Anticholinergika vermindert. (mehr …)


    Antigen-Antikörperreaktion

    Eine Antigen-Antikörperreaktion ist eine Phase im Ablauf des Entstehens einer Allergie. Bei der Antigen-Antikörperreaktion heften sich ein oder mehrere Antikörper an das eindringende Allergen und bilden damit den Antigen-Antikörperkomplex, der auch Immunkomplex genannt wird. Ziel ist es, die eingedrungenen Antigene unwirksam zu machen. (mehr …)


    Antigene

    Antigene (engl. für Antibody generating bzw. griech. antigennan dagegen erzeugen) sind Stoffe, an die sich Antikörper und bestimmte Lymphozyten-Rezeptoren spezifisch binden können (wobei Letzteres in der Regel bewirkt, dass die Produktion von Antikörpern gegen das Antigen angeregt wird). (mehr …)


    Antihistamin

    Antihistamine sind Wirkstoffe, welche die Ausschüttung von Histamin blockieren bzw. schwächen. Sie sind in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. (mehr …)


    Antihistaminika

    Antihistaminika sind antiallergische Wirkstoffe, welche die Effekte der körpereigenen Substanz Histamin aufheben. Sie werden unter anderem bei Heuschnupfen, Nesselfieber, bei einer allergischen Bindehautentzündung, bei Hauterkrankungen, Schlafstörungen, Übelkeit, Erbrechen und Erkältungskrankheiten eingesetzt. Als Schlaf- und Beruhigungsmittel und bei Kindern sollten sie aufgrund möglicher unerwünschter Wirkungen zurückhaltend verabreicht werden. Vor allem ältere Antihistaminika können als unerwünschte Wirkung Müdigkeit auslösen. (mehr …)


    Antikörper

    Von Immunzellen gebildete Proteine, die an Antigene bzw. Allergene andocken und ihre Eliminierung veranlassen. Antikörper sind Eiweißstoffe (Immunglobuline, Ig) im Blut, die die Abwehrfunktion gegen Fremdstoffe vermitteln. (mehr …)


    Antikörper-Spritze

    Seit Oktober 2005 spritzen Ärzte alle zwei bis vier Wochen künstlich hergestellte Antikörper des Immunsystems unter die Haut von Patienten, die stark unter ganzjährig wirksamen Allergieauslösern wie z.B. Hausstaubmilben leiden. Die Kunst-Eiweiße binden die Antikörper des Allergikers und setzen sie schachmatt. (mehr …)


    Antikörpertest

    Immunologische Testverfahren dienen dem Nachweis von speziellen Antikörpern, die bei bestimmten Erkrankungen im Blut in erhöhten Spiegeln vorliegen (z.B. allergisches Asthma, allergische Rhinitis, atopische Dermatitis etc.) (mehr …)


    Antioxidationsmittel

    Antioxidationsmittel erhöhen die Haltbarkeit. Sie blockieren die Reaktion von Sauerstoff mit Lebensmittel-Bestandteilen und zögern so den chemischen Verderb hinaus, wie dem Ranzigwerden von Fetten. Somit verhindern sie unter anderem die sauerstoffbedingten Geruchs-, Geschmacks- und Farbveränderungen und sie ergänzen die Wirkung von Konservierungsmitteln, die den mikrobiellen Verderb unterdrücken. (mehr …)


    Apfelallergie

    Ungefähr eine Millionen EU-Bürger reagiert allergisch auf Äpfel. Als Apfel-Allergiker steht man folglich keineswegs alleine da. Oft spielen dabei weitere Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Kreuzallergien eine Rolle. Aber auch unnatürliche Giftstoffe, denen die Äpfel während des Reifeprozesses ausgesetzt werden, können Allergien auslösen. Leider lassen sich nicht alle Pestizide durch gründliches Waschen entfernen. (mehr …)


    Apoptose

    Durch die Zelle selbst oder von Immunzellen ausgelöster (programmierter) Zelltod; bei Tumorzellen ist diese natürliche Selbstauflösung von defekten Zellen ausgeschaltet. Dies spielt wahrscheinlich eine Rolle bei der Entstehung bösartiger Geschwülste. (mehr …)


    Arginin

    Arginin oder besser dessen L-Struktur L-Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure. Arginin ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und bedeutend bei der Behandlung von Herzkrankheiten und Bluthochdruck. (mehr …)


    Arzneimittelallergie

    Siehe unter: Medikamentenallergie

    Arzneistoff-Übersicht

    Sie möchten mehr über den Wirkstoff eines bestimmten Medikamentes wissen? Dann sind Sie hier richtig! (mehr …)


    ASS-Intoleranz-Syndrom

    Beim ASS-Intoleranzsyndrom handelt es sich um eine Unverträglichkeit von Acetylsalicylsäure (ASS) und ähnlichen Substanzen aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID), die in sehr vielen Schmerzmitteln (z.B. Aspirin®) enthalten sind. Auch in natürlicher Form sind Salicylate Bestandteil zahlreicher Nahrungsmittel. (mehr …)


    Asthma

    Als Asthma (von griechisch άσθμα, „das Keuchen“) bezeichnet man eine anfallsweise auftretende, oft hochgradige Atemnot, die verschiedene Ursachen haben kann: (mehr …)


    Asthma bronchiale

    Das Asthma bronchiale (von griechisch ἆσθμα, ‚Atemnot‘, oft auch vereinfachend nur Asthma genannt), ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhaft bestehender Überempfindlichkeit. Bei entsprechend veranlagten Personen führt die Entzündung zu anfallsweiser Atemnot (Dyspnoe) infolge einer Verengung der Atemwege – einer sogenannten Bronchialobstruktion (Definition des international consensus report). (mehr …)


    Asthma cardiale

    Das Asthma cardiale wird im Gegensatz zum Asthma bronchiale nicht als eigenständige Erkrankung angesehen, sondern als Symptom bei Linksherzinsuffizienz. (mehr …)


    Asthmaanfall – Kindernotfallplan

    Wie erkenne ich einen Asthmaanfall? Und was muss ich tun, wenn mich die Atemnot packt? Fragen wie diese sollten Kinder mit Asthma selbst im Schlaf beantworten können. Wenn im Notfall doch einmal das Gedächtnis versagt, hilft ein kleiner „Spickzettel“ schnell auf die Sprünge. (mehr …)


    Atem-und Lungentrainer

    Ein Atem- oder Lungentrainer ist ein kleines, handliches Gerät, mit dessen Hilfe Sie Ihre Atemmuskulatur gezielt trainieren können. Er ähnelt von der Form her einem Inhalator für Asthma-Patienten, ist jedoch etwas größer. Der Atemtrainer erzeugt beim Atmen einen Widerstand, sodass Sie je nach dem gewünschten Anwendungsbereich mehr Kraft oder aber mehr Muskelkontrolle aufbringen müssen. Zu diesem Zweck verfügt er über ein Mundstück, durch das Sie ein- und ausatmen. (mehr …)


    Atemnot

    siehe unter: Dyspnoe

    Atempumpe

    Die Atmung setzt sich aus Einatmung und Ausatmung zusammen: Luft wird in die Lunge hinein- und wieder herausbewegt. Dieser Vorgang wird über das komplexe Organ der Atempumpe gewährleistet. (mehr …)


    Atemtraining

    Atemwegserkrankungen wie Asthma oder akute oder chronische Bronchitis verursachen Atembeschwerden und Atemnot, welche die Lebensqualität in hohem Maß beeinträchtigen. Ein gezieltes Atemtraining kann die Symptome lindern, was klinische Tests bereits bewiesen haben. (mehr …)


    Atmen

    Beim Einatmen strömt Luft durch den Mund oder die Nase in den Körper. Gesünder ist die Nasenatmung, denn hier wird die Luft durch Härchen und Schleimhäute gereinigt, angefeuchtet und vorgewärmt. Durch den Rachen, vorbei an Kehlkopf und Stimmbändern, wird die Luft in die Luftröhre über die Bronchien bis hin zu den Lungenbläschen (= Alveolen) gesogen. Hier findet der eigentliche Gasaustausch zwischen Körper und Außenwelt statt: Sauerstoff wird aus der Atemluft aufgenommen und über die Blutzirkuation in die Gewebe transportiert. (mehr …)


    Atopie

    Zusammenfassende Bezeichnung für allergische Erkrankungen, die auf einer Überempfindlichkeitsreaktion des Soforttyps (Allergietyp I) beruhen. Meist besteht bei den betroffenen Personen eine erhöhte Anfälligkeit (Prädisposition), die genetisch bedingt ist.


    Atopische Dermatisis

    Siehe unter: Atopisches Ekzem

    Atopisches Ekzem

    Das atopische Ekzem (griechisch ατοπία, atopía – ‚Ortlosigkeit‘, ‚nicht zuzuordnen‘; griechisch έκζεμα, ekzema – ‚Aufgegangenes‘) ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit, die zu den atopischen Erkrankungen gehört.
    Weitere geläufige Bezeichnungen sind Neurodermitis, atopische Dermatitis und endogenes Ekzem. Außerdem wird die Erkrankung auch als chronisch konstitutionelles Ekzem, Asthmaekzem und Prurigo Besnier bezeichnet. Die Bezeichnung Neurodermitis stammt aus dem 19. Jahrhundert. Damals meinte man, die Ursache der Hauterkrankung sei eine Nervenentzündung. Später wurde diese Ansicht widerlegt, die Bezeichnung ist aber weiterhin geläufig. (mehr …)


    Auto-Injektor

    siehe Adrenalin-Autoinjektor

    Autoimmunerkrankung

    Ähnlich wie bei Allergien liegt der Gruppe der Autoimmunerkrankungen eine Fehlsteuerung des Immunsystems zugrunde. Doch während bei Allergien der Körper auf harmlose, aber körperfremde Stoffe übertrieben stark reagiert, lauert der Feind bei Autoimmunerkrankungen im eigenen Organismus. Fehlgesteuerte Immunzellen greifen körpereigene Gewebe oder Zellen an. (mehr …)


    Avocadoöl

    Avocadoöl ist sehr reich an Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren. Es lässt sich gut auf der Haut verteilen und zieht rasch ein. Die positive Wirkung auf Neurodermitis und Schuppenflechte geplagter Haut ist von vielen Betroffenen bestätigt worden. (mehr …)


    Azelastin

    Azelastin ist ein H1-Antihistaminikum: Es blockiert im Gewebe spezielle Bindungsstellen für Histamin, die Histamin-H1-Rezeptoren. Histamin wird weiterhin freigesetzt, doch findet es nicht mehr genügend freie Bindungsstellen, um seine Wirkung auszuüben. (mehr …)


    Bachblüten-Therapie

    Anders als die Schulmedizin behandelt die Bachblüten-Therapie – benannt nach dem englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886–1936) – keine Krankheiten, sondern will auf geistigseelischer Ebene wirken. Denn laut ihrem Erfinder wird der Mensch durch eine unausgeglichene Beziehung zwischen Körper und Seele krank. (mehr …)


    Bakterienflora

    Während der Mensch aus ungefähr 10 Billionen Zellen besteht, leben auf und in ihm an die 100 Billionen Bakterien der verschiedensten Arten – man schätzt, dass sie insgesamt an die zwei Kilo wiegen. Auf der Haut, in Mund- und Rachenraum und in der Scheide tummelt sich nur ein Bruchteil der Bakterien, der größte Teil – zwischen 400 und 1000 unterschiedliche Arten – findet sich in Dünn- und Dickdarm. (mehr …)


    Balneotherapie

    Im Mittelpunkt der Bäderbehandlung steht die heilsame Kraft des Wassers. Und egal, ob im Heilbad oder der häuslichen Badewanne: Die Balneotherapie nutzt dabei so gesunde Inhaltsstoffe wie z.B. Kohlensäure, Kochsalz, Jod, Schwefel, Radon, Moor oder Kohlendioxid. Auch Kneippsche Anwendungen wie Wechselbäder oder Wassertreten gehören zu den Klassikern der Bädertherapie. (mehr …)


    Bärlauch

    Da Bärlauch zu den Liliengewächsen gehört, kann auch eine Kreuzallergie zu Knoblauch, Zwiebeln, Schalotten, Porree (Lauch), Schnittlauch und Spargel auftreten, aber auch zu Pollen von Gräsern und Getreide. (mehr …)


    Becherzellen

    Schleimbildende Zellen in der Bronchialschleimhaut.


    Beclometason

    Beclometason gehört zu den wichtigsten Wirkstoffen gegen allergisches Asthma und allergischen Schnupfen (Rhinitis). Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der sogenannten Kortikoide („Kortison“), die wegen ihrer starken Nebenwirkungen häufig nur eingeschränkt verordnet werden. Beclometason jedoch verfügt über eine lokal begrenzte Wirkung und weist deshalb deutlich weniger Nebenwirkungen auf als seine „älteren“ Kortikoid-Vorgänger. (mehr …)


    Beifuss

    Der Beifuss (Artemisia vulgaris) gehört zur Gattung Artemisia aus der Familie der Korbblätler (Asteraceae). Er hat viele umgangssprachliche Namen: gewöhnlicher Beifuss, gemeiner Beifuss, Gewürzbeifuss, Besenkraut, Fliegenkraut, Gänsekraut, Johannesgürtelkraut, Jungfernkraut, Sonnenwendkraut, Weiberkraut, Werzwisch, wilder Wermut, Wirsch. (mehr …)


    Benzoylperoxid

    Der Wirkstoff Benzoylperoxid gehört zu den wichtigsten Medikamenten bei Akne. Er gilt allgemein als gut verträglich, kann aber zunächst zu einer Symptom-Verschlimmerung führen („Aufblühen“ der Akne). Schwangere und Stillende sollten Medikamente, die Benzoylperoxid enthalten, nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. (mehr …)


    Berufsallergien

    Als Berufsallergien werden allergische Erkrankungen bezeichnet, die sich in der Folge einer bestimmten beruflichen Tätigkeit aufgrund von Kontakten mit berufsspezifischen Substanzen zeigen. Beispiele für solche Berufsallergien sind die Erkrankungen Bäckerasthma und Friseurekzem. (mehr …)


    Berufsasthma

    Asthmaerkrankung, die am Arbeitsplatz als Folge bestimmter negativer Einwirkungen erstmals aufgetreten ist und die zur Unterlassung der bisher ausgeübten Tätigkeit zwingt. (mehr …)


    Betamimetika

    Betamimetika sind einer der ganz wichtigen medikamentösen Bausteine in der Asthma-Behandlung. Und zwar sowohl als „Bedarfs-Spray“ (Linderung akuter Beschwerden) als auch in der Langzeittherapie. Ihre Hauptwirkung: Sie stellen die Atemwege weit, verbessern also den Durchfluss der Luft. (mehr …)


    Betreuung und Vorsorgevollmacht

    Das Betreuungsrecht dient dem Schutz und der Unterstützung erwachsener Menschen, die wegen einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst regeln können und deshalb auf die unterstützende Hilfe anderer angewiesen sind. (mehr …)


    Beurer GmbH

    Das 1919 in Ulm gegründete und auf Heizdecken und –kissen spezialisierte mittelständische Familienunternehmen erweitert seit Mitte der 80er Jahre kontinuierlich sein Produktportfolio. Heute umfasst das Angebot eine Vielzahl an Produkten, darunter auch Inhalatoren. (mehr …)


    Biogene Amine

    Biogene Amine sind basische Moleküle, die eine oder mehrere Aminogruppen beinhalten. B.A. sind körpereigen (endogen) oder werden durch die Nahrung aufgenommen (exogen). Biogene Amine sind u.a. Vorstufe von Histamin als Gewebshormon und sollten gemieden werden, wenn eine Histaminintoleranz vorliegt. (mehr …)


    Biokosmetik

    Auf europäischer Ebene gibt es keine einheitliche, gesetzliche Definition des Begriffs Naturkosmetik. Diese Situation ist sowohl für Konsumenten als auch für Hersteller unübersichtlich. In Österreich ist im Österreichischen Lebensmittelbuch zusammengefasst, was den Konsumenten unter dem Begriff Naturkosmetik erwartet. Naturkosmetika sind Erzeugnisse aus natürlichen Rohstoffen pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs. Die Rohstoffe sollen so weit als möglich aus biologischem Anbau stammen.
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    Biologika

    Die Wirkstoffe aus der Gruppe der Biologika sind relativ neu und werden für die Regulierung des gestörten Immunsystems eingesetzt. Wie bei den Immunsuppressiva wird die überschießende Reaktion des Immunsystems eingedämmt und sie können so eine stärkere Ausprägung der Schuppenflechte unterbinden. Biologika werden normalerweise ganz gut vertragen, dennoch muss immer mit einer erhöhten Infektionsanfälligkeit gerechnet werden. (mehr …)


    Bioresonanz-Therapie

    Die Methode beruht auf der Theorie, dass der menschliche Körper elektromagnetische Wellen oder Schwingungen aussendet, welche mit einem speziellen Gerät gemessen werden können. Sie sollen sich in harmonische und disharmonische Schwingungen unterteilen lassen. (mehr …)


    Biosubstanzen

    Siehe unter: Mikronährstoffe

    Birke

    Die Birken (Betula) sind eine Gattung von Laubbäumen aus der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Die etwa 40 verschiedenen Birkenarten sind in Europa, Nordamerika und Teilen von Asien beheimatet und können bis zu 160 Jahre alt werden. Sie wachsen sehr schnell und können bis zu 30 Meter hoch werden. Alle Birken werden windbestäubt, weshalb in der Blütezeit März und April grosse Mengen an Pollen ausgeschüttet werden. (mehr …)


    Blaulicht-Therapie

    Neurodermitis wird bisher mit Medikamenten oder UV-Licht behandelt. Beide Therapieformen können aber schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Nun soll blaues Licht die Hautentzündungen auf sanfte Art und Weise heilen. (mehr …)


    Blutgasanalyse

    Untersuchungsverfahren zur Messung der Gasverteilung von Sauerstoff und Kohlendioxid im arteriellen Blut. Die Blutgasanalyse (BGA) sollte bei Patienten mit schwerer COPD und eventuell bei Asthma bronchiale durchgeführt werden. Dazu wird ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen entnommen und entsprechend untersucht. (mehr …)


    Bodyplethysmographie

    engl. für Ganzkörper-Plethysmographie

    Borg-Scala

    Mit der Borg-Skala lässt sich Ihr Anstrengungsempfinden während der Belastung bestimmen. Es soll also festgestellt werden, wie körperlich anstrengend für Sie das Atemmuskeltraining ist und „wie viel“ Atemnot Sie dabei empfinden. Versuchen Sie, Ihr Anstrengungsempfinden so spontan wie möglich anzugeben. (mehr …)


    Borretschsamenöl

    Borretschsamenöl ist reich an γ-Linolensäure, eine dreifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure, die maßgeblich an der Barrierefunktion der Haut beteiligt ist. Es versorgt die Haut mit essentiellen Fettsäuren und stärkt sowie regeneriert die Hautbarriere. Dazu wirkt es entzündungshemmend. (mehr …)


    Breezhaler

    Dieses Arzneimittel enthält die beiden Wirkstoffe Indacaterol und Glycopyrronium. Diese Wirkstoffe gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Bronchodilatatoren bezeichnet werden. Dieses Arzneimittel wird zur Erleichterung des Atmens bei erwachsenen Patienten angewendet, die aufgrund einer Lungenerkrankung (der sogenannten chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung oder COPD) an Atembeschwerden leiden. (mehr …)


    Brennnessel

    Die Brennnesseln (Urtica) sind eine Gattung in der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae). In Mitteleuropa gibt es vier Arten dieser Gattung. Brennnesseln sind krautige Pflanzen und erreichen Wuchshöhen von 10 bis 150cm. Die Stängel sind meist unverzweigt und mit Brenn- sowie Borstenhaaren versehen. Die länglichen Blätter sind tiefgrün und ebenfalls behaart. (mehr …)


    Bronchialbaum

    Bezeichnet das gesamte System aus Bronchien und Bronchiolen. Man spricht von einem Bronchialbaum, weil das Bronchialsystem mit der Luftröhre (Trachea ), den Stammbronchien, den Lappenbronchien, den Segmentbronchien und den immer feiner werdenden Verästelungen bis hin zu den Bronchiolen und den Lungenbläschen (Alveolen) wie ein auf den Kopf gestellter Baum aussieht.


    Bronchialinfekt

    Eine Erkrankung, die durch Viren oder Bakterien verursacht wird. Gerade bei Patienten mit COPD oder mit Bronchiektasen treten solche Bronchialinfekte relativ häufig auf. Sie sind mit „harmlosen Erkältungen“ nicht zu vergleichen und schädigen das bereits geschädigte Bronchialsystem immer weiter, sodass dadurch eine permanente Verschlechterung des Bronchialleidens verursacht wird.


    Bronchialkarzinom

    Eine von den Bronchien ausgehende bösartige Geschwulst (= Lungenkrebs). Hauptursache ist langjähriges Rauchen. Weitere aber seltenere Auslöser sind arbeitsplatzbezogene oder umweltbedingte Schadstoffe wie z.B. Asbest.


    Bronchialmuskulatur

    Sie ist aufgebaut aus Muskelzellen, die in der Bronchialwand lokalisiert sind und die eine Verengung der Bronchien bewirken, wenn sie sich verkrampfen.


    Bronchialschleimhaut

    Die Bronchien sind mit einer sehr zarten, empfindlichen Schleimhaut ausgekleidet. Auf der Bronchialschleimhaut befindet sich das Flimmerepithel mit den sogenannten Flimmerhärchen, die als Transportsystem fungieren und Fremdkörper (in Bronchialschleim verpackt) aus dem Bronchialsystem hinausbefördern. (mehr …)


    Bronchien

    Aus der Luftröhre sich verzweigende Hauptäste (Stammbronchien), die sich im sogenannten Bronchialbaum immer stärker verzweigen bis hin zu den Bronchiolen, an deren Ende die Lungenbläschen (Alveolen) sitzen. (mehr …)


    Bronchodilatatoren

    Arzneimittel, die die Bronchien erweitern und so die Verbesserung einer gestörten Atemfunktion unterstützen. Sie werden unter anderem bei Asthma, Husten oder Bronchitis eingesetzt. (mehr …)


    Calcineurin

    Calcineurin ist ein Enzym aus der Gruppe der Phosphatasen, welches in der Regulation der Immunantwort eine Schlüsselrolle spielt. Es ist auch als Protein Phosphatase 2B (Gen-Namen beginnend mit PPP3) bekannt. (mehr …)


    Cannabis-Allergie

    Cannabis, Marihuana oder auch Grass genannt, wird immer Populärer als Heilmittel bei verschiedenen Erkrankungen, allerdings können einige Menschen auch eine Cannabis Allergie entwickeln. Cannabis gehört zu den Drogen welche in vielen Ländern verboten sind, allerdings wird der Umgang mit Cannabis immer toleranter und in einigen Ländern ist der Gebrauch als Medikament mittlerweile legal. (mehr …)


    CAP-Test

    Der CAP-Test ist ein Allergietest. Im Gegensatz zum häufigeren Prick-Test (der mit den Hautpieksern) werden beim CAP-Test die Allergie-typischen Antikörper im Blut nachgewiesen (ähnlich wie im RAST-Test). (mehr …)


    Carnitin

    Bei der natürlich vorkommenden, chemischen Verbindung Carnitin, genauer L-Carnitin, handelt es sich streng genommen um keine Aminosäure, sondern vielmehr um ein Dipeptid, das aus den beiden essentiellen Aminosäuren Lysin und Methionin synthetisiert wird. Es wird daher häufig auch als bedingt essentielle Aminosäure klassifiziert. (mehr …)


    Cephalosporin

    Cephalosporine bilden eine Gruppe von Breitband-Antibiotika und gehören, wie Penicillin, zu den β-Lactam-Antibiotika. Sie wirken bakterizid, indem sie bei sich teilenden Bakterien den Neuaufbau der Zellwände (hier die innere Quervernetzung der Mureinschicht) hemmen. (mehr …)


    cerascreen

    Das cerascreen System bietet Gesundheits-Diagnostik, -Beratung und -Versorgung aus einer Hand. Und das alles einfach, bequem und schnell von Zuhause aus. Mit Hilfe eines einfachen Blut-Rücksende-Tests, der von einem Laien ohne fremde Hilfe Zuhause durchgeführt werden kann, wird von unserem Labor aus nur wenigen Tropfen Blut ein exaktes Ergebnis nach Goldstandard ermittelt. (mehr …)


    Cholinergische Urtikaria

    Die Cholinergische Urtikaria (ChU) ist eine Form der physikalischen Urtikaria. Sie wird gelegentlich auch cholinerge Urtikaria oder „Schwitz-Urtikaria“ genannt, manchmal wird auch der Begriff „Wärmereflexurtikaria“ verwendet. Bei der Cholinergischen Urtikaria entstehen Quaddeln und Juckreiz ausschließlich durch eine Erhöhung der Körpertemperatur, z.B. durch ein heißes Vollbad, durch körperliche Anstrengung, den Genuss von scharf gewürzten Speisen oder bei Aufregung. (mehr …)


    Chronisch obstruktive Lungenerkrankung

    Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (englisch chronic obstructive pulmonary disease, Abkürzung: COPD, seltener auch chronic obstructive lung disease, COLD, chronic obstructive airway disease, COAD) bezeichnet als Sammelbegriff eine Gruppe von Krankheiten der Lunge, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind. (mehr …)


    Chronische Spontane Urtikaria

    Bei der Chronischen Spontanen Urtikaria halten die typischen urtikariellen Beschwerden Hautrötungen, Quaddeln und Juckreiz deutlich länger als 6 Wochen an und können über mehrere Monate oder Jahre, mitunter sogar Jahrzehnte, bestehen. Bei manchen Patienten kommt es außerdem regelmäßig zur Entstehung von Angioödemen, die häufig im Gesichtsbereich oder an Händen und Füßen auftreten können. (mehr …)


    Chronischer Pruritus

    Von Sonja Ständer, Münster – Juckreiz ist eine unangenehme, selbstständige Sinneswahrnehmung der Haut, die zumeist reflektorisch, zum Beispiel durch Kratzen, Scheuern oder Kneifen, beantwortet wird. Chronischer Pruritus gilt als diagnostische und therapeutische Herausforderung. (mehr …)


    COPD

    Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit, kurz COPD, wird umgangssprachlich oft als Raucherlunge bezeichnet. Damit ist auch die häufigste Ursache benannt. (mehr …)


    Cortisol

    Cortisol oder auch Hydrocortison ist ein Stresshormon, das katabole (= abbauende) Stoffwechselvorgänge aktiviert und so dem Körper energiereiche Verbindungen zur Verfügung stellt. Seine dämpfende Wirkung auf das Immunsystem wird in der Medizin häufig genutzt, um überschießende Reaktionen zu unterdrücken und Entzündungen zu hemmen. (mehr …)


    Cortison

    Cortison (von lateinisch cortex ‚Rinde‘, Schreibweise auch Kortison) ist ein Steroidhormon, das um 1935 als erster Wirkstoff in der Nebennierenrinde des Menschen gefunden wurde. Cortison ist die durch Oxidation inaktivierte Form des Glucocorticoids Cortisol, das im Kohlenhydrathaushalt, dem Fettstoffwechsel und dem Proteinumsatz Bedeutung besitzt. (mehr …)


    Cromoglicinsäure

    Cromoglicinsäure wird als Inhalation zur Vorbeugung asthmatischer Beschwerden angewendet. Beim Asthma bronchiale besteht eine chronische Entzündung und Überempfindlichkeit der Atemwegsschleimhaut auf verschiedene Reize. Diese Reize können Allergie auslösende Stoffe sein (Allergene), aber auch Anstrengung, Kälte und Infektionen. (mehr …)


    Cystein

    L-Cystein gehört zu den proteinogenen α-Aminosäuren und besitzt einen schwefelhaltigen Anteil. Da es in der menschlichen Leber vom Körper synthetisiert werden kann, ist Cystein nicht essentiell, muss jedoch zusätzlich zur körpereigenen Produktion über die Nahrung aufgenommen werden, um den täglichen Bedarf abzudecken. (mehr …)


    Daktylitis

    Die Daktylitis ist die Entzündung eines Fingers oder einer Zehe. Schätzungsweise ein Drittel der Patienten mit Psoriasis arthritis sind von einer Enthesitis oder einer Daktylitis betroffen. (mehr …)


    DAO

    Abk. für Diaminoxidase

    Daosin

    Es gibt eine Menge Medikamente, die man bei Histaminunverträglichkeit nehmen und nicht nehmen kann, das bekannteste sind sicherlich die DAOSiN Kapseln. Bei den DAOSiN Kapseln handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel. Mittlerweile weiß man, dass das körpereigene Enzym DAO (Diaminoxidase) für den Abbau von Histamin verantwortlich ist. Wenn DAO nicht in ausreichender Menge im menschlichen Körper vorhanden ist, kann das Histamin nicht aufgebaut werden und die verschiedenen Histaminunverträglichkeit Symptome treten auf. (mehr …)


    Darmsanierung

    Bei dieser Methode werden Bakterienstämme, die zu einer gesunden Darmflora gehören, gezielt über den Mund in die Schleimhäute des Darms geschleust. Dort siedeln sie sich an und regulieren die Aktivität der körpereigenen Abwehr, die sich zu 80 Prozent in genau dieser Darmflora befindet. (mehr …)


    DELICARDO Foodcards

    Für alle die an Nahrungsmittelintoleranzen und Allergien leiden kann ein Restaurantbesuch oftmals frustrierend sein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass gerade das Thema Auswärts Essen mit Intoleranzen eigentlich immer problematisch ist. Es braucht viel Geduld, Mühe und Erklärung bis das Küchenpersonal genau weiß auf was sie bei der Zubereitung der Speisen achten müssen. Und da kommen die Foodcards von Delicardo ins Spiel, welche in diesen Situationen eine Hilfestellung bieten und einen angenehmeren Restaurantbesuch ermöglichen sollen. Ich finde die Idee dieser Karten sehr toll und möchte sie euch daher ein wenig näher vorstellen. (mehr …)


    Depression

    Depression geht alle etwas an: Fast jeder wird im Laufe seines Lebens mit der Erkrankung konfrontiert – sei es als Betroffener oder als Angehöriger. Doch im Gegensatz zu körperlichen Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck wird die Depression von vielen Menschen noch immer nicht als ernstzunehmende Erkrankung akzeptiert. Die richtige Aufklärung und mehr Bewusstsein gegenüber der Erkrankung können helfen, die Betroffenen besser zu verstehen und in ihrem Alltag zu unterstützen. (mehr …)


    Dermatophyt

    Als Dermatophyten (von altgriechisch τὸ δέρμα, to derma „die Haut“ und τὸ φυτόν, to phyton „die Pflanze“) werden Fadenpilze (Hyphomycetes) bezeichnet, die eine spezifische Pilzinfektion der Haut, die Dermatophytose, auslösen. Im Gegensatz zu anderen Hautpilzen ernähren sich Dermatophyten von Kohlenhydraten und Keratin. Sie können Keratin durch das Enzym Keratinase aufschließen. (mehr …)


    Desensibilisierung

    Die veraltete Bezeichnung Desensibilisierung ist irreführend, da beim Patienten die Sensibilisierung auf das Allergen erhalten bleibt, die Reaktion des Immunsystems aber ausbleibt bzw. nur bei sehr starker Allergenbelastung auftritt. (mehr …)


    Diaminoxidase

    Diaminoxidase (DAO) ist ein Enzym, das biogene Amine abbauen kann, u.a. Histamin. Der menschliche Körper stellt es in Darm, Nieren und Plazenta her. DAO-Mangel steht im Verdacht, Histaminintoleranz zu begünstigen. (mehr …)


    Differenzialdiagnose

    Differenzialdiagnose ist die Überprüfung, ob auftretende Symptome noch einem anderen als dem angenommenen Krankheitsbild zugeordnet werden können. (mehr …)


    Diskus

    Beim Diskus ist die Wirkstoffdosis für jeden Hub einzeln verpackt und wird durch Betätigen des Hebels freigegeben. Der Wirkstoff ist mit einem Pulver aus Milchzucker verbunden, so dass Sie nach der Inhalation einen süßen Geschmack im Mund haben können. (mehr …)


    Dosieraerosol

    Ein Dosieraerosol ist eine Darreichungsform für Arzneimittel, die zur Inhalation durch den Patienten bestimmt ist. (mehr …)


    Duftstoffallergie

    Duftstoffe sind nach Nickel die zweithäufigsten Allergieauslöser auf der Haut. Auf Duftstoffe kann man mit verschiedenen Hautausschlägen oder Juckreiz reagieren. Du findest Duftstoffe in Textilien, Kosmetika, Waschmittel, Toilettenpapier, Taschentücher, usw. – die Liste ist sehr lang. (mehr …)


    Dyspnoe

    Als Dyspnoe (von griechisch δυσ dys ‚schwierig‘ und πνοή pnoe ‚Atmung‘), deutsch Lufthunger, Atemlosigkeit, Atemnot, wird eine unangenehm erschwerte Atemtätigkeit bezeichnet. Laien sprechen auch von „Luftnot“. (mehr …)


    E-Nummern

    E-Nummern stehen für bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe, die die Eigenschaften von Lebensmitteln wie Aussehen, Haltbarkeit und Geschmack verbessern oder die technologische Verarbeitung erleichtern sollen. Diese Zusatzstoffe sind von der Europäischen Lebensmittelbehörde streng geprüft. Trotzdem sollten sich vor allem empfindliche Personen und kleine Kinder möglichst zusatzstoffarm ernähren. (mehr …)


    EASI

    Akronym für Eczema Area and Severity Index. Der EASI-Score dient zur objektiven Erfassung der Schwere und Ausbreitung des atopischen Ekzems. Er wurde in starker Anlehnung an den bekannten PASI (Psoriasis Area and Severity Index) entwickelt. EASI beurteilt die Krankheitsaktivität durch Erfassung der Schwere der Erkrankung, der Ausbreitung bzw. der befallenen Fläche. (mehr …)


    Easyhaler

    In Form und Anwendung fast wie ein konventionelles Dosieraerosol aufgebaut. Durch Schütteln wird vor der Inhalation das Pulver gelockert. Durch Zusammendrücken in senkrechter Haltung mit dem Mundstück nach unten und in senkrechter Richtung wird der Wirkstoff nach dem Schöpfradprinzip freigesetzt. (mehr …)


    Echokardiographie

    Die Echokardiographie ist eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens. Ärzte sprechen häufig auch von „Herzecho“. Sie ist das wichtigste Untersuchungsverfahren für die Beurteilung der Herzstruktur und Herzfunktion. (mehr …)


    Eibe

    Die Eibe gehört zu den immergrünen Nadelbäumen, benötigt einen kalkhaltigen Boden und kann eine Höhe von etwa 20 Metern erreichen. Zum Teil umsäumt die Eibe Parkanlagen und Friedhöfe, meist wächst sie jedoch in Laubmischwäldern und steht am Rand von Gärten. (mehr …)


    Eibenpollen-Allergie

    Die Allergie auf Eibenpollen gehört zu den Pollenallergien bzw. zum Krankheitsbild allergische Rhinitis. Das Allergen der Eibe gehört nicht zu den häufigen Allergenen, aber sie ist für einige Pollenallergiker durchaus relevant. Sie gehören zu den Frühblühern und blühen zur gleichen Zeit wie Birke, Erle und Hasel.Die immergrünen Eiben gehören zu den Nadelbäumen – in der Regel blühen sie von Mitte März bis Mitte April. (mehr …)


    Eiche

    Die Eichen (Quercus) sind eine Gattung von Laubgehölzen aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Die Gattung umfasst etwa 600 Arten und ist die wichtigste Laubbaumgattung der Nordhalbkugel. Die Früchte der Eichen hatten früher grosse Bedeutung für die Schweinehaltung. Für die Wildschweine gehören sie nach wie vor zu der bevorzugten Nahrungsquelle. (mehr …)


    Eiterflechte

    Siehe unter: Grindflechte

    Ekzem

    Eiweißkomplexe, die den Ablauf einer chemischen Reaktion im Körper ermöglichen, beschleunigen oder in die gewünschte Richtung ablaufen lassen.


    ELF – Fact Sheets

    Alle auf ELF dargestellten Fact Sheets (Patienteninformationen) zum Thema Lungenerkrankungen wurden von Mitgliedern der European Respiratory Society (ERS) überarbeitet, die Experten auf diesem Gebiet sind. Diese können kostenlos als PDF-Dokumente heruntergeladen werden, außerdem stehen diese in 18 verschiedenen Sprachen zur Verfügung! (mehr …)


    Eliminationsdiät

    Eliminationsdiät, auch: Ausschlussdiät. Für mehrere Wochen werden ein oder mehrere Nahrungsmittel gemieden, die als Allergieauslöser im Verdacht stehen. Danach werden sie einzeln nacheinander gezielt verzehrt, um die Reaktion des Körpers zu testen. (mehr …)


    Emphysem

    Bei einem Lungenemphysem sind die Lungenbläschen (Alveolen), an denen der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid stattfindet, teilweise zerstört und überdehnt, so dass ihre innere Oberfläche verkleinert ist. In der Folge ist die Ausatmung erschwert, weil die kleinen Bronchien, welche in die Lungenbläschen münden, in sich zusammenfallen. Außerdem kommt es zu einer zunehmenden Überblähung der Lunge. (mehr …)


    ENA

    Abk. für Europäischer Notfallausweis

    Encasing

    Engl. für „einschließen“. Fachbezeichnung für das staubdichte Einhüllen von Gebrauchsgegenständen (z.B. Matratzen, Bettdecken, Kissen) zur Verminderung von Hausstauballergenen. (mehr …)


    Enstilar

    Seit dem 1. Juli 2016 ist Enstilar in Apotheken zu finden. Enstilar ist ein Schaum zur Behandlung der Schuppenflechte. Er enthält die Wirkstoffe Calcipotriol und Betamethason – ist quasi das aufgeschäumte Daivobet oder Xamiol. Das Medikament ist rezeptpflichtig und für Patienten ab 18 Jahren zugelassen. Hautärzte können es also erwachsenen Menschen mit Psoriasis ab sofort verschreiben. (mehr …)


    Enzym

    Enzyme treiben im Körper viele wichtige biochemische Reaktionen an. So setzen sie Stoffe zu anderen Stoffen um und spalten große Moleküle auf. Daher werden Enzyme auch als Biokatalysatoren bezeichnet. Sie erschließen Grundbausteine, die für unseren Körper nötig sind, aus der Nahrung und sind am Stoffwechsel beteiligt. (mehr …)


    Eosinophile Granulozyten

    Eine Form der Leukozyten (weiße Blutzellen). Eosinophile Granulozyten sind für die allergische Sofort- und Spätreaktion von Bedeutung. Nach Einwanderung ins Schleimhautgewebe und Kontakt mit Antigenen können sie degranulieren (d.h., im Zellinnern gebildete Einlagerungen (Granula) ausschütten) und Entzündungsreaktionen auslösen, sowie den allergischen Teufelskreis initiieren, indem ihre Botenstoffe (Mediatoren) die Mastzelldegranulation unterhalten, obwohl keine Antigene mehr vorhanden sein müssen.


    Epidermolysis bullosa

    Epidermolysis bullosa (EB) ist eine genetisch bedingte Hautkrankheit, die je nach Subtyp autosomal-dominant oder -rezessiv vererbt wird. Betroffene werden als Schmetterlingskinder bezeichnet, weil ihre Haut so verletzlich wie die Flügel eines Schmetterlings sei. (mehr …)


    Epidermolysis bullosa simplex

    Die Epidermolysis bullosa simplex (EBS) umfasst eine Krankheitsgruppe erblicher Formen von Epidermolysis bullosa und ist gekennzeichnet durch Brüchigkeit der Haut mit Bildung intraepidermaler Blasen und Erosionen, entweder spontan oder nach einem Trauma. (mehr …)


    Epikutantest

    Bei dem Epikutantest handelt es sich um einen weiteren Hautest, auch Läppchentest genannt. Er wird z.B. zur Untersuchung einer Typ-IV-Allergie, die z.B. ein allergisches Kontaktekzem verursachen kann, herangezogen. Zu diesem Allergietyp gehören beispielsweise Unverträglichkeiten gegen Nickel (Modeschmuck), Kobalt, Kosmetika und Duftstoffe. Auch sehr kleine Mengen eines Stoffes können Allergien auslösen. (mehr …)


    Epipen

    siehe Adrenalin-Autoinjektor

    Epitop

    Die räumlich angeordnete chemische Struktur eines Antigens, die von einem Antikörper erkannt und gebunden wird.


    Erle

    Die Erlen (Alnus) sind eine Gattung von Pflanzen der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). In Mitteleuropa sind drei verschiedene Arten heimisch, die Schwarz-, Grün- und Grauerle. Weltweit gibt es 35 Arten. Diese sind bis auf eine Ausnahme auf die Nordhalbkugel beschränkt. Die Erlen sind wie alle Birkengewächse getrenntgeschlechtig. (mehr …)


    Esche

    Die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) wird auch Gewöhnliche Esche genannt. Sie ist eine in Europa heimische Laubbaumart, die mit einer Wuchshöhe von 40 Metern zu den höchsten Laubbäumen Europas zählt. Die Esche wird etwa 250 bis 300 Jahre alt. Die Stammachse ist meist gerade und gabelt sich nicht. Sie ist zwittrig. Die Blüten haben zwei Fruchtblätter und zwei Staubblätter. (mehr …)


    Etagenwechsel

    Übergreifen einer Allergie von den oberen auf die unteren Atemwege (Bronchien). Dies kann zu allergischem Asthma führen, stellt also eine Verschlimmerung der Allergie dar.


    EUBOS – Für jede Haut die richtige Pflege!

    Nach nunmehr über 80 Jahren Forschung und Entwicklung für die Gesundheit und das Wohl der Haut in Zusammenarbeit mit Dermatologen garantiert die Firma Dr. Hobein, med. Hautpflege höchste Kompetenz und Sicherheit in Sachen Hautpflege. Hauttypgerechte Formulierungen und ausgesuchte Aktivstoffe mit nachgewiesener und dokumentierter Wirkung zeichnen die EUBOS-Präparate aus. (mehr …)


    Europäischer Notfallausweis

    Der europäische Notfallausweis (ENA) ist ein Dokument, das vom Bürger eines jeden Landes in der EU freiwillig mitgeführt werden kann. Hierin sind Angaben zu Ihrer Blutgruppe, zu chronischen Erkrankungen, Operationen, Sensibilitäten gegenüber Medikamenten, Impfungen sowie zu lebensnotwendigen Medikamente in den Sprachen der EU Mitgliedsländer aufgeführt. (mehr …)


    Exazerbation

    Unter Exazerbation (von lateinisch: exacerbare – hervorrufen, provozieren) versteht man die deutliche Verschlimmerung der Symptome einer bereits bestehenden, in der Regel chronischen Erkrankung. Tritt die Verschlimmerung plötzlich auf, spricht man von akuter Exazerbation. (mehr …)


    Exspiration

    Als Exspiration bezeichnet man in der Medizin den Vorgang der Ausatmung. Durch Entspannung der Brustmuskulatur und des Zwerchfells bewirken die elastischen Rückstellkräfte von Lunge und Brustkorb das sich das Lungenvolumen passiv verkleinert. Die Luft wird entsprechend aus der Lunge gepresst. (mehr …)


    Extrinsic Asthma

    Asthma, das durch Kontakt mit einem Allergen ausgelöst wird. Auch atopisches oder allergisches Asthma genannt.


    Farbstoffe in Lebensmittel

    Farbstoffe werden zum Färben von Lebensmitteln oder deren Oberfläche eingesetzt. Durch den Herstellungsprozess verlieren Lebensmittel meist einen Großteil ihrer natürlichen Farbe. Durch den Zusatz von Farbstoffen sollen sie wieder ein „appetitanregendes“ und somit verkaufsförderndes Aussehen bekommen. Sie können z.B. bei Süßwaren den Eindruck „Fruchtig“ suggerieren. Farbstoffe dürfen nur in verarbeiteten Lebensmitteln, nie in Frischprodukten zugesetzt werden. (mehr …)


    FENO Test

    Siehe unter: FeNO-Messung

    FeNO-Messung

    Bei der FeNO-Messung (FeNO bzw. FENO ist die Abkürzung für „Fraktioniertes exhaliertes Stickstoffmonoxid (NO)“; Synonyme: Bestimmung der Stickoxid-Konzentration (FENO) in der Atemluft; Mehrfachatemzugmethode, FENO Test) handelt es sich um ein diagnostisches Verfahren zur Bestimmung des FeNO-Wertes (Stickstoffmonoxid) in der Ausatemluft zur Erkennung von vorliegenden Entzündungsprozessen und chronischen pulmonalen Erkrankungen. Die Bestimmung dieses Markers zur Erkennung der bronchialen Inflammation (eosinophile Inflammation) stellt ein nicht-invasives Verfahren dar, welches bei Patienten aller Altersgruppen angewendet werden kann. (mehr …)


    Feuchtinhalation

    Bei der Feuchtinhalation wird mittels eines Düsen- oder Membranverneblers aus einer flüssigen Wirkstofflösung ein inhalierbarer Wirkstoffdampf (Aerosol) hergestellt. (mehr …)


    Feuchtsaugsysteme

    Feuchtsaugsysteme (Wasserstaubsauger) liegen voll im Trend und können vor allem für Allergiker ein besseres Raumklima schaffen. Aber natürlich übernehmen diese besonderen Geräte der Nasssauger auch klassische Putzarbeit. Sie saugen Staub und Allergene von diversen Böden und der Luft auf und binden den Schmutz im Wasser. (mehr …)


    Fibrose

    Als Fibrose wird eine krankhafte Vermehrung des Bindegewebes in menschlichen und tierischen Geweben und Organen bezeichnet, dessen Hauptbestandteil Kollagenfasern sind. Dabei wird das Gewebe des betroffenen Organes verhärtet. (mehr …)


    Fischallergie

    Eine Allergie gegen Fisch beruht meistens auf einer Reaktion gegen Parvalbumin (Protein der Muskelzellen im weißen Muskelfleisch der Fische). Mehr als 95% aller Fischallergiker sind auf Parvalbumin sensibilisiert. Es stellt das Hauptallergen. (mehr …)


    FOOD RESPONSE

    FOOD RESPONSE ist ein Bluttest, der einfach, präzise und schnell immunologische Überreaktionen auf Nahrungsmittel feststellt. (mehr …)


    Foodcards von DELICARDO

    Für alle die an Nahrungsmittelintoleranzen und Allergien leiden kann ein Restaurantbesuch oftmals frustrierend sein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass gerade das Thema Auswärts Essen mit Intoleranzen eigentlich immer problematisch ist. Es braucht viel Geduld, Mühe und Erklärung bis das Küchenpersonal genau weiß auf was sie bei der Zubereitung der Speisen achten müssen. Und da kommen die Foodcards von Delicardo ins Spiel, welche in diesen Situationen eine Hilfestellung bieten und einen angenehmeren Restaurantbesuch ermöglichen sollen. Ich finde die Idee dieser Karten sehr toll und möchte sie euch daher ein wenig näher vorstellen. (mehr …)


    Forspiro

    Der Forspiro enthält 60 Dosen des Arzneimittels in einem aufgewickelten Blisterstreifen. Wenn der weiße Hebel bis zum Anschlag umgelegt wird, wird eine neue Dosis bereitgestellt. Die leeren Abschnitte des Blisterstreifens werden im Seitenfach verzögert ausgeworfen. (mehr …)


    Fructose

    Fructose (oft auch Fruktose, von lateinisch fructus ‚Frucht‘, veraltet Lävulose, umgangssprachlich Fruchtzucker) ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung mit der Summenformel C6H12O6. Fructose gehört als Monosaccharid (Einfachzucker) zu den Kohlenhydraten. Sie kommt in mehreren isomeren (anomeren) Formen vor. (mehr …)


    Fructosemalabsorption

    Menschen mit einer gestörten Fruchtzuckeraufnahme haben es schwer. Allzu lange wurde diese Fruktosemalabsorption von Ärzten übersehen. Obwohl sie in den letzten Jahren in den Blickwinkel fähiger Therapeuten gelangt ist, werden Patienten mit der Diagnose Fruktosemalabsorption meist allein gelassen. Lange gab es keine brauchbaren Ernährungsrichtlinien. (mehr …)


    Fruktoseintoleranz

    Intestinale Fruktoseintoleranz ist die am häufigsten vorkommende Art von Fruktoseintoleranz, das heißt Unverträglichkeit von Fruchtzucker (Fructose). Gelangt ein größerer Anteil konsumierten Fruchtzuckers wegen unvollständiger Aufnahme durch die Dünndarmwand in den Dickdarm, so spricht man von Fruktosemalabsorption. Intestinale Fruktoseintoleranz liegt vor, wenn der malabsorbierte Fruchtzucker zusätzlich auch zu Symptomen wie Durchfall, Blähungen und Schmerzen führt. (mehr …)


    Fumaderm

    Fumarsäure ist eine natürliche Substanz und gehört zu dem Fruchtsäuren. Man findet sie z.B. in der Heilpflanze Gemeiner Erdrauch (Fumaria officinalis), die schon im Mittelalter bei trockener und schuppender Haut angewandt wurde. Fumaderm® enthält nicht die Fumarsäure selbst, sondern zwei chemische Abkömmlinge (Ester) der Fumarsäure (Dimethylfumarat und Ethylhydrogenfumarat). (mehr …)


    Gamma-Linolen-Säuren

    Borretschsamenöl, Nachtkerzenöl, Schwarzkümmelöl, Hanföl – Alle diese Öle haben eines gemeinsam, sie sind besonders reich an sogenannten Gamma-Linolen-Säuren (GLS) und können neben der gesunden innerlichen Anwendung auch äußerlich in reiner Form oder als Zusatzstoffe in Basiscremen verwendet werden. (mehr …)


    Ganzkörper-Plethysmographie

    Während einer Ganzkörper-Plethysmographie (in der Arztpraxis oft als „große Lungenfunktion“ bezeichnet) können auch der Atemwegswiderstand Raw und das sogenannte Residualvolumen RV – das Luftvolumen, das nach vollständiger Ausatmung in der Lunge zurückbleibt – bestimmt werden. (mehr …)


    Gasaustausch

    Erfolgt in den Lungenbläschen (Alveolen), die von feinsten Blutäderchen (Kapillaren) umschlossen sind. Die Alveolen geben Sauerstoff in die Kapillaren ab und übernehmen von diesen Kohlendioxid. (mehr …)


    Gelbe Liste Pharmindex | App

    Mit der Gelbe Liste Pharmindex App können Angehörige medizinischer Fachkreise jetzt immer und überall auf die komplette Gelbe Liste Pharmindex Datenbank zugreifen – sogar offline! Die intuitive Suchfunktion liefert dabei auf einen Blick alle gewünschten Informationen zum Präparat: Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen, Nebenwirkungen, Preise oder Packungsgrößen. (mehr …)


    Glaskraut

    Die Glaskräuter (Parietaria) sind eine Gattung aus der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae). Es sind einjährige oder mehrjährige krautige Pflanzen, die normalerweise eine Wuchshöhe von 20 bis 50cm erreichen. Im Unterschied zu den anderen Pflanzenarten der Familie haben die Blätter einen glatten Rand und besitzen keine Brennhaare. (mehr …)


    Glucose-Isomerase

    Glucose-Isomerase ist das gleiche Enzym, das auch in Xylosolv (und anderen Produkten wie z.B. „FructoZym“, nicht dass wir hier immer nur den Marktführer nennen) enthalten ist, nämlich Xylose-Isomerase. Die Bezeichnung Glucose-Isomerase ist bei uns der eher ungebräuchliche Name. In den USA verwendet man gerne diesen Begriff, weil das Enzym dort in der Lebensmittelindustrie verwendet wird, um aus Glukose den High-Fructose-Corn-Syrup (HFCS) herzustellen. (mehr …)


    Glukokortikoid

    Glukokortikoid ist ein anderer Ausdruck für Kortison. Das wiederum ist ein körpereigenes Hormon, das in der Nebenniere produziert wird. Es hemmt Entzündungen. (mehr …)


    Glutamin

    Die Aminosäuren Glutamin und Glutaminsäure sind chemisch eng verwandt. Der menschliche Körper ist in der Lage L-Glutamin aus der L-Glutaminsäure durch die Glutamat-Ammonium-Ligase selbst herzustellen. Angesichts der zahlreichen Stoffwechselvorgänge, an denen Glutamin beteiligt ist, überrascht es nicht, dass Glutamin die Aminosäure mit der höchsten Konzentration im Blutplasma, der Muskulatur und der Gehirn- und Rückenmarkflüssigkeit ist. Sie weist mit 60% den größten Anteil der freien Aminosäuren im Körper auf. (mehr …)


    Gluten

    Als Gluten bezeichnet man das „Klebe-Eiweiß“ in Weizen und anderen Getreiden, das etwa 80% der Gesamtproteinmenge ausmacht und die Verwendung von Weizenmehl in Backwaren ermöglicht. (mehr …)


    Glutenintoleranz

    Glutenintoleranz oder auch Nichtzöliakie-Nichtweizenallergie-Weizensensitivität ist eine nicht-allergische Funktionsstörung, welche möglicherweise durch Gluten bedingt ist. Aber auch Adenosin-Triphosphat-Amylase (kurz ATI), ein Protein, das in modernen Weizenzüchtungen vermehrt vorkommt, steht im Verdacht für die Glutensensitivität verantwortlich zu sein. (mehr …)


    Glycin

    Glycin ist eine nicht essenzielle Aminosäure. Sie kann im menschlichen Körper aus Serin, Glyoxylat oder den Aminosäuren Cholin oder Threonin. Glycin bildet zusammen mit Glutamin und L-Cystein das wichtige antioxidative Tripeptid Glutathion. Sie ist die kleinste Aminosäure und in ihrer Struktur so einfach gebaut, dass es keine L-Form („L-Glycin„) oder D-Form („D-Glycin„) gibt. Reines Glycin hat einen süßlichen Geschmack. (mehr …)


    Gräser

    Als Gras werden einkeimblättrige, krautige Pflanzen mit unscheinbaren Blüten und langen, schmalen Blättern bezeichnet. Sie gehören zur Ordnung der Süssgrasartigen. Gras ist die Lebensgrundlage vieler Tiere. Gräser traten erstmals in der Kreidezeit auf, woraufhin sich eine geschlossene Pflanzendecke bilden konnte und der Boden weniger abgetragen wurde. Die Süssgräser (Poaceae) sind weltweit in allen Klimazonen verbreitet und gehören zu den ältesten Nutzpflanzen. Alle Getreidesorten zählen zu dieser Pflanzengruppe. (mehr …)


    Grindflechte

    Impetigo contagiosa, im Volksmund auch Grindflechte genannt, ist eine oberflächliche Entzündung der Haut. Oft tritt die Grindflechte im Kopf-, Hals- und Gesichtsbereich auf. Kleinkinder sind am häufigsten betroffen. Typisch ist ein gelblicher Schorfbelag auf zum Teil offenen oder bläschenbildenden Hautstellen, die jucken können und stark ansteckend sind. (mehr …)


    Grüne Kosmetik

    Gesunde, biologische und frische Lebensmittel sind für viele Menschen heute selbstverständlich. Natürliche Hautpflege ist daher ein sinnvoller weiterer Schritt für alle, die künstliche Stoffe in der Ernährung vermeiden wollen und frische Lebensmittel auf dem Teller vorziehen. Denn, ob Nahrung oder Kosmetik, beide gelangen ins Innere des Körpers. Die Haut nimmt zahlreiche Stoffe, die mit ihr in Kontakt kommen, auf. Unsere Haut isst auch und ihre Nahrung sind die Kosmetikprodukte. Es ist nur naheliegend, auch die Kosmetik mit derselben Sorgfalt wie Nahrungsmittel auszusuchen. (mehr …)


    H2-Atemtest

    Die Funktionsweise des H2-Atemtest beruht auf der Tatsache, dass bei einem Betroffenen der unter Laktose-Intoleranz leidet das körpereigene Enzym Laktase nicht oder nur noch teilweise vorhanden ist und der Milchzucker deshalb nicht in die für den Organismus verwertbaren Einfachzucker Glukose und Galaktose aufgespalten werden kann. (mehr …)


    Hagebuche

    Die Hagebuche (Carpinus betulus), auch Weissbuche oder Hainbuche genannt, gehört zur Gattung der Hainbuchen aus der Familie der Birkengewächse. Sie wächst als mittelgrosser, laubabwerfender Baum in Europa und Westasien. Die Hagebuche wird etwa 25m hoch mit einem Stammdurchmesser von bis zu einem Meter und wird ungefähr 100 Jahre alt. (mehr …)


    Hainbuche

    Die Hainbuche (Carpinus betulus), auch Weissbuche oder Hagebuche genannt, gehört zur Gattung der Hainbuchen aus der Familie der Birkengewächse. Sie wächst als mittelgrosser, laubabwerfender Baum in Europa und Westasien. Die Hainbuche wird etwa 25m hoch mit einem Stammdurchmesser von bis zu einem Meter und wird ungefähr 100 Jahre alt. (mehr …)


    HandiHaler

    Beim HandiHaler ist der Wirkstoff in eine Kapsel abgefüllt. Durch Betätigen des Druckknopfes wird die Kapsel durchstochen und der Wirkstoff kann dann inhaliert werden. (mehr …)


    Harnstoff

    Harnstoff, auch Urea genannt, ist ein Endprodukt des Proteinstoffwechsels im Körper und wird über den Urin ausgeschieden. Seine Bildung erfolgt im sogenannten Harnstoffzyklus über die Ammoniaksynthese aus Aminosäuren. Die Harnstoffkonzentration im Harn ist neben der Kreatininkonzentration ein Indikator für verschiedene Störungen des Eiweißstoffwechsels und von Nierenerkrankungen. (mehr …)


    Hasel

    Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) wird auch Haselstrauch oder Haselnussstrauch genannt und gehört zu der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Sie wird meist etwa fünf Meter hoch und ist in Europa und Kleinasien heimisch. Die seit Jahrtausenden von Menschen genutzten Haselnüsse sind überall bekannt. (mehr …)


    Hausstauballergie

    Als Hausstauballergie bezeichnet man eine Sensibilisierung und allergische Reaktion gegenüber dem Kot von Hausstaubmilben, die Rhinitis, Jucken und allergisches Asthma auslösen können. Durch eine Reihe von Maßnahmen können die Symptome vermieden oder gemildert werden. (mehr …)


    Hausstaubmilben

    Hausstaubmilben sind mikroskopisch kleine Spinnentiere, die sich von organischen Substanzen, z.B. Hautschuppen ernähren. Ihre Ausscheidungen sind Teil des Hausstaubs und können Allergien hervorrufen. Die Symptome ähneln dem Heuschnupfen. (mehr …)


    Hausstaubmilben-Allergie

    Die Allergie gegen Hausstaubmilben ist nach den Gräserpollen die zweithäufigste. Trotzdem wird sie häufig nicht bemerkt, übergangen oder nicht ernst genommen. Nur etwa jeder zweite Milbenallergiker geht mit seinen Beschwerden zum Arzt. (mehr …)


    Hautflora

    Als Hautflora werden alle Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze, zusammengefasst, die als Kommensalen bzw. Mutualen einen natürlichen Bestandteil der Oberfläche von gesunder Haut bilden und diese dicht besiedeln. Die Hautflora ist Teil des Mikrobioms und trägt wesentlich dazu bei, die Haut und den gesamten Organismus vor Krankheitserregern zu schützen. (mehr …)


    Hauttest

    Mit einem Hauttest wird das Hauptallergen festgestellt, d.h. ob es sich z.B. um eine Allergie gegen Tierhaare, Pollen, Schimmelpilze, Hausstaub. etc. handelt. Dann wird in weiteren Tests versucht, das genaue Allergen zu identifizieren, also daß z.B. bei Baumpollen speziell Birke oder Hasel die Allergieauslöser sind. (mehr …)


    Hauttrockenheit

    Siehe unter: Trockene Haut

    Hefeallergie

    Hefe wird zur Herstellung vieler Back- und Brauereiprodukte, aber auch spezifischer Medikamente verwendet. Eine Allergie gegen Hefe haben in Deutschland zwar nur wenige Menschen, in den USA ist die Zahl der Betroffenen jedoch sehr viel höher. (mehr …)


    Heilpflanzen-Lexikon

    Hier finden Sie einen Überblick über wichtige Heilpflanzen von A wie Anis bis Z wie Zitronenmelisse. (mehr …)


    Heimbeatmung

    Unter Heimbeatmung, auch Selbstbeatmung genannt, wird die künstliche Beatmung verstanden, die zu Hause mit einem Beatmungsgerät durchgeführt wird. Sie erfolgt über eine Nasen- oder Nasen-Mund-Maske, die Patienten selbst auf- und absetzen können. (mehr …)


    Hereditäres Angioödem

    Das hereditäre (= „vererbte“) Angioödem (abgekürzt HAE) geht auf eine Veränderung der Erbanlagen zurück. Betroffen ist ein Gen auf dem Chromosom 11. Dieses Gen ist für die Bildung des so genannten C1-Esterase-Inhibitors (abgekürzt C1-INH) zuständig. C1-INH ist ein wichtiger Eiweißstoff, der verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper reguliert. (mehr …)


    Heuschnupfen

    Als Heuschnupfen (Pollenallergie, saisonale allergische Rhinitis) bezeichnen Mediziner eine Überempfindlichkeit des Immunsystems auf Eiweiße verschiedener Pflanzenpollen. Davon betroffen ist fast jeder Fünfte in Deutschland. (mehr …)


    Histamin

    Körpereigener Botenstoff, der bei Entzündungsreaktionen beteiligt ist, Belegzellen im Magen zu vermehrter Säureproduktion anregt und eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen spielt. Im Rahmen einer allergischen Reaktion wird Histamin verstärkt aus bestimmten weißen Blutkörperchen (Mastzellen) freigesetzt und führt zu Juckreiz, Verengung der Bronchien und Erweiterung der Blutgefäße. (mehr …)


    Histamin-Allergie

    Es gibt immer wieder Menschen, die nicht in der Lage sind, Histamin ausreichend abzubauen. Wichtig ist, auf histaminreiche Nahrungsmittel zu verzichten oder sie zumindest massiv einzuschränken. Dies sind geräucherte, gepökelte, vergorene, marinierte und auch schlecht gelagerte Nahrungsmittel: Fischkonserven, Kaviar, Räucherfisch, insbesondere Makrelen, Sardellen, Thunfisch sowie Sardinen. (mehr …)


    Histamin-Blocker

    Auch Antihistaminikum bzw. im Plural Antihistaminika genannt. Medikamente zur Behandlung allergischer Symptome. Histamin-Blocker verhindern, dass Histamin an die H1-Rezeptoren der Körperzellen andockt. Dadurch werde die allergischen Symptome deutlich vermindert.


    Histamin-N-Methyltransferase

    Histamin-N-Methyltransferase ist ein Enzym, das zu den Transferasen gehört und neben DAO am Abbau des Histamins beteiligt ist. Im Zentrales Nervensystem ist Histamin-N-Methyltransferase allein für den Histaminabbau verantwortlich. Eine Störung dieser Funktion kann neurologische Symptome auslösen. (mehr …)


    Histaminintoleranz

    Das Krankheitsbild der Histaminintoleranz (HIT) ist definiert durch das Überschreiten der individuellen Histamin-Toleranzgrenze. Dies wird im Regelfall durch einen Mangel an dem Histamin-abbauenden Enzym Diaminooxidase (DAO) verursacht. Ein DAO-Mangel kann primär (genetisch bedingt) sein oder sekundäre Ursachen haben. (mehr …)


    Histaminliberatoren

    Histaminliberatoren sind Biogene Amine in Nahrungsmitteln oder Arzneimitteln. Histaminliberatoren können direkt Symptome einer Histaminintoleranz auslösen oder die Histaminfreisetzung fördern und den Histaminabbau behindern. (mehr …)


    Histaminose

    Siehe Histaminintoleranz

    HIT

    Abkürzung für Histaminintoleranz

    Homöopathie

    Die Homöopathie behandelt nach dem Grundsatz „Ähnliches durch Ähnliches heilen“. Dazu werden Stoffe, die bei gesunden Menschen die Symptome des Kranken auslösen würden, in sehr starker Verdünnung eingenommen. Gegen Allergiesymptome sind es z.B. Galphimia glauca (Kleiner Goldregen) oder Luffa operculata (Kürbisschwämmchen). Die Kassen zahlen meist nicht. (mehr …)


    Hormonell wirksame Stoffe in Kosmetika

    In der BUND Studie zu hormonell wirksamen Stoffen in Kosmetika wurden mehr als 60.000 Pflege- und Kosmetikprodukte darauf hin ausgewertet, ob sie eben diese Stoffe enthalten oder nicht. Insgesamt wurden die Produkte auf 15 verschiedene Chemikalien untersucht, die von der EU in ihrer Prioritätenliste für hormonell wirksame Stoffe mit der höchsten Priorität belegt worden waren. Für alle diese Stoffe wurde die hormonelle Wirksamkeit in Tierversuchen dokumentiert. (mehr …)


    Hundeallergie

    Hunde zählen in Deutschland zu den beliebtesten Haustieren, doch einigen Menschen können sie erhebliche gesundheitliche Beschwerden bereiten. Brennende oder juckende Augen, Niesen, Schnupfen oder Ausschlag können die unangenehmen Zeichen dafür sein, dass jemand allergisch auf Hunde reagiert. Durch geeignete Vorbeugungs- und Behandlungsmaßnahmen können die Beschwerden jedoch gelindert oder ganz zum Verschwinden gebracht warden. (mehr …)


    HYLA

    HYLA – das universelle Raumreinigungssystem bindet Schmutz und Staub durch Wasser und reinigt gleichzeitig die Luft. Frische Raumluft unterstützt Ihre Gesundheit und trägt zu Ihrem Wohlbefinden bei. Ein System für viele Anwendungen: Staubsaugen, Tiefenreinigung von Teppichen und Polstern, Desinfektion, Nassreinigen und Luftreinigung. (mehr …)


    Hyperergie

    Gesteigerte Reaktion eines sensibilisierten Gewebes.


    Hypersekretion

    Übermässige Schleimabsonderung


    Hyposensibilisierung

    Unter Hyposensibilisierung (auch Allergieimpfung oder Spezifische Immuntherapie genannt) versteht man eine Therapieform, mit der Überreaktionen des Immunsystems behandelt werden können. (mehr …)


    Ibuprofen

    Der Wirkstoff Ibuprofen gehört zu den bekanntesten Mitteln gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber und Entzündungen. Er ist einer der meistgekauften Wirkstoffe zur rezeptfreien Schmerzbehandlung und gilt als sicher und gut verträglich. (mehr …)


    Ichthyo-Therapie

    Die Hauptzielgruppe der Ichtyotherapie (Knabberfischtherapie) sind Patienten mit dem Krankheitsbild der Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis. Die Methode hat sich bewährt und die Erkrankungen lassen sich damit sehr gut behandeln. (mehr …)


    Idiopathische Lungenfibrose

    Die idiopathische pulmonale Fibrose (IPF) ist eine besonders aggressive Form der Lungenfibrose. Sie hat unter allen Lungenfibrosen die schlechteste Prognose. Erstmals festgestellt wird die IPF in der Regel nach dem 50. Lebensjahr. Davor ist die Erkrankung extrem selten. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Wie bereits erwähnt lässt sich die idiopathische Lungenfibrose nicht auf eine bestimmte Ursache zurückführen. Erbliche Faktoren scheinen aber eine Rolle zu spielen. (mehr …)


    Immunantwort

    Reaktion des Immunsystems auf fremde Organismen oder Substanzen. Das Immunsystem kann auf fremde Erreger (Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten) reagieren. Wird der Reiz als ungefährlich eingestuft, löst dieser in Zukunft keine Reaktion mehr aus (Immuntoleranz). (mehr …)


    Immundefekte

    Der menschliche Organismus ist mit einem ausgefeilten Verteidigungsmechanismus, dem Immunsystem, ausgestattet. Es erstaunt nicht, dass dieses hochkomplizierte System, in dem sich viele Informationswege kreuzen, an den unterschiedlichsten Stellen defekt sein kann. (mehr …)


    Immunglobulin

    Siehe unter: Immunglobuline | Antikörper

    Immunglobulin A

    Immunglobuline A (IgA) sind Eiweiße, die zum Immunsystem des Körpers gehören. IgA kommen sowohl im Blut als auch in den Schleimhautsekreten vor. Sie bilden an den Schleimhäuten eine Schutzbarriere gegen Krankheitserreger, damit diese möglichst nicht weiter in den Körper eindringen können. (mehr …)


    Immunglobulin D

    Immunglobulin D (IgD) ist ein Y-förmiges Antikörpermolekül, welches mit einer Konzentration von 0,03 mg/ml – das entspricht weniger als 1 % der menschlichen Serum-Immunglobuline – im Serum von Wirbeltieren (außer Vögeln) vorkommt. Seine genaue Funktion ist bisher noch unbekannt. IgD kommt auf B-Lymphozyten vor. (mehr …)


    Immunglobulin E

    Immunglobulin E (IgE) ist ein Antikörper, der in erster Linie Endoparasiten abwehren soll. Er ist auch verantwortlich für Allergien. (mehr …)


    Immunglobulin G

    Immunglobuline G (IgG) sind ein wichtiger Bestandteil unseres Abwehrsystems. Schwimmen Krankheitserreger in unserem Blut, schütten sogenannte Plasmazellen IgG-Moleküle (Antikörper) aus. Sie verbinden sich mit den Erregern und lösen dadurch weitere Abwehrvorgänge aus. (mehr …)


    Immunglobulin M

    Das Immunglobulin M (IgM) ist ein Antikörpermolekül, bestehend aus fünf Y-förmigen Untereinheiten, die an den langen Enden miteinander verbunden sind. Die Verbindung der einzelnen antigenbindenden Moleküle erfolgt durch zusätzliche intermolekulare Disulfidbrücken und die sog. J-Kette. Seine Konzentration im Blutserum beträgt 1,5 mg/ml. (mehr …)


    Immunglobuline

    Immunglobuline (Ig) – auch Antikörper genannt – sind Eiweiße, die eine wichtige Rolle bei der Abwehr fremder Substanzen (wie Krankheitserregern) spielen. Sie verbinden sich an ihrem einen Ende mit dem zu bekämpfenden Fremdkörper. Am anderen Ende docken sie an körpereigene Zellen an, die in der Folge die Fremdkörper unschädlich machen und den Organismus so vor Infektionen schützen. (mehr …)


    Immunkomplex

    Ein Immunkomplex entsteht als Ergebnis einer Antigen-Antikörperreaktion. Er wird normalerweise nach einer gewissen Zeit vom Körper aufgelöst. In manchen Fällen kann ein Immunkomplex krankheitsauslösend bis lebensbedrohlich sein. (mehr …)


    Immunmodulatoren

    Bei ausgedehnten oder schweren Neurodermitis-Ekzemen verschreiben Ärzte neuerdings Cremes, die das Immunsystem sehr stark dämpfen. Ihre Immunmodulatoren Tacrolimus (Protopic) und Pimecrolimus (Elidel) hemmen bestimmte Botenstoffe der Körperabwehr, so dass ein großer Teil des Immunsystems inaktiv bleibt. (mehr …)


    Immunologie

    Die Immunologie oder Immunbiologie ist die Lehre von den biologischen und biochemischen Grundlagen der körperlichen Abwehr von Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Pilzen sowie anderen körperfremden Stoffen wie beispielsweise biologischen Toxinen und Umweltgiften, und darüber hinaus von Störungen und Fehlfunktionen dieser Abwehrmechanismen. (mehr …)


    Immunstimulation

    Maßnahmen, die die körpereigenen Abwehrkräfte anregen.


    Immunsuppression

    Maßnahmen, die die körpereigenen Abwehrkräfte schwächen; dies ist beispielsweise nach einer Organtransplantation nötig, um eine Abstoßung des Spenderorgans zu vermeiden.


    Immunsystem

    Als Immunsystem (lat. immunis ‚unberührt‘, ‚frei‘, ‚rein‘) wird das biologische Abwehrsystem höherer Lebewesen bezeichnet, das Gewebeschädigungen durch Krankheitserreger verhindert. Es entfernt in den Körper eingedrungene Mikroorganismen, fremde Substanzen und ist außerdem in der Lage, fehlerhaft gewordene körpereigene Zellen zu zerstören. Das Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk aus verschiedenen Organen, Zelltypen und Molekülen und der zentrale Forschungsgegenstand der Immunologie. (mehr …)


    Impetigo

    Siehe unter: Grindflechte

    INCI

    Abk. für International Nomenclature Of Cosmetic Ingredients

    INCI-Datenbank

    Diese Datenbank informiert über Inhaltsstoffe, die auf der Grundlage der Europäischen Kosmetikverordnung in kosmetischen Mitteln Verwendung finden können. Diese Informationen werden regelmäßig aktualisiert. (mehr …)


    Inhalation

    Als Inhalation oder Inhalieren (von lateinisch inhalare = anhauchen) wird das Einatmen gasförmiger Wirkstoffe oder Aerosole (als dem Gemisch von festen und/oder flüssigen Schwebeteilchen und Luft) bezeichnet. Die häufigsten Einsatzgebiete in der Medizin finden sich in der Behandlung von Atemwegserkrankungen (wie Erkältungen, Nebenhöhlenentzündungen und Bronchitis) sowie im Bereich der Anästhesie mit der Gabe von Inhalationsanästhetika im Rahmen der Inhalationsanästhesie. Das Gegenteil der Inhalation ist die Exhalation. (mehr …)


    Inhalations-Allergen

    Zum Beispiel Pollen oder Blütenstaub vieler Pflanzen, der Kot von Hausstaubmilben und einige Sporen von Schimmelpilzen.


    Inhalationsallergie

    Aeroallergene oder Inhalationsallergene sind natürlich vorkommende Stoffe, die über die Luft verbreitet werden. Bedeutsame Allergenträger sind z.B. Pollen, Hausstaubmilben, Tierepithelien oder Schimmelpilzsporen. Zum Allergen werden sie für einen individuellen Menschen durch eine erworbene krankmachende Abwehrreaktion, die das Immunsystem gegen diese meist harmlosen Substanzen ausbildet. (mehr …)


    Inhalationshilfen

    Sie können bei der Inhalation eines Dosieraerosols auch eine Inhalationshilfe (z.B. Aerochamber, Jetspacer, Vortex) benutzen. Inhalationshilfen werden auch Spacer genannt. (mehr …)


    Inhalieren in der Schwangerschaft

    Erkältungen in der Schwangerschaft sind nicht selten, immerhin muss der Körper eine immense Aufgabe bewältigen. Darunter leidet auch das Immunsystem. Kommen dann Schlafprobleme und gelegentliche Hitzewallungen hinzu, wird die körpereigene Abwehr schnell geschwächt und der Körper in der Folge anfälliger für Erreger. (mehr …)


    Initiative LuftStoß

    Die Novartis Pharma GmbH, Nürnberg, gründete Anfang Mai 2016 die Asthma-Initiative LuftStoß und startete dazu eine Kampagne. In Zusammenarbeit mit dem German Asthma Net e. V., Bochum, und dem Diagnostik-Anbieter Thermo Fisher Scientific, Dreieich, will Novartis Pharma über die Behandlungsmöglichkeiten bei schwerem Asthma aufklären. Die Initiative LuftStoß soll Betroffene mit dauerhaft eingeschränkter Lebensqualität dazu motivieren, zusammen mit ihrem Arzt eine individuell angepasste therapeutische Lösung zu suchen. Dazu weist die Initiative auf die Potenziale einer umfassenderen Diagnostik hin. (mehr …)


    Innenraumallergene

    Ein wesentlicher Faktor ist die steigende Belastung durch Allergene in den Wohnräumen (Innenraumallergene). Dieser Begriff umfaßt alle Antigene, die sich innerhalb von Räumen finden lassen und zu einer allergischen Reaktion führen, wie beispielsweise zu Heuschnupfen, allergischem Asthma oder atopischer Dermatitis (Neurodermitis). (mehr …)


    Insektengift-Allergie

    Allergische Reaktionen auf Insektenstiche werden in Deutschland am häufigsten durch Bienen und Wespen hervorgerufen. Für mehr als 3 Millionen Deutsche kann so ein Stich lebensgefährlich sein. Beim Insektengiftallergiker treten nach einem Stich heftige Schwellungen rund um die Einstichstelle auftreten, manchmal begleitet von Atemnot, Schwindelgefühl, Schwellungen im Gesicht sowie am Hals und starker allgemeiner Hautrötung. (mehr …)


    International Nomenclature Of Cosmetic Ingredients

    Ähnlich wie bei verpackten Lebensmitteln gibt es auch auf Kosmetikprodukten eine Art Zutatenliste: Alle Bestandteile müssen in schriftlicher Form angeben werden. So sollen Verbraucher überprüfen können, ob die Kosmetik kritische Stoffe enthält oder nicht. (mehr …)


    Interstitielle Lungenerkrankung

    Interstitielle Lungenerkrankung (englisch: Interstitial Lung Disease (ILD) oder auch Diffuse Parenchymal Lung Disease (DPLD)) bezeichnet eine Gruppe von Lungenerkrankungen, die das Epithel der Lungenbläschen (Alveolarepithel), das Endothel der Lungenkapillaren, die Basalmembran sowie die perivaskulären und perilymphatischen Gewebe der Lunge befällt. (mehr …)


    Intrakutantest

    Eine andere Untersuchungsmethode ist der Intrakutantest. Dieser verläuft ähnlich wie der Pricktest, ist aber wesentlich empfindlicher als dieser. Hauptsächlich wird dieses Testverfahren zum Nachweis von Empfindlichkeiten auf sogenannte „schwache“ Allergene, wie z. B. Hausmilbenstaub oder Schimmelpilzsporen angewendet. (mehr …)


    IPF

    Abk. für idiopathische pulmonale Fibrose – siehe unter: Idiopathische Lungenfibrose

    Isotope

    Atome; viele Isotope sind radioaktiv und können in der Medizin zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt werden.


    Isozyanate

    Chemisch hoch reaktive Verbindungen. Kontakt mit Isozyanaten besteht an vielen Arbeitsplätzen, z. B. in der Kunststoffindustrie. Eine Asthmaerkrankung als Folge einer Isozyanat-Belastung kann als Berufskrankheit anerkannt werden. (mehr …)


    Jod-Allergie

    Bei einigen Menschen kommt es zu einer Jodallergie obwohl der Körper für die Produktion von verschiedenen Hormonen Jod benötigt. Die Jodallergie oder Jod-Unverträglichkeit wird auch als Jodismus bezeichnet und kommt relativ selten vor. Auch in Lebensmitteln wie zb. Fisch oder Milch ist Jod enthalten, allerdings reagieren Allergiker sehr selten auf Jodid oder Jodat da in natürlichen Nahrungsmitteln die Jodmolekühle zu klein sind um allergische Reaktionen auszulösen. Es ist aber bekannt das Desinfektionsmittel, Röntgenkontrastmittel oder auch Medikamente die Jod enthalten von unserem Immunsystem fälschlicherweise als Angreifer erkannt werden und dann eine Allergie gegen Jod auslösen können. (mehr …)


    Juckreiz

    Juckreiz (med.: Pruritus) ist eine Missempfindung der Haut, die einen nicht still sitzen lässt. Gut bekannt ist der Juckreiz nach einem Mückenstich. Die Hände wandern zur juckenden Stelle und beginnen zu kratzen – zwar tritt kurzfristig eine Linderung ein, aber schon bald beginnt der Juckreiz erneut. (mehr …)


    Kalorientabelle von YAZIO

    Auf YAZIO stellen wir dir eine ausführliche und detaillierte Kalorientabelle kostenlos zur Verfügung. Um herauszufinden, wie viele Kalorien dein Körper täglich benötigt, kannst du dein eigenes Ernährungstagebuch führen. Dazu wählst du ganz einfach Produkte aus der Nährwerttabelle aus und fügst es direkt aus der Kalorientabelle zu deinem Ernährungstagebuch hinzu. (mehr …)


    Kangal-Fische

    Die Rötliche Saugbarbe oder Kangalfisch (Garra rufa), englisch doctor fish, ist ein bis zu 14 Zentimeter großer Schwarmfisch aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Charakteristisch ist eine rötliche Färbung der Schwanzflosse. Sie lebt in Bodennähe fließender Süßgewässer im Bereich des Fruchtbaren Halbmondes. Der Biologe Johann Jakob Heckel erwähnte die Tierart 1843 erstmals wissenschaftlich, und zwar unter dem Synonym Discognathus rufus. Als Doktorfisch bekannt wurde Garra rufa durch die Anwendung zu therapeutischen und kosmetischen Zwecken beim Menschen, wobei er zum Abknabbern verhornter Hautpartien vor allem der Füße genutzt wird. (mehr …)


    Käseschmiere

    Neugeborene bringen ihre persönliche Hautpflege selbst mit: die Käseschmiere. Die gräuliche Schicht, von der die meisten Babys nach der Entbindung überzogen sind, sollte keinesfalls entfernt werden. Hautexperten empfehlen, sie stattdessen sanft einzumassieren. Denn sie schützt und pflegt Babys unreife Haut wie kein anderes Pflegemittel. (mehr …)


    Kastanie

    Die Gewöhnliche Rosskastanie (Aesculus hippocastanum), auch Gemeine Rosskastanie oder Weisse Rosskastanie genannt, ist eine auf dem Balkan heimische, in Mitteleuropa verbreitet angepflanzte Art der Gattung Rosskastanien. Sie ist ein schnell wachsender, sommergrüner Baum, der bis zu 30m hoch wird und ein Alter von bis zu 300 Jahren erreichen kann. (mehr …)


    Katzenallergie

    In etwa jedem sechsten deutschen Haushalt leben Katzen. Doch so beliebt sie als Haustiere auch sein mögen, bei vielen Menschen lösen sie unangenehme allergische Reaktionen aus. Verantwortlich dafür ist ein Allergen mit einigen geradezu tückischen Eigenschaften. Nach der Hausstaubmilbenallergie ist die Katzenallergie die wohl zweithäufigste Allergie, die durch sogenannte Innenraumallergene ausgelöst wird. Bei uns erfahren Sie alles über die Ursache, Symptome und Behandlung der Katzenallergie. (mehr …)


    Keratosis pilaris

    Siehe unter: Reibeisenhaut

    Ketotifen

    Ketotifen ist zugleich ein Antihistaminikum und ein Stabilisator von Mastzellen, der auch zur Hochregulierung von beta-adrenergen Rezeptoren führt. In einzelnen Fällen zeigte es eine gute Wirkung bei der ChU, insbesondere bei Formen, die auf reine Antihistaminika nicht ansprachen. (mehr …)


    Kinesiologie

    Die Bewegungslehre geht davon aus, dass sich von dem Zustand der Muskeln Krankheiten ablesen lassen, da sie über Akupunkturmeridiane mit Organen korrespondieren. Allein die Berührung eines Allergieauslösers, auch wenn er sich in einem zugeschraubten Glasfläschchen befindet, soll demnach zu typischen Verkrampfungen führen. (mehr …)


    Klebereiweiß

    Die Bezeichnungen Kleber, Klebereiweiß oder Getreide-Eiweiß werden oftmals synonym zu Gluten verwendet, ist jedoch als Gemisch aus Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten definiert, das nach Auswaschen der löslichen Bestandteile und Stärke aus einem Teig zurückbleibt. (mehr …)


    Knabberfischtherapie

    Siehe unter: Ichthyo-Therapie

    Kniebuch „Enno und die Juckgespenster“

    Das Kniebuch „Enno und die Juckgespenster“ thematisiert auf spielerische und anschauliche Weise zwei Allergieformen: Neurodermitis und Nahrungsmittelallergie, da Kinder mit Neurodermitis oft auch eine Nahrungsmittelallergie aufweisen. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema ist im Kindergarten beziehungsweise der Grundschule besonders wichtig, da es die Sensibilität und Toleranz der nicht betroffenen Kinder bezüglich der oftmals nicht ernst genommenen Erkrankung „Allergie“ stärkt und der Ausgrenzung der betroffenen Kinder entgegenwirkt. (mehr …)


    Kohlenhydrate

    Kohlenhydrate sind mengenmäßig Hauptanteil in allen Kostformen oder sollten es – im Vergleich zu Fetten und Eiweiß – jedenfalls sein. Empfehlenswert ist eine Kohlenhydratzufuhr von 50 – 60 % der Gesamtenergiezufuhr. (mehr …)


    Kombinationspräparat

    Als Kombinationspräparate (Composita) werden Medikamente bezeichnet, die mehrere Wirkstoffe enthalten. Die Kombination von Wirkstoffen hat eine verbesserte Hauptwirkung oder eine Erweiterung des Wirkungsspektrums zur Folge. Die fixe Kombination mehrerer für die Wirksamkeit erforderlichen Wirkstoffe ermöglicht die einfache, wirksame und sichere Anwendung. (mehr …)


    Konservierungsmittel

    Für die meisten Menschen sind Konservierungsstoffe in Lebensmitteln unproblematisch. Vereinzelt können Konservierungsmittel bei empfindlichen Personen jedoch Allergien oder allergieähnliche Beschwerden (Pseudoallergie) hervorrufen. Wem bekannt ist, welche Konservierungsstoffe er nicht verträgt, kann diese meiden, wenn er die dazugehörige E-Nummer kennt. Denn Hersteller müssen Konservierungsstoffe auf der Verpackung deklarieren – entweder über die E-Nummer oder mit dem Namen der Substanz. (mehr …)


    Kontakt-Allergie

    Bei der Kontaktallergie handelt es sich um eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf eine bestimmte Substanz, mit der die Haut in Berührung gekommen ist. Die betroffenen Hautstellen reagieren allergisch, sie entzünden sich und jucken. Die Kontaktallergie ist relativ häufig. Über ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland reagiert auf mindestens eine Substanz nach Hautkontakt allergisch. (mehr …)


    Kontakt-Dermatitis

    Hautausschlag, verursacht durch direkten Kontakt mit einem Stoff bzw. Allergen (z.B. Nickel).


    Kontaktekzem

    Das Kontaktekzem ist eine entzündliche, rötliche Hautreaktion auf äußere Reize. Betroffen davon kann jede Hautstelle des Körpers sein – am häufigsten trifft es aber Gesicht und Hände. Der äußere Reiz kann sein ein aggressiver, hautschädigender Stoff (z.B. eine Säure, Lösungsmittel, Seife, Urin) – man spricht dann von einem toxischen“ Kontaktekem. Es kann sich aber auch um eine Substanz handeln, gegen die der Körper allergisch reagiert (z.B. Parfüm, unechter Metallschmuck, Gummifarbe) – man spricht vom allergischen Kontaktekzem. Äußerlich sind beide kaum voneinander zu unterscheiden. (mehr …)


    Kortikoide

    Arzneimittel u.a. zur Kontrolle des Immunsystems. Vermindern, bei dauerhafter Anwendung, die überschießende Immunreaktion, die bei einer Allergie auftritt. Dadurch verbessern sich die Allergiesymptome.


    Kortison-Allergie

    Kortison ist eines der am meisten genutzten Medikamente bei Kontaktallergien, aber es gibt auch Menschen mit einer Kortison Allergie. Kortison ist ein Hormon welches auch natürlich im Körper vorkommt, zur Behandlung von verschiedenen Allergien wird das Hormon „Cortisol“ auch künstlich hergestellt. Es gibt viele unterschiedliche Medikamente in denen Kortison vorkommt, zb. in Salben, Cremes, Aerosolen, je nach Anwendung oder Allergie gibt es auch Tabletten und Nasensprays. In manchen Fällen wird das Kortison auch direkt mit einer Spritze injiziert. (mehr …)


    Kosmetikanalyse

    Mit der Verbraucherschutzseite Kosmetikanalyse kann jeder selbst die Risiken und Vorteile von Kosmetika und deren Inhaltsstoffe auf leichte Weise erkennen. (mehr …)


    Krankheitsprävention

    Krankheitsprävention (lateinisch praevenire ‚zuvorkommen‘, ‚verhüten‘) bzw. kurz Prävention versucht, den Gesundheitszustand der Bevölkerung, einzelner Bevölkerungsgruppen oder einzelner Personen zu erhalten bzw. zu verbessern. Insbesondere in der Zahnmedizin und der Krebsmedizin wird synonym auch der Begriff Prophylaxe (griechisch προφύλαξις prophýlaxis ‚die vor etwas aufgestellte Wache‘, ‚Vorposten, ‚Schutz‘) verwendet. (mehr …)


    Kreuzallergie

    Unter einer Kreuzallergie wird ein Phänomen verstanden, bei dem der Körper eine allergische Reaktion gegen ein Nahrungsmittel auslöst, gegen das eigentlich keine Allergie vorliegt. Es kommt zu einer Verwechslung der Erkennungssequenzen. Die dadurch ausgelöste allergische Reaktion sorgt vor allem im Mund- und Rachenraum für Juckreiz und Ausschlag. Eine Behandlung ist durch den Verzicht auf das Nahrungsmittel oder durch Antihistaminika möglich, die auch zur Behandlung anderer allergischer Reaktionen eingesetzt werden. (mehr …)


    Kuhmilchallergie

    Bei einer Kuhmilchallergie (KMA) reagieren Betroffene allergisch auf Eiweiße in der Kuhmilch. Vor allem Säuglinge und Kleinkinder sind von der Kuhmilchallergie betroffen. Sie reagieren meist mit Bauchschmerzen, Durchfall oder Nesselsucht nach dem Verzehr. Nur der Verzicht auf Kuhmilch hilft. (mehr …)


    Kürbisallergie

    Ob Kürbissuppe, Kuchen oder witzige Halloween-Deko – Herbstzeit ist Kürbiszeit. Doch nicht jedem bekommt das saisonale Gemüse. Wer unmittelbar nach dem Verzehr unter allergischen Symptomen leidet, könnte von einer „Kürbisallergie“ betroffen sein. Dabei wehrt sich das Immunsystem nicht nur gegen den handelsüblichen Kürbis, sondern gegen sämtliche Kürbisgewächse, die neben der Melone (Honig- und Wassermelone), Zucchini und Gurke noch rund 800 weitere Sorten umfassen. (mehr …)


    LABA

    Die Abkürzung steht für Long Acting Beta Agonist, deutsch: langwirksames Beta-2-Sympathomimetikum. (mehr …)


    Laborlexikon

    Das Laborlexikon ist eine ausschließlich facharztbetreute und unabhängige Informationsquelle für Laborwerte. Neben zahlreichen Fachbesuchern stellt das Laborlexikon gemäß des Mottos: „Facharztwissen für alle!“ jedem interessierten Besucher die umfangreiche Datenbank kostenlos zur Verfügung. (mehr …)


    Labormedizin

    Die Labormedizin ist die „graue Eminenz“ der medizinischen Disziplinen. Trotz der Tätigkeit im Hintergrund („Welcher Patient hat schon einmal einen Laborarzt gesehen?“) ist die Labormedizin an der Behandlung der meisten Patienten beteiligt. (mehr …)


    Laborwerte

    Laborwerte geben Aufschluss über Krankheitsgeschehen. Ihre Interpretation ist jedoch abhängig von individuellen Gegebenheiten wie Krankheitsphase, Medikamentenwirkungen, Reaktionsbereitschaft des Körpers, Komorbiditäten etc. Im individuellen Fall ist der Arzt zu befragen. (mehr …)


    LactoJoy

    Mit LactoJoy kannst du laktosehaltige Lebensmittel wieder unbeschwert genießen. Die Laktase-Tabletten führen dem Körper das fehlende Enzym Laktase zu. So wird die Verdauung von Milchzucker unterstützt. Die handliche Verpackung in edlem Design ist der ideale Begleiter für deinen Alltag mit Laktoseintoleranz. (mehr …)


    LactoStop

    Mit LactoStop können Lactoseintolerante Milch und lactosehaltige Produkte wieder unbeschwert genießen! Dabei ist LactoStop so effektiv: LactoStop ersetzt die bei lactoseintoleranten Personen fehlende körpereigene Lactase. LactoStop stoppt die Lactose und ist gut verträglich – ohne bekannte Nebenwirkungen. (mehr …)


    Lactrase

    In Deutschland haben ca. 15% der Erwachsenen einen Lactasemangel. Lactrase® ist ein diätetisches Lebensmittel zur besonderen Ernährung bei durch Lactasemangel bedingter Lactoseintoleranz (Milchzuckerintoleranz). Lactrase® ersetzt die bei Lactasemangel fehlende körpereigene Lactase und ermöglicht so in der Regel den beschwerdefreien Genuss von milchzuckerhaltigen Speisen und Getränken. (mehr …)


    Laktase

    Laktase (oder Lactase) ist ein Enzym welches Milchzucker (oder auch Laktose) in Galaktose (Schleimzucker) und Glukose (Traubenzucker) spaltet. (mehr …)


    Laktasemangel

    Das Enzym Laktase wird in der Dünndarmschleimhaut produziert. Die Laktaseproduktion kann durch verschiedene Ursachen beeinträchtigt werden. Die Folge: Ein Laktasemangel, der dazu führen kann, dass Milchzucker (Laktose) Verdauungsbeschwerden auslöst. (mehr …)


    Laktose

    Laktose, auch Milchzucker genannt, befindet sich in alles Milch und Milchprodukten. Es gehört zur Gruppe der Zweifachzucker und besteht aus D-Galactose und D-Glucose. (mehr …)


    Laktose-Belastungstest

    Diagnosetest, der in der Arztpraxis durchgeführt werden kann. Dazu wird eine Laktose-Lösung getrunken und danach der Blutzuckerspiegel gemessen. Wenn der Blutzucker nicht ansteigt, ist dies als Hinweis auf eine Laktoseintoleranz zu werden. (mehr …)


    Laktose-H2-Atemtest

    Siehe H2-Atemtest

    Laktosefreie Diät

    Eine laktosefreie Diät, also eine laktosefreie Ernährung, ist für viele Menschen die von Laktose-Intoleranz betroffen sind oft die einzige Möglichkeit die Beschwerden zu lindern. (mehr …)


    Laktoseintoleranz

    Die Laktoseintoleranz oder auch Milchzucker-Unverträglichkeit ist keine Allergie, d.h. das Immunsystem ist nicht beteiligt. Es handelt sich vielmehr um einen Enzymdefekt, bei dem die Spaltung und damit einhergehend die Aufnahme von Laktose im Dünndarm beeinträchtigt ist, weil das Enzym Laktase nicht in ausreichender Menge vorhanden ist. (mehr …)


    Langzeit-Sauerstofftherapie

    Kontinuierliche Zuführung von Sauerstoff mittels eines Sauerstoff-Konzentrators, einer Sauerstoffflasche oder eines Flüssig-Sauerstoff-Systems. (mehr …)


    Lanolin

    Lanolin stammt aus dem Talgdrüsensekret von Schafen, das aus dem Wollvlies der Tiere extrahiert wird. Nach dem Waschen der Vliese und dem Zentrifugieren des Waschwassers kann das Rohwollwachs gewonnen und weiterverarbeitet werden. (mehr …)


    Lanolinalkohole

    Lanolinalkohole bestehen aus dem hochraffinierten, unverseifbaren Anteil von Wollwachs, der anschließend noch einer Molekulardestillation unterworfen wurde, um Farbe und Geruch zu verbessern. Lanolinalkohole sind eine sehr komplexe Mischung von Alkoholen mit einem mittleren Molekulargewicht von ca. 370 Da, bestehend aus Cholesterol, Lanosterol, Agnosterol und ihren Dihydroderivaten sowie gerad- und verzweigtkettigen aliphatischen Alkoholen. (mehr …)


    Latex-Allergie

    Latex (oder Naturkautschuk) wird aus dem Milchsaft des Parakautschukbaums, vorwiegend in Gebieten Südostasiens, gewonnen. Hier begegnet er uns in Schutzhandschuhen, aber auch in vielen Gegenständen des täglichen Gebrauchs: in Gummibändern, Luftballons, Ohrstöpseln oder Kondomen. (mehr …)


    Lebensmittel Inhaltsstoffe

    Die Nahrungsmittel dienen hauptsächlich der Ernährung,dem zunehemen von wichtigen Vitaminen und Inhaltsstoffen und unserer Gesundheit. Genußmittel sind vorwiegend Produkte, die bestimmte Sinne stimulieren und nicht der Nahrungsaufnahme dienen. Dazu gehören Kaffee, Spirituosen und Tabakwaren. (mehr …)


    Lebensmittel-Lexikon

    Lebensmittelprodukte werden unterschieden zwischen pflanzlichen Produkten von Lebensmitteln und tierischen Produkten. Ein Hauptbestandteil der pflanzlichen Lebensmittel sind das Obst und Gemüse. Sie gehören zu den Grundnahrungsmitteln des Menschen und sind reichhaltig an Vitaminen. Durch den Anteil an Ballaststoffen spielen sie auch bei der Verdauung eine große Rolle. Eines der Grundnahrungsmittel der Lebensmittel, ist die Kartoffel. Sie verfügt über geringe aber hochwertige Mengen an Eiweiß und viel Vitaminen. (mehr …)


    Leukotrienantagonisten

    Der Arzneistoff ist ein sogenannter Leukotrienrezeptor-Antagonist, der die Bindung von Leukotrienen an ihren Rezeptor in den Bronchien verhindert und damit bronchienerweiternd und entzündungshemmend wirkt. Leukotriene sind Entzündungsmediatoren, die an der Entstehung der Entzündung bei Asthma bronchiale beteiligt sind. (mehr …)


    Lichen pilaris

    Lichen pilaris (v. gr. lichen „Moos, Flechte“ und pilus „Haar“, deutsch „Hornknötchenflechte“ und medizinisch auch Keratosis pilaris oder Keratosis follicularis,) bezeichnet eine Verhornungsstörung der Haarfollikel. (mehr …)


    Lichttherapie

    Heute weiß man, dass Licht für viele physiologische Prozesse als natürlicher Zeitgeber wirkt. Das helle Licht gelangt über die Augen und die Sehnerven in Form elektrischer Impulse zur ‚Inneren Uhr‘ unseres Gehirns. Sie nutzt die Hell-Dunkel-Information und veranlasst andere Hirnstrukturen zur rhytmischen Ausschüttung chemischer Botenstoffe. So wird durch das sehr helle Licht die Produktion der die Stimmung positiv beeinflussenden Botenstoffe angeregt, und die Produktion des Schlafhormons gestoppt. (mehr …)


    Lichturtikaria

    Die Lichturtikaria, die auch solare Urtikaria genannt wird, gehört zu den häufigeren physikalischen Urtikariaformen. Bei der Lichturtikaria entstehen die für die Urtikaria typischen Quaddeln und der Juckreiz nach Einwirkung von Licht, insbesondere Sonnenlicht. Die Lichturtikaria ist deshalb im allgemeinen Sprachgebrauch auch unter dem Namen „Sonnenallergie“ bekannt. (mehr …)


    Linde

    Die Linden (Tilia) bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Lindengewächse (Tilioideae) innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Linden sind laubabwerfende Bäume und erreichen Wuchshöhen zwischen 20 und 40 Meter. Der Stammdurchmesser liegt in der Regel zwischen 1 und 1.8 Meter. Sie können ein Alter von bis zu 1000 Jahren erreichen. (mehr …)


    Lippenbremse

    Die dosierte Lippenbremse ist eine besondere Atemtechnik, die zur Entspannung der Atmungsmuskulatur beiträgt. Sie wird vor allem bei Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD eingesetzt – präventiv in Situationen der körperlichen Anstrengung sowie regulativ bei akuter Atemnot. Die Lippenbremse bewirkt, dass der Atemstrom abgebremst wird und dadurch die Atemwege weit bleiben. (mehr …)


    Loratadin

    Der Wirkstoff Loratadin gehört zu den wichtigsten Mitteln gegen Allergien. Als sogenanntes Antihistaminikum der zweiten Generation macht er – im Gegensatz zu seinen Vorgängern – bei gleicher Wirksamkeit praktisch nicht müde. Aufgrund der guten Verträglichkeit gilt der Wirkstoff auch bei Schwangeren und Stillenden als Mittel der Wahl gegen allergische Reaktionen. (mehr …)


    LOYON®

    Entzündete und schuppige Hautstellen lassen sich bei Psoriasis-Patienten nur schlecht verbergen, vor allem wenn die Schuppenflechte auf der Kopfhaut auftritt. Die Haut ist unter den weißlich erscheinenden Schuppen gerötet oder entzündet und kann jucken oder spannen. Viele Betroffene leiden erheblich unter der chronischen Hauterkrankung. Ob im Beruf oder im Alltag: Stets ist das Hautleiden präsent und das Selbstbewusstsein wird auf eine harte Probe gestellt – man hat ständig das Gefühl, alle Blicke auf sich zu ziehen. (mehr …)


    LTT

    Siehe unter Lymphozytentransformationstest

    Luftbefeuchter

    Luftbefeuchter/-wäscher bringen für Allergiker erhebliche Erleichterung, denn sie mildern allergische Symptome in geschlossenen Räumen oder beseitigen sie sogar vollständig. Wo Luftwäscher im Einsatz sind, steigert sich die Leistungsfähigkeit im Beruf, lässt sich der Feierabend unbeschwerter genießen und werden die Nächte einfach erholsamer. (mehr …)


    Lunge

    Beim Menschen besteht die Lunge aus zwei Lungenflügeln, die links in zwei und rechts in drei Lungenlappen unterteilt sind. Die Säugetierlunge besitzt keine Muskulatur. Die Luft wird stattdessen mit Hilfe des Zwerchfells und der Rippenmuskulatur eingesaugt. Der Brustkorb dehnt sich, dadurch wird das Volumen größer und es entsteht ein Unterdruck, der durch die einströmende Luft ausgeglichen wird. (mehr …)


    Lungen-und Atemtrainer

    Ein Lungen-oder Atemtrainer ist ein kleines, handliches Gerät, mit dessen Hilfe Sie Ihre Atemmuskulatur gezielt trainieren können. Er ähnelt von der Form her einem Inhalator für Asthma-Patienten, ist jedoch etwas größer. Der Atemtrainer erzeugt beim Atmen einen Widerstand, sodass Sie je nach dem gewünschten Anwendungsbereich mehr Kraft oder aber mehr Muskelkontrolle aufbringen müssen. Zu diesem Zweck verfügt er über ein Mundstück, durch das Sie ein- und ausatmen. (mehr …)


    Lungenemphysem

    Ein Emphysem ist eine chronische Erkrankung der Lunge, bei der entzündliche Prozesse zu einer fortschreitenden Veränderung des Lungengewebes führen. Die Folgen sind eine gestörte Sauerstoffversorgung und Atemnot bei Belastung oder sogar im Ruhezustand. (mehr …)


    Lungenfibrose

    Unter dem Begriff Lungenfibrose („Narbenlunge“) wird eine Vielzahl verschiedener Krankheitsbilder zusammengefasst. Diese haben gemeinsam, dass sie mit einem Umbau des Lungenbindegewebes – des Interstitiums – einhergehen. Deshalb spricht man auch von interstitiellen Lungenerkrankungen. (mehr …)


    Lungenfunktion

    Als Lungenfunktion wird die physiologische oder pathologische Funktion der Lunge als Organ für den Gasaustausch bei der äußeren Atmung von lungenatmenden Schnecken, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren einschließlich des Menschen bezeichnet. (mehr …)


    Lungenfunktionsprüfung

    Siehe unter: Spirometrie

    Lungenhochdruck

    Der deutsche Internist Erich von Romberg beschrieb 1891 erstmals das Krankheitsbild des Lungenhochdrucks. Der krankhaft erhöhte Blutdruck im Lungenkreislauf (medizinisch: Pulmonale Hypertonie, PH) führt zu Atemnot und verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit. Eine frühe Diagnose des Lungenhochdrucks ist schwierig und gelingt aufgrund der unspezifischen Symptome nur selten. Dabei ist die frühe Diagnosestellung besonders wichtig, da die Erkrankung in der Regel einen fortschreitenden und lebensbedrohlichen Verlauf nimmt. (mehr …)


    Lungensport

    Menschen mit einer chronisch obstruktiven Atemwegs- und Lungenkrankheit haben unter körperlichen Belastungen schnell Atemnot und weichen Belastungen deshalb häufig aus: Oft ist der Weg zu weit, die Tasche zu schwer, die Treppe zu hoch. Man gerät schnell außer Atem, muss stehen bleiben und erst einmal Luft schöpfen. Vieles im tagtäglichen Leben wird anstrengend, die Unsicherheit nimmt zu und die soziale Anbindung geht immer mehr verloren. Ein Teufelskreis. (mehr …)


    Lymphozyten

    Die Zellen des Immunsystems, die an der spezifischen Abwehr beteiligt sind, heißen Lymphozyten. Sie befinden sich im Blut, den Lymphknoten, im Thymusorgan, in der Milz, in der Dünndarmwand und im Blinddarm.


    Lymphozytentransformationstest

    Der Lymphozytentransformationstest (LTT) ist die derzeit einzige erprobte Labormethode zum Nachweis einer spezifischen zellulären Sensibilisierung. Der Test wurde erstmals 1960 beschrieben und hat sich seitdem durch Entwicklung der Zellkulturtechniken und der Analyseverfahren zu einem reproduzierbaren und hochsensitiven Verfahren für die medizinisch-biologische Forschung, aber auch für die Routinediagnostik entwickelt. (mehr …)


    Mais

    Mais (Zea mays) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Süssgräser, die ursprünglich aus Mexiko stammt. Mais ist eine wichtige Getreidesorte, welche weltweit angebaut wird. Es gibt ungefähr 50’000 verschiedene Maissorten. Mais wird als Nutzpflanze vor allem zur Ernährung des Menschen und als Futterpflanze angebaut. (mehr …)


    Mallorca-Akne

    Mallorcaakne ist eine Hautreaktion, die einige Tage nach dem ersten intensiven Sonnenbad des Jahres im Frühjahr oder am Beginn des Urlaubs auftritt. Es ist die häufigste lichtbedingte Hauterkrankung in Mitteleuropa. Da diese Reaktion auch durch UVA-Licht ausgelöst wird, kann sie auch bei Sonnenbestrahlung in verglasten Räumen entstehen. (mehr …)


    Mastozytose

    Mastozytose ist eine Gruppe von Erkrankungen bei Kindern sowie bei Erwachsenen, die durch zu viele Mastzellen im Körper hervorgerufen wird. Mastzellen sind körpereigene Zellen, die aus Stammzellen im Knochenmark entstehen. Sie befinden sich bei jedem Menschen in der Haut, in den Schleimhäuten und in anderen Geweben, und spielen dort eine wichtige Rolle in der Abwehr von Erkrankungen. So werden z.B. durch Freisetzung von chemischen „Alarmsignalen“, wie Histamin aus Mastzellen andere wichtige Spieler des Immunsystems aktiviert. (mehr …)


    Mastzellen

    Mastzellen kommen im sogenannten serösen Gewebe von Schleimhäuten vor. Sie können Antikörper auf ihrer Zellmembran binden und bei Kontakt mit Antigenen ausschütten. Die in „Granula“ verpackten Entzündungsstoffe wie z.B. Histamin führen zu den allergischen Symptomen an den Schleimhäuten.


    Mastzellstabilisatoren

    Bei Heuschnupfen wird der Botenstoff Histamin massenweise aus den Mastzellen des Immunsystems freigesetzt und verursacht die typischen Beschwerden. Die rezeptpflichtige Medikamentengruppe der Mastzellstabilisatoren verhindert die Ausschüttung von Histamin und blockt so die Allergiekaskade im Körper ab. Das ist ihre kurzfristige Wirkung. (mehr …)


    Mediatoren

    Mediatoren sind Botenstoffe des Körpers, die bei verschiedenen Körperfunktionen eine Rolle spielen und auch bei allergischen Reaktionen mitwirken.


    Medikamentenallergie

    Die Medikamentenallergie – auch bezeichnet als Arzneimittelallergie – ist eine spezielle Form der Allergie, in diesem Fall auf Inhaltsstoffe eines Medikaments. Dabei reagiert das körpereigene Abwehrsystem (Immunsystem) überempfindlich auf ihm fremde chemische Wirk- oder Zusatzstoffe im Medikament. Doch auch natürliche und pflanzliche Heilmittel können Allergien auslösen. Generell kann jeder Mensch auf jedes Medikament zu jeder Zeit allergisch reagieren. Dabei ist es egal, ob das Medikament eingenommen wird (z. B. als Tropfen, Dragee, Kapsel oder Tablette) oder die Gabe als Spritze, Zäpfchen, Creme, Gel oder Spray erfolgte. (mehr …)


    Medizinische Vorsorge/Patientenverfügung

    Es kann auch der Fall auftreten, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, über eine medizinische Behandlung oder einen ärztlichen Eingriff zu entscheiden. Auch hier können Sie im Wege der Vorsorge Bestimmungen für spätere ärztliche Behandlungen treffen und so Ihr Selbstbestimmungsrecht wahren. (mehr …)


    Meeresfrüchte-Allergie

    Meeresfrüchte-Allergien sind weitaus häufiger als Fischallergien. Generell erkranken an einer Fisch- oder Meeresfrüchteallergie eher Menschen, die in Küstenregionen leben. Diese Nahrungsmittelallergie steht z.B. bei Menschen auf den Kanarischen Inseln an erster Stelle. Dank dem veränderten Essverhalten in unseren Breitengraden befürchten aber Experten in Zukunft auch bei uns eine Zunahme solcher Nahrungsmittelallergien. (mehr …)


    Mentales Training

    Psycho-Allergologen gehen davon aus, dass seelische Faktoren wie z.B. Stress bei Entstehung und Verlauf einer Allergie eine wichtige Rolle spielen. Mentale Therapien wie das autogene Training, Muskelrelaxation nach Jacobson, Yoga oder Meditation entspannen nicht nur, sondern normalisieren auch die Funktion des Abwehrsystems. (mehr …)


    Metacholintest

    Test zur bronchialen Überreaktion. Um zu testen, ob die Bronchien überempfindlich reagieren, atmet der Patient in ansteigender Dosierung Metacholin ein. (mehr …)


    Methionin

    In seiner natürlichen L-Form ist Methionin eine proteinogene Aminosäure. Sie zählt zu den essentiellen Aminosäuren und kann vom Körper nicht selbst synthetisiert werden. Deshalb ist die ausreichende Zufuhr über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel von entscheidender Bedeutung. (mehr …)


    Methylhistamin

    Methylhistamin ist ein Abbauprodukt von Histamin, das im Urin nachgewiesen werden kann. Als Anhaltspunkt für eine bestehende Histaminintoleranz ist dieser Wert umstritten, da er durch den Eiweißanteil in der Nahrung beeinflusst werden kann. (mehr …)


    Mikronährstoffe

    Mikronährstoffe sind im Gegensatz zu den Makronährstoffen wie Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß Stoffe, die alle Organismen, also auch der Mensch aufnehmen muss, obwohl sie keine Energie liefern. Zu den Mikronährstoffen zählen in erster Linie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Mikronährstoffe werden für den Ablauf vieler aufbauender und abbauender Prozesse im Organismus benötigt. (mehr …)


    Mikroplastik

    An unseren Küsten und Flussufern und in unseren Meeren finden wir oft Plastikmüll wie Plastiktüten oder Plastikflaschen. Weniger offensichtlich – aber nicht weniger häufig und eine erhebliche Bedrohung der Biologischen Vielfalt unserer Meere – sind mikroskopisch kleine Plastikpartikel: Mikroplastik. (mehr …)


    Mikroplastik – unterschiedliche Definitionen

    Für den Begriff „Mikroplastik“ gibt es bisher unterschiedliche Definitionen. Im internationalen Meeresschutz hat man sich auf folgende Definition geeinigt: Mikroplastik sind Plastik-Partikel, die fünf Millimeter und kleiner sind. (mehr …)


    Mikrosilber

    Mikrosilber ist eine Form des reinen Silbers, hat jedoch eine vergrößerte Oberfläche. Diese Oberfläche ist in der Lage gezielt verschiedenste Keime und Bakterien zu binden und sie unschädlich zu machen. Die freigesetzten Silberionen bleiben in der oberen Hautschicht und werden dort neutralisiert. Die Silberpartikel sind dabei so groß, dass sie nicht in tiefere Hautschichten eindringen können. Cremes und Salben mit Mikrosilber sind daher besonders gut für topische Therapien geeignet. (mehr …)


    Milben

    Milben (Acari) sind eine Unterklasse der Spinnentiere (Arachnida) im Stamm der Gliederfüßer. Milben stellen mit etwa 50.000 bekannten Arten in 546 Familien die artenreichste Gruppe der Spinnentiere. Da zu ihnen die kleinsten Gliederfüßer (Arthropoda) gehören, ist davon auszugehen, dass viele Arten noch nicht entdeckt wurden. (mehr …)


    Milbenschnupfen

    In Deutschland leidet jeder sechste an Heuschnupfen. Ähnlich hohe Zahlen sind für den Milbenschnupfen zu erwarten. Genaue Untersuchungen zum Thema Milbenschnupfen fehlen, was auf eine unzureichende Klassifizierung zurückzuführen ist. So unterscheidet der ICD 10 Code (International Classification of Diseases) nicht zwischen einem Milbenschnupfen und einer Allergie gegen Schimmel. Es ist aber bekannt, das in Deutschland genauso viele Patienten gegen Milben sensibilisiert sind, wie gegen Pollen. Wir müssen deshalb von ca. 10-12 Millionen betroffenen Patienten ausgehen. (mehr …)


    Milbopax

    Hausstaubmilben sind überall, wo Menschen leben. Die winzigen Spinnentiere sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen, vermehren sich rasch und hinterlassen überall ihren unsichtbaren Kot. Dieser Kot ist der Auslöser der Hausstauballergie. Er zerfällt zu Staub, schwebt in der Luft und wird eingeatmet. Die Symptome der Allergie reichen von verstopfter oder laufender Nase, morgendlichen Niesanfällen, geschwollenen oder juckenden Augen bis hin zu Husten und Enge in der Brust. (mehr …)


    Mineralöle in Kosmetika

    Die Stiftung Warentest hat 25 exemplarisch ausgewählte Kosmetika untersucht, die auf Mineralöl basieren. Alle sind mit kritischen Substanzen belastet, von denen einige sogar als potenziell krebs­er­regend gelten. Es handelt sich dabei um aromatische Kohlen­wasser­stoffe (MOAH). Die Tester fanden bis zu 15 000-mal so viel MOAH wie in Lebens­mittel-Tests der Stiftung Warentest gemessen wurde. test.de sagt, welche Produkte belastet sind. (mehr …)


    Mineralölkohlenwasserstoffe

    Mineralöle setzen sich aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen zusammen. Handelt es sich bei diesen um aliphatische, also gesättigte ketten- und ringförmige (nicht aromatische) Kohlenwasserstoffe mit zumeist 16-25 Kohlenstoffatomen, wird von „mineral oil saturated hydrocarbons“ (MOSH) gesprochen. Aromatische, also ungesättigte Kohlenwasserstoffe bestehen aus meist alkylierten polyzyklischen Verbindungen (i. d. R. mit ein bis vier aromatischen Ringen) und werden als „mineral oil aromatic hydrocarbons“ (MOAH) bezeichnet. (mehr …)


    Mineralstoffe

    Gesunde Ernährung ist die Grundlage einer gesunden Lebensweise. Das bedeutet, dass dem Körper ausreichend Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie weitere Stoffe, beispielsweise Ballaststoffe und Wasser, zugeführt werden. (mehr …)


    Minz-Allergie

    Reagieren Sie auf Wirkstoffe der Minze allergisch, können verschiedene Symptome auf Ihre Unverträglichkeit hinweisen. Bei der oralen Einnahme, beispielsweise durch Minzbestandteile in Lebensmitteln oder Süßwaren, kann es zu starkem Erbrechen, zu Durchfällen und Kreislaufproblemen kommen. Neigen Sie zu einer Allergie gegen Minze, kann aber auch die äußerliche Anwendung zum Problem werden. (mehr …)


    MOAH

    Englisch: Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons (etwa: Aromatische Mineralöl-Kohlenwasserstoffe) (mehr …)


    Monopräparat

    Ein Monopräparat ist Arzneimittel, das nur einen einzigen pharmakologisch wirksamen Bestandteil (Arzneistoff) enthält. Neben der wirksamen Substanz sind in der Regel Arzneiträgerstoffe (pharmazeutische Hilfsstoffe) enthalten, die dem Arzneimittel die Darreichungsform geben. (mehr …)


    MOSH

    Englisch: Mineral Oil Saturated Hydrocarbons (etwa: Gesättigte Mineralöl-Kohlenwasserstoffe) (mehr …)


    NAET

    Abk. für Nambudripad’s Allergy Elimination Technique

    Naftalan

    Naftalan wird aus schwerem Mineralöl destilliert, das für herkömmliche industrielle Zwecke nicht geeignet ist. Das Resultat ist eine dicke Flüssigkeit, schwarz-braun, schokoladen-braun oder gold-gelb. Mit Wasser gemischt, bildet sie ein relativ stabiles Gemisch – eine Emulsion. Naftalan besteht überwiegend aus Naphthalin. (mehr …)


    Nagelpsoriasis

    Die Hälfte der Psoriatiker entwickelt auch Nagelpsoriasis, bei Psoriasis arthritis kommt diese Begleiterkrankung noch öfter vor und die Betroffenen leiden darunter. Schöne und gepflegte Hände gehören in der heutigen Welt dazu. Wer man einen Menschen kennenlernt, schaut man auch auf die Hände und sind die Nägel nicht eben und sauber, macht das Minuspunkte. Wer also nicht so schöne Nägel hat, leidet nicht nur an dem Fakt an sich, sondern auch an dem schlechten Eindruck, den er hinterlässt. (mehr …)


    Nahrungsmittelunverträglichkeit

    Es gibt zahlreiche und in der individuellen Ausprägung sehr verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die Symptome sind entsprechend vielfältig: von Hautirritationen über Magen-Darm- Störungen bis hin zu Asthma oder rheumatischen Beschwerden. (mehr …)


    Nahrungsmittelzusatzstoffe

    Nahrungsmittelzusatzstoffe sind Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidanzien, Gelier- und Verdickungsmittel, Geschmacksverstärker und Süßungsmittel. Einige dieser sogenannten E-Stoffe (Ersatzstoffe) können bei individuell gegebener Überempfindlichkeit Auslöser von pseudoallergischen Reaktionen, selten auch von Typ I – Soforttypreaktionen sein. (mehr …)


    Nail Psoriasis Severity Index

    Die Nagel-Psoriasis wird mit dem NAPSI beurteilt. Dieser erfasst sowohl den Befall der Nägel in seiner gesamten Ausdehnung als auch die spezifische Lokalisation im einzelnen Nagel. Jeder Nagel wird in 4 Quadranten eingeteilt, die jeweils vorhandenen Läsionen von Nagelmatrix und Nagelbett werden getrennt gezählt. Jeder Quadrant eines Nagels kann somit 2 Punkte zur Maximalpunktzahl beitragen. Die Werte des NAPSI bewegen sich zwischen 0 und 80 (nur Fingernägel) bzw. zwischen 0 und 160 (sowohl Finger- als auch Fußnägel). Niedrigere Werte spiegeln eine geringere Ausprägung wider. (mehr …)


    Nambudripad’s Allergy Elimination Technique

    NAET (Nambudripad’s Allergy Elimination Technique) ist der Markenname einer pseudowissenschaftlichen Behandlungsmethode, deren Einsatz zur Linderung oder Beseitigung von Allergien und Unverträglichkeiten, sowie anderer Stressfaktoren auf körperlicher, physiologischer und emotionaler Ebene propagiert wird. Ein Nutzen dieser Methode ist medizinisch-wissenschaftlich nicht belegt und widerspricht in weiten Teilen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. (mehr …)


    NAPSI

    Abk. für Nail Psoriasis Severity Index

    Narbenlunge

    siehe unter: Lungenfibrose

    Nasaler Provokationstest

    Ein nasaler Provokationstest wird dann eingesetzt, wenn aufgrund der klinischen Symptomatik ein Verdacht auf eine Allergie besteht, ein Allergienachweis über die Standarddiagnostik aber nicht erbracht werden konnte. (mehr …)


    Nasendusche

    Das Prinzip einer Nasendusche ist simpel. In einem Behälter, der je nach Modell über ein Druckventil verfügen kann, wird eine isotonische Salzlösung eingegeben. In der Regel besitzt die Nasendusche ein kanister- oder kannenförmiges Gehäuse, wobei sich ein Einfüllstopfen oberhalb befindet und das Ablassventil in Bodennähe angesetzt ist. Auf diese Weise kann auch ohne Druckventil beim Öffnen des Verschlusses die Salzlösung einfach in das Naseninnere hinein geflossen werden. Modelle ohne Ventil bestehen aus einem flexiblen Material, das beim Einführen in die Nase zusammengedrückt wird, um einen mechanischen Druck auszulösen und die Salzlösung tief in die Nasenhöhlen bringen zu können. (mehr …)


    Naturkosmetik

    Als Naturkosmetik werden Kosmetika bezeichnet, die dem Anspruch nach schonender für Mensch und Umwelt und aus „natürlicheren“ Rohstoffen hergestellt sind als herkömmliche Kosmetika. Obwohl es keine einheitliche bzw. internationale Definition gibt, sind bei Naturkosmetik bestimmte Inhaltsstoffe wie Polyethylenglykol (PEG), Silikone, Parabene, synthetische Duftstoffe, Paraffine und andere Erdölprodukte ausgeschlossen. (mehr …)


    Naturkosmetik selber machen

    Für Einsteiger in das wunderbare Hobby des Selbstrührens stehen viele Fragen im Raum: Welche Rohstoffe und Arbeitsmaterialien werden für eine erste Creme benötigt, woher kann man sie beziehen? Wie kann man eigene Natur-Kosmetik-Rezepte entwickeln? Was muss man bei der Herstellung beachten? Müssen selbst hergestellte Naturkosmetikprodukte konserviert werden? Schließlich müssen sie ja nicht 24 Monate haltbar sein wie kommerzielle Produkte, mag manche(r) denken. (mehr …)


    Nesselsucht

    Eine Nesselsucht bedeutet für den Allergologen immer eine Herausforderung. Zum einen, weil sehr viele verschiedene Auslöser für die Symptome infrage kommen, und zum anderen, weil die Erkrankung in unterschiedlichen Formen auftritt. (mehr …)


    Neurodermitis

    Neurodermitis (auch: atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben auftritt. Sie geht mit quälendem Juckreiz und trockener Haut einher. Oftmals betrifft die Neurodermitis Kopfhaut, Gesicht und Hände der Patienten. Bei der Entstehung der Hauterkrankung spielen genetische Ursachen eine Rolle. Sie verläuft chronisch und endet meist mit der Pubertät. Lesen Sie hier alles Wichtige über Neurodermitis. (mehr …)


    Neurodermitis-Overall

    Neurodermitisoveralls schützen die Haut Ihres Kindes beim Spielen und vor allem nachts im Bett, wo der Juckreiz oft am stärksten ist, vor Kratzschäden. Kinder lernen schnell auch tagsüber beim Spielen mit den Handschuhen umzugehen und akzeptieren sie sogar häufig als eine Art Selbstschutz. In Zusammenarbeit mit betroffenen Kindern und Eltern, sowie unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Arbeiten wurden Neurodermitisoveralls und -Handschuhe entwickelt. (mehr …)


    NEXThaler

    Der Pulverinhalator NEXThaler wurde von Chiesi im modernen Design und mit einfacher Handhabung entwickelt. Das Gerät ist praktisch und sicher in der Anwendung. Nur drei Schritte sind nötig! (mehr …)


    Nickel in Lebensmittel

    Nickel lässt sich in nahezu allen Lebensmitteln nachweisen, so etwa in Obst, Gemüse und Getreide wie auch Fisch, Fleisch und Getränken – wobei pflanzliche Produkte in der Regel mehr Nickel enthalten als tierische Erzeugnisse. Entscheidend für die Verträglichkeit einer Speise ist der Nickelgehalt der jeweiligen Zutaten, Allergiker sollten besonders nickelhaltige Lebensmittel daher möglichst meiden bzw. lediglich in Maßen verzehren. (mehr …)


    Nickelallergie

    Nickelallergien sind eine häufige Ursache von Kontaktekzemen. Die Haut reagiert mit Juckreiz und Schuppung auf nickelhaltige Gegenstände wie Hosenknöpfe, Gürtelschnallen oder Ohrringe. (mehr …)


    Nitinol

    Ein Hosenknopf, eine Münze oder eine Uhr – für Menschen mit einer Nickelallergie können sie gefährlich werden. Etwa jeder zehnte Deutsche reagiert auf Hautkontakt mit dem Metall allergisch. Forscher der Universität Jena gingen der Frage nach, wie sicher medizinische Implantate sind, die Nickel enthalten. (mehr …)


    Notfall-Accessoires

    Notfall-Accessoires sind eine gute Möglichkeit Notfallrelevante Daten bei sich zu haben! (mehr …)


    Notfallset

    Mit oder ohne Adrenalin-Fertigspritze. Alle Patienten mit einer allergischen Allgemeinreaktion (Schock) sollten einen Adrenalin-Autoinjektor und Notfalltabletten bei sich tragen. Über den Einsatz dieser Medikamente im Falle eines erneuten Kontaktes mit dem Allergen müssen Betroffene mündlich und schriftlich instruiert werden. (mehr …)


    Novolizer

    Mit dem Novolizer von MEDA Pharma steht für die Atemwegstherapie ein Inhalationssystem zur Verfügung, das vor allem in Hinblick auf Therapiesicherheit einzigartig ist. Der Pulverinhalator Novolizer® ist einfach in der Anwendung, der umweltfreundliche Wechsel der Wirkstoffpatronen und die Reinigung funktionieren ebenso leicht und schnell. Besonders hervorzuheben ist die dreifache Inhalationskontrolle, die bei der Inhalation ein hohes Maß an Sicherheit gibt. (mehr …)


    Nussallergie

    Nüsse gehören mit zu den häufigsten Allergieauslösern bei Kindern und Erwachsenen. Die Symptome reichen vom leichten Kribbeln im Mund über Hautausschlag bis hin zu schweren allergischen Reaktionen, die durch kleinste Mengen ausgelöst werden können. (mehr …)


    Organ-und Gewebespende

    Sich über die Organ- und Gewebespende Gedanken zu machen, ist nicht selbstverständlich, denn dieses Thema bedeutet auch, sich mit dem Tod und der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. Eine Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende ist wichtig, da sonst im Fall der Fälle die Angehörigen entscheiden müssen. (mehr …)


    Ornithin

    Ornithin ist eine nicht-proteinogene Aminosäure, die im Harnstoffzyklus eine zentrale Rolle spielt. L-Ornithin entsteht aus L-Arginin durch Wassereinbau unter Freisetzung von Harnstoff. Es unterstützt die Entgiftung und trägt daher zur Gesundheit der Leber bei. (mehr …)


    PAH

    Med. für: Pulmonal Arterielle Hypertonie

    Papeln

    Papeln sind Hauterscheinungen, die sich entweder eigenständig bilden oder Symptom verschiedener Erkrankungen sein können. Sind Papeln behandlungsbedürftig, so richtet sich eine erfolgreiche Therapie häufig nach deren Ursachen. (mehr …)


    Pappel

    Die Pappeln (Populus) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Diese meist baumförmigen Pflanzen sind in Nordamerika und Eurasien heimisch. Sie wachsen an Flussufern und in Wäldern und werden häufig zur Gewinnung von Holz, Papier und Energie angebaut. Sie sind sommergrün und erreichen 30 bis 45 Meter Wuchshöhe. (mehr …)


    Parabenallergie

    Bei einer Parabenallergie handelt es sich um eine Typ-IV-Allergie, eine Allergie vom verzögerten Typ. Eine Parabenallergie auf bestimmte Kosmetika ist relativ selten. In Deutschland gibt es nur geringe Sensibilisierungsraten. Etwa 1,6 Prozent der Deutschen sind auf Parabene sensibilisiert. (mehr …)


    Paracetamol

    Viele Eltern kennen Paracetamol: In Form von Zäpfchen oder Saft hilft er bei Fieber und Schmerzen. Doch nicht nur Kinder profitieren von diesem gut verträglichen Medikament. Ende des 19. Jahrhunderts forschten besonders englische und deutsche Chemiker nach Alternativen zu den bisher verwendeten natürlichen Schmerzmitteln wie Weidenrinde. Die um 1886 neu entwickelten Substanzen Acetanilid und Phenacetin erwiesen sich als schmerzlindernd und sogar fiebersenkend. (mehr …)


    Parfüm

    Gut für den Duft – Schlecht für die Gesundheit? Viele Menschen verschenken gerne Parfums. Die meisten Parfums verbergen aber Risiken, die Duftstoffe enthalten Allergene die schon in geringsten Mengen Allergienen auslösen können. (mehr …)


    PARI GmbH – Spezialisten für effektive Inhalation

    Seit über 100 Jahren bietet PARI mit effizienten und zuverlässigen Inhalationsgeräten passende Lösungen für Menschen, die unter Atemwegserkrankungen leiden. Mit Tradition und Innovation verbindet PARI heute und in Zukunft Ideen, Erfahrung, Kompetenz und modernste Technik zu hochwertigen Produkten rund um die Therapie von Atemwegserkrankungen. (mehr …)


    PASI

    PASI ist die Abkürzung des englischen Begriffes Psoriasis Area and Severity Index. Mit dem PASI wird die Krankheitsaktivität beurteilt. Schwere der Erkrankung sowie Ausdehnung bzw. die befallene Fläche der Krankheit werden bewertet. (mehr …)


    Patchtest

    Der Atopie-Patchtest ist ein spezieller Provokationstest bei Neurodermitis. Die Durchführung erfolgt wie beim Epikutantest. Es werden ebenfalls Pflaster auf die Haut geklebt, die jedoch mit Inhalationsallergenen beschichtet sind. (mehr …)


    Patientenverfügung/Medizinische Vorsorge

    Es kann auch der Fall auftreten, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, über eine medizinische Behandlung oder einen ärztlichen Eingriff zu entscheiden. Auch hier können Sie im Wege der Vorsorge Bestimmungen für spätere ärztliche Behandlungen treffen und so Ihr Selbstbestimmungsrecht wahren. (mehr …)


    Peak Flow

    Der Peak Flow (Spitzenfluss), eigentlich peak expiratory flow (PEF, exspiratorischer Spitzenfluss englisch wörtlich: Ausatmungsspitzenfluss), ist ein Messwert in der Medizin, der die maximale Ausatmungsgeschwindigkeit einer Person erfasst. (mehr …)


    Peak-Flow-Messprotokoll

    In das Peak-Flow-Protokoll werden die gemessenen Peak Flow Werte mindestens einmal am Tag eingetragen. Als positiver Wert gilt der beste erreichte Wert. Das Mittel zeigt meist einen wenig veränderten Krankheitsverlauf. Fallen die Werte stark ab, so ist dies ein Zeichen für eine Verschlechterung der Atemströmung. (mehr …)


    Peak-Flow-Messung

    Messung der maximalen Luftströmungsgeschwindigkeit bei der forcierten Ausatmung. Benutzt wird hierzu ein Peak-Flow-Meter. Die Messung findet beim Arzt statt, kann aber auch zu Hause vom Asthma-Patienten selbst durchgeführt werden. Vor allem bei unkontrolliertem Asthma muss der Patient mehrmals am Tag seinen Peak-Flow messen und in ein Tagebuch eintragen, um eine bessere Kontrolle über die Erkrankung zu haben. (Anschauungsvideo) (mehr …)


    Peak-Flow-Meter

    Ein Peak-Flow-Meter ist ein einfaches Medizinprodukt, das zur Bestimmung der maximalen Strömungsgeschwindigkeit während der forcierten Ausatmung (Peak Flow) eingesetzt wird. Es dient der orientierenden Überprüfung der Lungenfunktion – in der Regel durch den Patienten selbst. (mehr …)


    Penicillin

    Penicilline gehören gemeinsam mit den Cephalosporinen und den Carbapenemen zu den Beta-Laktamantibiotika und stellen die bekannteste und sehr häufig verschriebene Antibiotikaklasse dar. Man unterscheidet die beiden Gruppen Schmalspektrumpenicilline von den Breitspektrumpenicillinen. (mehr …)


    Penicillin-Allergie

    Das Antibiotikum Penicillin und die dazu zählenden Wirkstoffe wie Amoxicillin lösen häufig allergische Reaktionen aus. Die Penicillin-Allergie gehört zu den wichtigsten Medikamenten-Allergien überhaupt: 20-55% aller allergischen Reaktionen auf Medikamente gehen von dem Stoff aus und sogar 55 – 90% aller Antibiotika-Allergien hängen mit Penicillin zusammen. (mehr …)


    Periorale Dermatitis

    Die periorale Dermatitis, auch als Mundrose bekannt, ist eine nicht ansteckende und ungefährliche Erkrankung der Gesichtshaut, die sich durch Rötungen und Pickelchen äußert. (mehr …)


    PflegeWiki

    Das PflegeWiki startete 2004 als Schülerprojekt in einem Fachseminar für Altenpflege und ist heute ein Wiki-Projekt für den gesamten Gesundheitsbereich Pflege, das vom DBfk Nordwest unterstützt wird. Inspiriert durch die Wikipedia, die zu diesem Zeitpunkt einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hatte, wuchs die Idee, eine ähnliche freie Wissensplattform für den Bereich Pflege ins Leben zu rufen. (mehr …)


    PH

    Med. für: Pulmonale Hypertonie

    pH-Wert

    Ein niedriger pH-Wert im Blut kann ein wichtiges Indiz für die Übersäuerung des Körpers sein. Eine Übersäuerung wiederum wird mitunter in Verbindung mit der Entstehung von Allergien gebracht. Die Ursachen für eine Übersäuerung liegen vor allem in mangelnder Bewegung, unausgewogener Ernährung und anhaltendem Stress.


    Phänotyp

    Als Phänotyp (engl.: phenotype) bezeichnet man das Erscheinungsbild eines Organismus, d.h. seine tatsächlichen morphologischen und physiologischen Eigenschaften – unabhängig davon, ob sie vererbt oder erworben wurden. Die genetische Ausstattung eines Organismus, die durch seine DNA bestimmt wird, nennt man hingegen Genotyp. (mehr …)


    PharmaWiki

    PharmaWiki ist das unabhängige und zuverlässige Medikamenten- und Gesundheitslexikon. Es enthält über 28’000 Seiten und wird von Fachleuten laufend aktualisiert und überarbeitet. Die Plattform wird täglich von weit über 35’000 Benutzern besucht und gehört zu den grössten und meistbesuchten Gesundheitswebseiten der Schweiz. (mehr …)


    Photoallergische Dermatitis

    Nach äußerlicher oder innerlicher Anwendung von bestimmten Substanzen oder Medikamenten reagiert die Haut mit allergischen Ekzemen, wenn zusätzlich die Haut mit Sonnenlicht in Kontakt kommt. D.h. diese allergischen Reaktionen können nur dann entstehen, wenn bestimmte Stoffe erst durch UV-Licht zu Allergenen verändert werden. (mehr …)


    Phototherapie

    Die Lichttherapie nutzt die unterschiedlichen Strahlungen der Sonne. Zu Heilzwecken kommen sie allerdings meist aus Speziallampen, die künstliches UV- oder Infrarot-Licht erzeugen. Die Phototherapie versteht sich als Reizbehandlung, die dem Körper Impulse zur Selbstheilung gibt. (mehr …)


    Phototoxische Dermatitis

    Bestimmte Substanzen können bei Hautkontakt die betreffende Hautstelle überempfindlich für Sonnenlicht machen. So können bestimmte Pflanzeninhaltsstoffe, wie z.B. die Furocumarine bei Hautkontakt und anschließender Sonnenbestrahlung ausgeprägte sonnenbrandähnliche Hautrötungen und auch Bläschenbildung verursachen. (mehr …)


    Physiogel

    Die PHYSIOGEL® BioMimetic Technologie hat sich die natürliche Struktur der Haut zum Vorbild genommen und enthält Lipide, die denen in der menschlichen Haut ähneln. Lipide, die trockener Haut fehlen, können ihr so wieder zugeführt werden. Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Eine ihrer wichtigsten Funktionen besteht darin, diese vor schädlichen Reizstoffen zu schützen. (mehr …)


    Phytoallergen

    Pflanzliches Allergen.


    Phytotherapie

    In der Phytotherapie werden Arzneimittel eingesetzt, die ausschließlich aus Pflanzen, Teilen von Pflanzen oder Pflanzeninhaltsstoffen bestehen. Sie unterliegen den gleichen Qualitäts- und Sicherheitskriterien wie synthetische Mittel. (mehr …)


    Pimecrolimus

    Pimecrolimus (Handelsname Elidel, Hersteller: MEDA) ist ein Arzneistoff (Zulassung in EU: Oktober 2002), der zur Behandlung des atopischen Ekzems („Neurodermitis“) Verwendung findet. Als solcher wird er zur Gruppe der topischen Immunmodulatoren gerechnet, zu denen man auch Tacrolimus zählt. (mehr …)


    Plaque-Psoriasis

    Die Bezeichnung „Plaque-Psoriasis“ ist einfach nur eine andere Bezeichnung für Psoriasis vulgaris – die verbreitetste Form der Schuppenflechte. (mehr …)


    Platane

    Die Platanen (Platanus) sind die einzige Gattung in der Familie der Platanengewächse (Platanaceae). Sie kommen vorwiegend auf der Nordhalbkugel in den gemässigten Klimazonen Europas, Asiens und Nordamerikas vor. Platanen sind laubabwerfende bis halbimmergrüne Bäume, die Wuchshöhen von 25 bis zu 50 Metern erreichen. (mehr …)


    Pneumologie

    Die Pneumologie (auch Pneumonologie; griech. πνεύμων pneumōn „Lunge“) oder Pulmologie (auch Pulmonologie; lat. pulmo „Lunge“) ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Lungenerkrankungen beschäftigt. Die deutsche Bezeichnung lautet Lungenheilkunde. (mehr …)


    Pollenallergen

    Allergieauslösender Blütenstaub stammt von Bäumen, Sträuchern, Gräsern oder Kräutern. Die winzig kleinen, meist mit bloßem Auge nicht sichtbaren Pollenkörner sind je nach Pflanzenart unterschiedlich und lassen unter dem Mikroskop zum Teil bizarre Formen erkennen. Die eigentlichen Allergene, auf die der Körper reagiert, sind übrigens nicht die ganzen Pollen, sondern bestimmte Strukturen und Eiweißstoffe auf ihrer Oberfläche. (mehr …)


    Pollenarten

    Hier finden Sie diejenigen Pollenarten, welche oft zu Heuschnupfen führen, also die für Sie relevanten Allergene. Es ist wichtig zu wissen auf welche Pollen man allergisch ist, um sich entsprechend verhalten zu können. (mehr …)


    Pollenassoziierte Nahrungsmittel-Allergien

    Vielen Pollenallergikern ist das Phänomen der sogenannten pollenassozierten Nahrungsmittel-Allergie (OAS) aus eigener Erfahrung bekannt. Bei gezielter Befragung geben zum Beispiel Birkenpollen-Allergiker an, daß sie nach dem Genuss von Äpfeln Juckreiz und ein pelziges Gefühl an den Lippen und am Gaumen verspüren. Diese Beschwerden, auch zusammengefaßt als „orales Allergie-Syndrum“ (OAS), treten nur nach Genuss von frischem Obst oder Gemüse (z. B. Möhren) und häufig nur bei gewissen Sorten auf. (mehr …)


    Pollenatlas

    Der Pollenatlas, eine Sammlung zahlreicher Pollentafeln, soll weiterhelfen und als praktisches „Online-Nachschlagewerk“ dienen. Er beschreibt neben den typischen Pollenformen der windblütigen Arten auch eine Auswahl von insektenblütigen Arten. Der Pollenatlas umfasst nahezu 100 Pollentafeln. (mehr …)


    Pollenflug-Gefahrenindex

    Der Deutsche Wetterdienst erstellt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) während der Pollenflugsaison Vorhersagen zum Pollenflug-Gefahrenindex für die acht allergologisch wichtigsten Blütenpollen: Hasel, Erle, Esche, Birke, Süßgräser, Roggen, Beifuss und Ambrosia. (mehr …)


    Pollenschutz-Vlies/Gitter

    Immer mehr Menschen leiden unter Heuschnupfen. Je mehr Pollen im Haus, desto stärker die allergische Reaktion wie gereizte Schleimhäute, juckende Augen und triefende Nase. Ein häufiges Resultat: das Lüften der Räume wird problematisch. Mit einem Pollenschutzvlies können Heuschnupfengeplagte aufatmen und selbst in Zeiten höchster Pollenkonzentration bei frischer Luft durchschlafen. (mehr …)


    Pollinosis

    Allergie gegen Pollen, Heuschnupfen, Rhinitis allergica


    Polymorphe Lichtdermatose

    Zu 90 Prozent treten die Symptome der polymorphen Lichtdermatose an Hautpartien auf, die besonders sonnenentwöhnt sind, also auf Dekolleté, Schultern, Nacken, Armen. Am häufigsten sind junge, hellhäutige Frauen betroffen. Männer und Menschen mit dunklerem Teint haben selten mit der Diagnose polymorphe Lichtdermatose zu kämpfen. Manche leiden auch nur während des Urlaubs in südlichen Ländern darunter. Bekommt man in einem Sommer eine polymorphe Lichtdermatose, heißt das nicht, dass dies immer wieder passiert. (mehr …)


    Prävention

    Prävention (lateinisch praevenire „zuvorkommen“) bezeichnet Maßnahmen zur Abwendung von unerwünschten Ereignissen oder Zuständen, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreffen könnten, falls keine Maßnahmen ergriffen werden. (mehr …)


    Prick-Test

    Der Prick-Test ist wohl der wichtigste Allergietest. Dabei wird ein Tropfen des fraglichen Allergens bzw. Allergen-Extraktes in die Haut eingeritzt (engl. prick = Einstich). Dieser Test stellt die routinemäßig häufigste Untersuchungsmethode dar, wenn es darum geht, festzustellen, ob bestimmte Fremdstoffe wie etwa Pollen, Tierhaare, Schimmelpilze, Nahrungsmittel, Insektengifte oder Medikamente als Auslöser für allergische Symptome in Betracht kommen. (mehr …)


    Primäre Prophylaxe

    Eine primäre Prophylaxe bedeutet, vorbeugende Maßnahmen zu treffen, damit eine Sensibilisierung und folglich die Entstehung einer allergischen Erkrankung, vermieden wird. (mehr …)


    Primärer Laktasemangel

    Häufigste Form des Laktasemangels, die weltweit einen Großteil der Erwachsenen betrifft. Mit zunehmendem Alter sinkt die Laktaseproduktion in der Dünndarmschleimhaut genetisch bedingt ab – es handelt sich also um die „natürliche“ Form der Laktoseintoleranz. (mehr …)


    Prophylaxe

    Deutsch: Vorbeugung. Bei Allergien ist die Vermeidung des Allergens die wirksamste Prophylaxe.


    Protonenpumpenhemmer

    Protonenpumpenhemmer, auch Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI), von Laien auch als „Magenschutz“ bezeichnet, sind Arzneistoffe, die die Bildung von Magensäure über die Hemmung der H+/K+-ATPase – einer sogenannten Protonenpumpe – in den Belegzellen des Magens unterdrücken (sog. Magensäureblocker oder kurz auch Säureblocker). Sie sind in der Humanmedizin angezeigt zur Linderung von Sodbrennen, zur Behandlung der Refluxösophagitis, von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren und in der Eradikationstherapie von Infektionen mit Helicobacter pylori. Eine weitere Indikation einiger PPI ist das Zollinger-Ellison-Syndrom. (mehr …)


    Protonenpumpeninhibitor

    Deutsch: Protonenpumpenhemmer

    Provokationstest

    Mit Provokationstests werden Art und Schwere einer bekannten Allergie untersucht. (mehr …)


    Pruritus

    med. für Juckreiz

    Pseudoallergien

    Von einer pseudo(=scheinbar)-allergischen Reaktion spricht man, wenn es zu den gleichen Symptomen wie bei einer Allergie kommt, jedoch keine Allergie-spezifischen Antikörper vom Typ IgE im Blut nachgewiesen werden oder die klassischen Hauttests zum Nachweis einer sog. Typ-I-Allergie negativ sind. (mehr …)


    Psoriasis

    Die Psoriasis (Schuppenflechte) ist angeboren. Sie kann ein Leben lang verborgen bleiben. Diese Seiten gäbe es nicht, wenn es bei den meisten Betroffenen so wäre. Die Vererbung kann Generationen überspringen. Wen’s erwischt, dem helfen keine guten Worte. Information ist der Anfang von allem. (mehr …)


    Psoriasis guttata

    Die Psoriasis guttata ist eine Form der Schuppenflechte. (mehr …)


    Psoriasis vulgaris

    Psoriasis vulgaris ist eine der Formen der Schuppenflechte. Es ist die mit Abstand häufigste Form der Erkrankung: 80 Prozent der Menschen mit Psoriasis leiden an dieser Form. (mehr …)


    Psycho-Allergologie

    Die Psychoallergologie erforscht den Einfluss von Gedanken und Gefühlen auf allergische Reaktionen. Ihre Erkenntnisse führen zu einer ganzheitlichen Sicht von Allergien und zu effektiven mentalen Therapien. (mehr …)


    Pulmologie

    Der Begriff Pulmologie (Lungenheilkunde) leitet sich vom lateinischen Wort „Pulmo“ ab. Dabei handelt es sich um die Lehre von den Erkrankungen der Lunge und der Bronchien.


    Pulmonal Arterielle Hypertonie

    Unter dem Begriff einer pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) fasst man verschiedene Formen eines Lungengefässhochdruckes zusammen, die entweder ohne bekannte Ursache (wie die idiopathische pulmonal arterielle Hypertonie – IPAH) auftreten oder aber sich im Rahmen einer anderen Erkrankung wie z.B. einer Leberzirrhose, einer Bindegewebserkrankung, einer HIV-Infektion oder bestimmter angeborener Herzerkrankungen manifestieren. In den letztgenannten Situationen spricht man von einer assoziierten pulmonal arteriellen Hypertonie (APAH). (mehr …)


    Pulmonale Hypertonie

    Die pulmonale Hypertonie (PH), auch pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) oder pulmonale Hypertension genannt, ist eine Krankheit, durch die der Blutdruck im Lungenkreislauf chronisch erhöht (Lungenhochdruck) ist. Die Blutgefäße in der Lunge sind verengt, was zu einem erhöhten Widerstand der Gefäße und somit zu einem erhöhten Blutdruck führt. Die Ursache für eine pulmonale Hypertonie ist meist eine chronische Erkrankung des Herzens oder der Lunge. Hier erfahren Sie, wie eine pulmonale Hypertonie entstehen kann und wie sie behandelt wird. (mehr …)


    Pulverinhalatoren

    Die Pulverinhalatoren erleichtern die Koordination von Einatmung und Freigabe des Wirkstoffes. Es gibt viele verschiedene Modelle von Pulverinhalatoren, das Prinzip ist aber gleich: Der Wirkstoff liegt als treibgas- und FCKW-freies Pulver vor und wird mit der Einatmung inhaliert. (mehr …)


    Pusteln

    Pusteln, also schmerzende Eiterbläschen, können durch eine Vielzahl von Ursachen entstehen und sollten daher nicht in ihrer Bedeutung unterschätzt werden. Ein Besuch beim Hautarzt kann helfen, die Gründe für ihr Auftreten zu finden und den Patienten von den lästigen Pusteln zu befreien. (mehr …)


    PUVA

    Der Begriff PUVA steht als Abkürzung für „psoralen plus ultraviolet A“. Diese sogenannte ‘Photochemotherapie’ (PUVA-Therapie) stellt eine kombinierte Behandlungsmethode aus einer lichtsensibilisierenden Substanz, dem sogenannten 8-Methoxypsoralen, und UVA-Strahlung dar. Hierbei ist 8-Methoxypsoralen ein Arzneimittel, welches die Haut für UVA-Strahlung sensibilisiert. (mehr …)


    Quaddeln

    Quaddeln sind kleine Anschwellungen der Haut und gehören zu den häufigsten Symptomen menschlicher Hautreaktionen, die auf einer komplizierten Reihe chemischer Körperprozesse basieren. Bis zu 20 % der Bevölkerung leiden wenigstens einmal in ihrem Leben unter den ungefährlichen Quaddeln. (mehr …)


    Quincke-Ödem

    Das Quincke-Ödem wird auch oft als Variante der Nesselsucht beschrieben. Bei der Nesselsucht entstehen die Schwellungen in der Oberhaut. Beim Quincke-Ödem liegt die Schwellung tiefer, in der Unterhaut. Die Schwellungen sind oft sehr groß. Die Haut über dem Ödem ist gerötet. Die Schwellungen sind prall gespannt. In einigen Fällen verursachen sie auch Schmerzen. Das Quincke-Ödem juckt in der Regel nicht. (mehr …)


    Ragweed

    Die Blütenpollen des Ragweed (auch bekannt unter Ambrosia, Trauben- oder Fetzenkraut) sind äußerst aggressive Allergene und verlängern ab Mitte August die Pollensaison bis in den Oktober hinein. Mittlerweile reagieren bis zu 20% der Pollenallergiker mit starken Heuschnupfensymptomen auf Ragweed – viele entwickeln Asthma. Die Pflanze kann aber bei Kontakt auch Hautreaktionen auslösen. (mehr …)


    RAST

    Der Radio-Allergo-Sorbens-Test, kurz RAST, ist ein Diagnoseverfahren zum Nachweis einer Allergie. Mit dem RAST lassen sich spezifische IgE-Antikörper im Blut nachweisen, die gegen ein bestimmtes Allergen gerichtet sind. Dieses Allergen kann über die Luft, die Nahrung oder durch Hautkontakt mit dem Immunsystem in Berührung gekommen sein. (mehr …)


    Reibeisenhaut

    Reibeisenhaut, oder auch Keratosis pilaris genannt, ist durch trockene Haut, ein extrem raues Gefühl und viele kleine Pickelchen gekennzeichnet. Das Erscheinungsbild der Hautstörung erinnert oft an eine Gänsehaut. Weltweit sind in etwa 40% der Bevölkerung von dieser Störung betroffen. Reibeisenhaut ist ungefährlich und nicht ansteckend, jedoch leiden die Betroffenen oft sehr unter dieser Störung und sind meist ratlos wegen der Behandlung. (mehr …)


    Reibetest

    Der Reibetest ist der ungefährlichste und ein relativ unempfindlicher Hauttest, der sich nur für Patienten eignet, die hochgradig sensibel auf Allergene reagieren. Hierbei werden keine kommerziellen Testlösungen verwendet, sondern die natürliche Substanz als Rohmaterial (also z.B. Tierhaare, Obstsorten oder Nüsse). (mehr …)


    Reizdarmsyndrom

    Magen- und Darmprobleme sind einer der häufigsten Anlässe, um eine Arztpraxis aufzusuchen. Die Beschwerden können von einem Infekt oder einer organischen Krankheit ausgelöst werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Patient unter einer funktionellen Magen-Darm-Erkrankung leidet – insbesondere, wenn die Beschwerden regelmäßig über einen längeren Zeitraum auftreten. (mehr …)


    Reliever

    Rasch wirkende Asthmamedikamente, die im Bedarfsfall (bei Atemnot) verabreicht werden.


    RePneu® -Coils

    Die Bezeichnung Coil kommt aus dem Englischen und bedeutet Spirale. Bei den RePneu® Coils handelt es sich um kleine Spiralen.
    Diese werden aus einem Nitinoldraht hergestellt. Nitinol ist ein in der Medizintechnik weit verbreitetes Metall. Unter Anderem wird es seit Jahren erfolgreich in der Kardiologie als Grundmaterial für Herzstents (künstliche Stützen, die dazu dienen, Gefäße offen zu halten) eingesetzt. Nitinol wird ebenfalls als Gedächtnissmetall bezeichnet. (mehr …)


    Respimat Soft Inhaler

    Der Respimat Soft Inhaler (SI) erzeugt ohne Treibmittel oder elektrische Energie eine sich sehr langsam ausbreitende, lang anhaltende und feine Sprühwolke. Beim Respimat SI befindet sich der Wirkstoff in einer Patrone. (mehr …)


    Retard

    Retard (lat.: verlangsamt wirkend; engl. sustained release (SR), extended release (ER, XR), controlled/continuous release (CR)) bezeichnet eine Arzneiform, bei der der Arzneistoff verlangsamt freigesetzt wird. Im Unterschied zu Depotarzneiformen versteht man unter Retardarzneiformen im engeren Sinn peroral zu verabreichende Arzneiformen. (mehr …)


    Rezeptor

    Empfangsbereite Stelle an der Zelloberfläche, an die ein Botenstoff (Hormon) ankoppeln kann. Der Rezeptor „passt“ -wie ein Schloss zum Schlüssel- nur zu einem bestimmten Stoff, z.B. dem Histamin. Nach dem Andocken kommt es zur allergischen Reaktion.


    Rhinokonjunktivitis

    Kombination aus Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis) und der Bindehaut des Auges (Konjunktivitis). Typisch für den Heuschnupfen, der deshalb auch als „saisonale allergische Rhinokonjunktivitis“ bezeichnet wird.


    Roggen

    Roggen (Secale cereale) ist eine in gemässigten Klimazonen verbreitete Getreideart und gehört zu der Familie der Süssgräser. Es gibt Sommer- und Winterroggen, wobei in Mitteleuropa fast ausschliesslich Winterroggen angebaut wird. Roggen ist besser an kühle und trockene Klimate angepasst als Weizen. (mehr …)


    Rosazea

    Rosazea (=Acne rosazea =Kupferrose =Altersakne) ist eine Hautkrankheit, welche durch eine chronische Entzündung der Gesichtshaut gekennzeichnet ist. Bis heute sind deren Ursachen nicht ganz geklärt. Eine Rosazea ist nicht vollständig heilbar, aber es gibt gute Behandlungsmethoden! (mehr …)


    Rotbuche

    Die Rotbuche (Fagus sylvatica) aus der Gattung der Buchen (Fagus) ist ein in weiten Teilen Europas heimischer Laubbaum. Vielerorts ist es der häufigste Laubbaum. Die Rotbuche kann bis zu 30 Meter hoch werden, im dichten Wald auch bis zu 45 Meter. Der Stamm erreicht einen Durchmesser bis zu 2 Meter. (mehr …)


    Rote Liste

    Der Beipackzettel in Medikamentenpackungen ist schon für Menschen mit guter Sehkraft schwierig zu lesen. Die PatientenInfo-Service Website ermöglicht daher Patienten – ganz gleich ob blind oder sehend – einen barrierefreien Zugriff auf die Packungsbeilagen von Medikamenten. (mehr …)


    SABA

    Die Abkürzung steht für Short Acting Beta Agonist. Es handelt sich dabei um ein schnellwirksames Beta-2-Sympathomimetikum, also ein bronchienerweiterndes Medikament zur Behandlung von Asthma und COPD. (mehr …)


    Saccharose-Intoleranz

    Saccharose (auch Sucrose genannt) ist ein Zweifachzucker (Disaccharid), der sich aus Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucher (Fruktose) zusammensetzt. Patienten mit einer Saccharose-Isomaltose-Intoleranz können keinen Haushaltszucker (Saccharose) oder Maltose (Malzzucker, kommt beispielsweise in Getreide vor) aufspalten. Die Ursache ist ein genetisch bedingter Enzymdefekt. (mehr …)


    Sauerampfer

    Der Sauerampfer (Rumex acetosa) gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und wird auch Wiesen-Sauerampfer oder grosser Sauerampfer genannt. Sauerampfer ist ein Wildgemüse und wurde schon im Altertum von den Ägyptern, Griechen und Römern verwendet als Ausgleich für die zu grosse Menge an fetten Speisen bei den Festmahlen. (mehr …)


    Sauerstofftherapie

    Sauerstoff macht mobil! Eine Sauerstofftherapie (LOT) erhöht Belastbarkeit und Lebenserwartung von Lungenpatienten, z.B. bei COPD. Welche Patienten profitieren? (mehr …)


    Schimmel-Ratgeber

    Egal ob Hausbesitzer oder Mieter – Schimmel ist der Staatsfeind Nr. 1. Feuchte Wände und zu hohe Luftfeuchtigkeit sind ideale Bedingungen um Schimmel wachen zu lassen. Die Website von haushaltstipps.net zum Thema Schimmel lässt keine Fragen offen. Hier erfahren Sie was Sie gegen Schimmel tun können. (mehr …)


    Schimmelpilz

    Schimmel ist der umgangssprachliche Begriff für Schimmelpilze. Diese sind ein natürlicher Teil unserer belebten Umwelt und normalerweise harmlos. Übersteigt allerdings eine Schimmelpilzkonzentration ein bestimmtes Maß, so kann es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen für den Menschen kommen. (mehr …)


    Schimmelpilz-Allergie

    Die Schimmelpilzallergie ist – wie alle anderen Allergien auch – eine übersteigerte Reaktion unseres Immunsystems, die durch Allergene ausgelöst wird. Allergene können die unterschiedlichsten Stoffe sein, die nach wiederholtem Kontakt mit dem Immunsystem von diesem als fremd erkannt werden. Zu den wichtigsten Allergenen gehören Blütenpollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel, Medikamente und Schimmelpilze. (mehr …)


    Schimmelpilz-Gattungen

    Traditionell wurden die Pilze, bevor man sie als eigenes „Reich“ betrachtete, von den Pflanzenkundlern, den Botanikern, zum Pflanzenreich gestellt. Daher gelten zur Klassifizierung der Pilze im wesentlichen die gleichen Regeln, wie für die Pflanzen. Natürliche Verwandtschaftsverhältnisse sollen die Grundlage einer Klassifikation darstellen. Systematische Einheiten (Taxa) helfen hierbei, eine Ordnung zu schaffen. Als Basis dient hier, wie bei anderen Organismen auch, die Art (species). (mehr …)


    Schmetterlingskinder

    Betroffene mit Epidermolysis bullosa (EB oder auch EBS) werden als Schmetterlingskinder bezeichnet, weil ihre Haut so verletzlich wie die Flügel eines Schmetterlings sei. (mehr …)


    Schuppenflechte

    Die Psoriasis zählt neben der Neurodermitis und dem Kontaktekzem zu den häufigsten chronischen Hautkrankheiten. Wegen ihres Erscheinungsbilds nennt man die entzündliche Erkrankung auch Schuppenflechte: Silbrige Schuppen treten flächig vor allem an Ellenbogen, Knien, über dem Steißbein oder an Hand und Füßen auf. Es können aber auch andere Körperstellen sowie die Finger- und Zehennägel (Nagel-Psoriasis) oder die Gelenke (Psoriasis arthropatica) befallen sein. (mehr …)


    SCIT

    Abkürzung für Subkutane Immuntherapie

    Scratchtest

    Der Scratchtest ist ein Hauttest, der dem Prinzip des Pricktests sehr ähnlich ist, bei dem jedoch insbesondere Medikamente und Tierhaare, aber auch Kosmetika oder Stäube als Allergene nachgewiesen werden sollen. (mehr …)


    Sekundäre Prophylaxe

    Eine sekundäre Prophylaxe wird bei bereits bestehender Sensibilisierung bzw. allergischer Erkrankung angewendet und soll das Wiederauftreten von Symptomen und eine Verschlechterung der Erkrankung verhindern. (mehr …)


    Sekundärer Laktasemangel

    Bestimmte Darmerkrankungen, langfristige Antibiotika-Einnahme oder Darmoperationen können eine Beeinträchtigung der Laktaseproduktion in der Dünndarmschleimhaut und damit einen Laktasemangel nach sich ziehen. Die Laktoseintoleranz ist folglich „erworben“ – daher spricht man von einem sekundären Laktasemangel. (mehr …)


    Sensibilisierung

    Erhöhte Empfindlichkeit des Immunsystems gegenüber allergieauslösenden Substanzen nach wiederholtem Kontakt. Eine erneute Konfrontation mit dem Allergen löst eine übermäßige Immunantwort (allergische Reaktion) aus.


    SIT

    Abkürzung für Spezifische Immuntherapie

    SLIT

    Abkürzung für Sublinguale Immuntherapie

    Sofort-Typ-Reaktion

    Als Sofort-Typ-Reaktion fasst man die allergischen Reaktionen zusammen, die innerhalb der ersten Stunde nach Allergenkontakt auftreten. Die meisten dieser Reaktionen werden vermittelt durch Antikörper der Klasse IgE. (mehr …)


    Sonnenallergie

    Bei starker Sonneneinstrahlung reagiert die gesunde Haut mit Schutzmechanismen wie Bräunung und Verdickung. Antwortet die Haut jedoch mit abnormen Reaktionen wie juckenden Pusteln oder roten Flecken auf die Sonne, spricht man von einer Sonnenallergie. (mehr …)


    Sorion

    Sorion Creme ist ein ayurvedisches Produkt mit natürlichen Inhaltsstoffen. Durch die besondere Kombination der speziell ausgewählten, hochwertigen und natürlichen ayurvedischen Inhaltsstoffe Neem, Kurkuma, Rubia Cordifolia, Sweet Indrajao und Kokosnussöl ist Sorion Creme insbesondere zur intensiven Pflege bei rauer, geröteter, juckender, gereizter und schuppigen Haut geeignet. (mehr …)


    SOS-Kapsel

    Die Kapsel enthält einen 6-sprachigen Mini-Notfallausweis, welcher die wichtigsten persönlichen und medizinischen Daten enthält. Für Notfallärzte und Rettungshelfer sind diese Angaben hilfreich und wichtig. SOS Security-Kapseln können an einer Halskette, am Uhrenband, an einer Armkette oder an einem Schlüsselanhänger getragen werden. (mehr …)


    Spacer

    Inhalationshilfen werden auch Spacer genannt.


    Sperma-Allergie

    Bei einer Sperma-Allergie reagieren Betroffene nicht auf das Sperma selbst, sondern allein auf die Flüssigkeit, die Spermien enthält – das sogenannte Seminalplasma. Das Immunsystem des Körpers verhält sich im Prinzip wie bei Heuschnupfen. Es wertet einen bestimmten, im Grunde harmlosen Stoff als Krankheitserreger – und löst eine heftige Abwehrreaktion aus. (mehr …)


    Spezifische Immuntherapie

    Die spezifische Immuntherapie (SIT) oder Hyposensibilisierung ist bislang die einzige verfügbare kausale Therapie bei Typ-I-Allergien. In der spezifischen Immuntherapie werden langsam ansteigende Dosen des Allergens oder eines modifizierten Allergens (Allergoid), gegen das die betroffene Person sensibilisiert ist, entweder unter die Haut gespritzt (Subkutan) oder als Tropfen über die Mundschleimhaut unter der Zunge (Sublingual) verabreicht. (mehr …)


    Spirometrie

    Die Spirometrie ist eine wichtige Methode, um die Lungenfunktion zu prüfen – zum Beispiel zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale. (mehr …)


    Spitzwegerich

    Der Spitzwegerich (Plantago lanceolata), auch Spiesskraut, Lungenblatt oder Schlangenzunge genannt, gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Der Spitzwegerich ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die 5 bis 50 Zentimeter hoch wird. Die spitzen, schmalen, lanzettlichen, blattstiellosen Laubblätter stehen in einer Rosette. (mehr …)


    Spurenelemente

    Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung werden neben Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße auch Spurenelemente den Körper hinzugefügt. Spurenelemente sind, wie Vitamine, essentiell. Dass heißt, der Körper benötigt diese unbedingt zum Leben und um die verschiedensten Körperfunktionen aufrecht zu halten. (mehr …)


    Stutenmilch

    Stutenmilch ist ein altes bewährtes Heilnahrungsmittel. Seit Jahrtausenden wird es in der Medizin als prophylaktisch als auch therapeutisch verwendet. Stutenmilch ist aufgrund der besonderen Zusammensetzung – sie ist eine fettarme Albumin-Globulinmilch und damit der Muttermilch sehr ähnlich – sehr vielseitig mit großem Erfolg und ohne Nebenwirkung einsetzbar. Hier finden sie einen Auszug der heilenden Kraft der Stutenmilch, der immer wieder erweitert wird. (mehr …)


    Stutenmilch-Kosmetik

    Stutenmilch findet schon seit langem Verwendung in Kosmetikprodukten. Durch die speziellen Eiweiße, Fette, Mineralstoffe, Vitamine und Enzyme wird nicht nur der Gesamtorganismus positiv beeinflusst, sondern auch der Stoffwechsel der Haut angeregt. Das Feuchtigkeits-Bindevermögen der Haut wird durch Bio-Stutenmilch erhöht, die Elastizität der Haut auf diese Weise gesteigert und die Hautheilung aktiviert. (mehr …)


    Stutenmilch-Therapie

    Die Stutenmilch-Therapie hat sich in den vergangenen Jahren therapiebegleitend in der Behandlung von Neurodermitis als sehr gut erwiesen. Das Besondere an der Stutenmilch sind ihre gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe, welche von innen den Darm sanieren und äußerlich auf der Haut verwendet entzündungshemmend und leicht antibiotisch wirken. (mehr …)


    Subkutane Immuntherapie

    Subkutane Immuntherapie (SCIT) – die Allergene werden mit steigender Dosis subkutan vom spezialisierten Facharzt (Allergologe) unter die Haut gespritzt. Dabei liegen die Allergene entweder in wässriger Lösung vor (vor allem bei Insektengiftallergenen) oder sind an einen Depotträger (L-Tyrosin, Aluminiumhydroxid, Calciumphosphat) gebunden. (mehr …)


    Sublinguale Immuntherapie

    Sublinguale Immuntherapie (SLIT) – die Allergene werden über Tropfen oder Schmelztabletten zugeführt, die unter die Zunge (sublingual) geträufelt bzw. gelegt werden, von wo aus sie über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Im Unterschied zur SCIT müssen die Allergene täglich genommen werden. (mehr …)


    Sympathomimetika

    Als Sympathomimetika bezeichnet man Arzneimtitel, die einen erweiternden Effekt auf das Bronchialsystem haben und gleichzeitig die verkrampfte Atemmuskulatur entspannen. (mehr …)


    Symptomatische Therapie

    Die meisten Allergien werden mit Medikamenten behandelt, die das Auftreten von allergischen Symptomen mildern oder verhindern, aber keine Heilung von der allergischen Erkrankung bewirken können. (mehr …)


    Tacrolimus

    Tacrolimus (auch FK506 oder FK-506) ist ein Makrolidlacton aus dem gram-positiven Bakterium Streptomyces tsukubaensis. Tacrolimus wird verwendet als Arzneistoff aus der Gruppe der Immunmodulatoren oder Calcineurinhemmer. Die Zulassung für den klinischen Einsatz beim Menschen erfolgte im Jahr 1994 erstmals durch die FDA. (mehr …)


    Taurin

    Bei Taurin handelt es sich um ein Abbauprodukt der schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein und Methionin. Entgegen der weitverbreiteten Auffassung handelt es sich bei Taurin selbst um keine Aminosäure im streng wissenschaftlichen Sinne, da es keine Carboxygruppe enthält. Genau gesagt handelt es sich um eine sogenannte Aminosulfonsäure. (mehr …)


    Teebaumöl

    Bis dato haben Teebaumölprodukte keine Arzneimittelzulassung, werden aber regelmäßig in Salben/Cremen, Shampoos, Seifen und reinem Teebaumöl angeboten. Die betroffenen Hautareale können mit einem Gemisch aus 3 bis 10% reinem Teebaumöl und einem sonst gutem Öl wie zum Beispiel Mandelöl, Jojobaöl oder Avocadoöl eingerieben werden. (mehr …)


    Tepso

    Besonders empfindliche Haut, Juckreiz und sogar Schmerzen sind die bekanntesten und quälenden Symptome von Psoriasis / Schuppenflechte und Neurodermitis. Wenn auch Sie unter einer Form dieser Krankheiten leiden, dürfte Ihnen das leider nur allzu bekannt sein. Wir von der Firma Tepso® möchten Ihnen jedoch für die Zukunft eine deutliche Erleichterung Ihres alltäglichen Lebens verschaffen. Mit Tepso®-Textilien haben Sie nämlich die Möglichkeit, ohne lästigen Hautabrieb wieder die Kleidung zu tragen, die Ihnen zusagt. Darüber hinaus warten ein besonderer Tragekomfort sowie eine deutlich Verbesserung Ihres Wohlbefindens auf Sie! Doch wie wirken Tepso®-Textilien eigentlich? (mehr …)


    Tierallergen

    Stoff tierischer Herkunft, der bei entsprechender Empfindlichkeit eine allergische Reaktion des Körpers auslöst. Tierallergene, z. B. Federn, Tierhaare, Milch und Hühnereiweiß, gelangen über Inhalation, Hautkontakt oder Nahrungsaufnahme in den Körper.


    Tierhaarallergie

    Experten schätzen, dass mehr als zehn Prozent aller Tierhalter in Deutschland unter einer sogenannten Tierhaarallergie leiden. Damit handelt es sich nach der Pollenallergie (Heuschnupfen) und der Hausstaubmilbenallergie um die dritthäufigste Art von Allergien. (mehr …)


    Transferase

    Transferasen sind Enzyme, die den Transfer (Transport) einer chemischen Substanz von einem gebenden Molekül (Donormolekül) zu einem Zielmolekül übernehmen. (mehr …)


    Traubenkraut

    Das Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist ein einjähriges Unkraut. Das Traubenkraut ist auch bekannt als beifussblättriges Traubenkraut, Ambrosia, Beifuss-Ambrosia, aufrechtes Traubenkraut, wilder Hanf oder mit seinem englischen Namen Ragweed (Fetzenkraut). Die Pollen des Traubenkrautes, aber auch der Hautkontakt mit dem Blütenstand, kann beim Menschen heftige Allergien auslösen. (mehr …)


    Trigger

    In der Allergologie werden Trigger als Auslöser von Allergiesymptomen bezeichnet. Es sind keine Allergene (Eiweisse), sondern Hilfs- oder Reizstoffe (z.B. Düfte). Auch Kälte kann als Trigger wirken.


    Trockene Haut

    Trockene Haut äussert sich in rauer, spröder und weniger elastischer Haut und ist oft von Entzündungen, Einrissen und Juckreiz begleitet. Sie tritt häufig bei älteren Menschen, bei einer hohen Beanspruchung, bei atopischer Dermatitis und der Einnahme von Aknemitteln auf. Zur Vorbeugung soll die Haut geschont werden. Zur Behandlung werden hauptsächlich Hautpflegemittel und teilweise topische Glucocorticoide eingesetzt. (mehr …)


    Trockeninhalation

    Bei der Trockeninhalation wird der Wirkstoff als Pulver mittels eines Pulverinhalators oder Luftgemisch (Dosier-Aerosol) eingeatmet. (mehr …)


    Tryptase

    Tryptase ist ein Enzym, das in Mastzellen entsteht und von diesen ins Blut freigesetzt wird. Enthält das Blutserum eine erhöhte Anzahl an Tryptase, spricht man von einem erhöhten Tryptasewert. Ein erhöhter Tryptasewert wiederum kann ein Anzeichen für eine erhöhte Aktivität der Mastzellen sein und damit für eine Mastozytose. (mehr …)


    Tryptophan

    Die proteinogene Aminosäure Tryptophan ist für den menschlichen Körper essentiell und weist eine aromatische Struktur auf. Wie Phenylalanin, Histidin und Tyrosin besitzt es ein Indol-Ringsystem und muss über die Nahrung aufgenommen werden. Dazu eignen sich vor allem eiweißhaltige Lebensmittel wie Sojabohnen oder Haferflocken, wobei auch Erbsen und Walnüsse dazu genutzt werden können, die tägliche Mindestzufuhr sicherzustellen. (mehr …)


    Typ I

    Ungefähr 90 Prozent aller Allergien sind Allergien von Soforttyp. Die Symptome treten direkt nach dem Kontakt mit dem Allergen auf. Typische allergische Erkrankungen sind: Heuschnupfen, Allergisches Asthma, Nesselsucht, Quincke-Ödem, Anaphylaktischer Schock, Nahrungsmittelallergie. (mehr …)


    Typ II

    Bei der Typ II-Form der allergischen Reaktion werden die Zellen selbst geschädigt. Deshalb heißt sie auch zytotoxische Reaktion (zyto=Zelle, toxisch=giftig). Bei dieser Reaktion sind körperfremde Antigene direkt an eine Zelle gebunden. Durch diesen Vorgang ist die körpereigene Zelle selbst zu einem Antigen geworden, das bekämpft werden muss. Dabei nehmen die IgG und IgM-Antikörper eine Schlüsselposition ein. (mehr …)


    Typ III

    Die allergische Reaktion vom Typ 3 ist geprägt durch die Bildung von Immunkomplexen (Allergen + Antikörper). Unter bestimmten Bedingungen, bilden sich mehrgliedrige Komplexe aus Allergenen und Antikörpern. Was zu dieser „Zusammenballung“ führt, ist bisher nicht geklärt. Bekannt ist aber, dass daran im Wesentlichen der IgG-Antikörper beteiligt ist. (mehr …)


    Typ IV

    Bei der allergischen Reaktion vom Typ 4 spielen die Immunglobuline keine Rolle. Hier sind ausschließlich die T-Lymphozyten beteiligt an der Immunantwort. Die T-Lymphozyten sind spezialisierte weiße Blutkörperchen und gehören zur spezifischen zellulären Abwehr. Aus diesem Grund wird die allergische Reaktion vom Typ 4 auch zelluläre Immunreaktion genannt. (mehr …)


    Tyramin

    Tyramin ist ein biogenes Amin, das aus Tyrosin gebildet wird. Es kommt in vergorenen oder fermentierten Nahrungsmitteln vor. Es kann Symptome einer Hitaminintoleranz verstärken. (mehr …)


    Tyrosin

    Tyrosin ist eine aromatische Aminosäure, die in ihrer natürlichen L-Form vielen Proteinen enthalten ist (L-Tyrosin). Tyrosin ist eine Vorstufe von Tyramin. Es ist als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich, sollte aber bei Histaminintoleranz gemieden werden. (mehr …)


    Ulme

    Die Ulmen (Ulmus), auch Rüster, Rusten oder Effe genannt, bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Ulmengewächse (Ulmaceae). Die Ulmen sind immergrüne oder laubabwerfende Bäume oder Sträucher, die Wuchshöhen von bis zu 35 Metern erreichen. Die wechselständig und zweizeilig am Zweig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Sie sind oft dreispitzig und werden oft mit der Hasel verwechselt. (mehr …)


    Urea

    Urea (Harnstoff) ist auf jeder gesunden menschlichen Haut zu finden und sorgt als natürlicher Feuchthaltefaktor für ein verbessertes Wasserbindevermögen der Haut. Durch seinen Aufbau zieht es Feuchtigkeit aus der Luft an und hält sie fest, so dass die Haut befeuchtet wird. Es gibt keine natürlichen Urea-Quellen, die für Kosmetikprodukte geeignet wären, daher wird naturidentisches Urea aus Kohlendioxid und Ammoniak unter hohem Druck und hoher Temperatur gewonnen. (mehr …)


    Urtikaria

    Deutsch: Nesselsucht. Stark juckende Quaddeln auf der Haut. Sie entstehen durch Ausschüttung von Histamin und die damit verbundene Schwellung und Rötung der Haut. Eine Urtikaria ist oft Zeichen einer starken allergischen Reaktion. (mehr …)


    Urtikaria Aktivitäts-Score

    Der Urtikaria Aktivitäts-Score (UAS) ist der Goldstandard für das Messen der Krankheitsaktivität bei Patienten mit chronischer spontaner Urtikaria Dazu füllt der Patient täglich eine Art Symptomtagebuch aus und bewertet den Schweregrad seiner Symptome anhand eines Punktesystems. (mehr …)


    USB-Notfall-Sticks

    SOS-Notfall-USB-Sticks sind eine gute Möglichkeit Notfallrelevante Daten bei sich zu haben! (mehr …)


    UV-A/UV-B/PUVA-Messprotokoll

    In einem Messprotokoll können Sie Ihre UV-A/UV-B/PUVA-Bestrahlungszeiten eintragen (lassen). So behalten Sie einen Überblick, wie oft Sie schon die UV-Therapie absolviert haben und wie hoch die Strahlenbelastung ist. Hier ein Messprotokoll im PDF-Format (mehr …)


    UV-Index

    Der UV-Index (UVI) ist ein Maß für die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung. Das heißt: Je höher der UVI ist, desto höher ist das Sonnenbrandrisiko. Die UVI-Zahlenwerte reichen von 0-12. Dabei entspricht ein UV-Index von 1 etwa 25 mW/m2. Am UV-Index lässt sich ablesen, innerhalb welcher Zeit ein bestimmter Hauttyp einen Sonnenbrand bekommt. (mehr …)


    UVA-Strahlentherapie

    UVA-Strahlen können auch tiefer liegende Hautschichten verändern. UVA-Licht regt die Haut zur Pigmentierung an, führt zu einer Bräunung der Haut. Reine UVA-Therapien erfordern meist längere Behandlungszeiten als UVB- und PUVA-Therapien, da sie schwächer wirken als letztere. (mehr …)


    UVA-UVB-Kombinationstherapie

    Die kombinierte Therapie von UVA- und UVB-Bestrahlung wird ebenfalls zur Behandlung der Neurodermitis oder Schuppenflechte eingesetzt. Aufgrund des sich verstärkenden Effekts müssen die UVA- und UVB-Dosen zu Beginn sehr niedrig angesetzt und vorsichtig gesteigert werden. (mehr …)


    UVB-Strahlentherapie

    Die kurzen Wellen der UV-B-Strahlung dringen nur in die obere Hautschicht, die Epidermis, ein. UVB-Licht ist energiereicher als reines UVA-Licht, führt aber zu geringerer Pigmentierung und hilft dabei zum Beispiel den Juckreiz zu verringern. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, sind die verwendeten Lichtdosen deutlich geringer und die Behandlungszeiten kürzer. (mehr …)


    Uveitis

    Bei einer Uveitis oder Regenbogenhautentzündung ist die innere Augenhaut entzündet. Das Auge erscheint gerötet und schmerzt. Die Erkrankung kann durch Viren oder Bakterien hervorgerufen werden oder im Zusammenhang mit einer anderen Grunderkrankung auftreten. Betroffen sind Menschen aller Altersgruppen. Lesen Sie alles Wichtige über Ursachen, Symptome und Behandlung der Uveitis. (mehr …)


    Vasomotorische Rhinitis

    Eine nichtallergische Erkrankung der Nasenschleimhaut, die durch Niesen, Rhinorrhoe und Nasenverstopfung gekennzeichnet ist.


    Vega-Test

    Der Vegatest basiert auf der Elektroakupunktur nach Voll. Demnach ist die Stelle in meiner Handfläche ein Akupunkturpunkt und über Meridiane, also Energiebahnen, mit meinen inneren Organen verbunden. Indem man den Widerstand der Haut an diesem Punkt misst, erfährt man der Theorie zufolge etwas über den Zustand der Organe. In dem Gerät sollen Schwingungen gespeichert sein, zum Beispiel von bestimmten Lebensmitteln. Die bringt das Gerät jetzt nach und nach in den Messkreislauf ein. (mehr …)


    VELOX

    Der VELOX macht das Leben leichter, indem er die Inhalationszeit verkürzt und wieder mehr Raum für die angenehmeren Dinge des Lebens schafft. Sein ergonomisches Design und wenig Einzelteile unterstützen eine einfache Bedienung und der nahezu geräuschlose Betrieb gewährleistet eine unauffällige, entspannte Therapie. Der optionale Batteriebetrieb sorgt für maximale Flexibilität und durch seine geringe Größe und sein leichtes Gewicht ist er das ideale Gerät – auch für unterwegs. (mehr …)


    Vernebler

    Ein Gerät, das einen feinen Nebel erzeugt oder ein Spray zur Inhalation in die Lungen. (mehr …)


    Vernix caseosa

    Vernix caseosa (auch: Fruchtschmiere oder Käseschmiere) ist ein weißlicher Bezug auf der Haut, mit dem das Neugeborene auf die Welt kommt.


    Vitamine

    Vitamine sind organische Verbindungen, die für den Körper sehr wichtig sind. Einige Vitamine sind Coenzyme, die den Stoffwechselvorgang unterstützen. (mehr …)


    Vitiligo

    Vitiligo (lat. vitilīgō „Flechte, Hautkrankheit“; med. Leucopathia acquisita, griech. λευκός „weiß“ πάθος „Leiden“ lat. acquisita „erworben“) oder auch Weißfleckenkrankheit sowie Scheckhaut genannt ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung, die etwa 0,5 bis 2 % der Menschen weltweit betrifft. (mehr …)


    Vocal Cord Dysfunction

    Die Vocal Cord Dysfunction (VCD) ist eine sehr seltene Erkrankung. Mit VCD bezeichnet man eine Funktionsstörung der Stimmbänder, die sich „eng stellen“ und dadurch anfallartige Atembeschwerden auslösen. Dies passiert am häufigsten beim Einatmen, kann aber auch beim Ausatmen oder beim Ein- und Ausatmen vorkommen. (mehr …)


    Vorsorge und Betreuungsvollmacht

    Das Betreuungsrecht dient dem Schutz und der Unterstützung erwachsener Menschen, die wegen einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst regeln können und deshalb auf die unterstützende Hilfe anderer angewiesen sind. (mehr …)


    VORTEX

    Die Anwendung eines Medikamentensprays funktioniert nach dem Prinzip „Drücken und Einatmen“ – also das Auslösen des Sprays muss gleichzeitig mit dem Einatmen erfolgen. Gerade diese Koordination ist für Kinder, aber auch für ältere Menschen oftmals schwierig, so dass bereits viel Medikament auf dem Weg in die Lunge verloren gehen kann. (mehr …)


    Waschmittel

    Die modernen Waschmittel haben verschiedene Zusätze auf die allergische Reaktionen möglich sind. Da sind Tenside (waschaktive Substanzen), Duftstoffe, Farbstoffe, optische Aufheller, Enzyme für hartnäckige Flecken, Desinfektionsmittel um Bakterien und Pilze zu vernichten sowie bei flüssigen Waschmitteln noch Konservierungsmittel. (mehr …)


    Waschmittel-Allergie

    Ob Waschmittel und deren Inhaltsstoffe eine Allergie auslösen können, ist immer noch umstritten und schwierig nachzuweisen. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Allergene und oft kann man diese nur durch einen Allergietest eingrenzen. (mehr …)


    Wasserstaubsauger

    Wasserstaubsauger liegen voll im Trend und können vor allem für Allergiker ein besseres Raumklima schaffen. Aber natürlich übernehmen diese besonderen Geräte der Nasssauger auch klassische Putzarbeit. Sie saugen Staub und Allergene von diversen Böden und der Luft auf und binden den Schmutz im Wasser. (mehr …)


    Weide

    Die Weiden (Salix) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Es existieren etwa 450 Weiden-Arten. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über alle Teile der nördlichen gemässigten Zone bis zur Arktis. Einige wenige Arten sind auch in den Tropen und südlichen gemässigten Zonen heimisch. (mehr …)


    Weißfleckenkrankheit

    Siehe Vitiligo

    Winterblues

    Die dunklen Tage im Winter und das mitunter schlechte Wetter schlagen vielen Menschen aufs Gemüt. Sie bekommen schlechte Laune, sind reizbar und haben zu nichts mehr Lust. Durch den Lichtmangel und die nur noch selten vorhandene Sonneneinstrahlung produziert der Körper kaum noch Serotonin, das als „Glückshormon“ bekannt ist. (mehr …)


    Wirkstoffe

    Sie möchten mehr über den Wirkstoff eines bestimmten Medikamentes wissen? Dann sind Sie hier richtig! (mehr …)


    Wollwachs

    Unter Wollwachs (syn.: Lanolin, Wollfett, Adeps lanae) versteht man das Sekret der Talgdrüsen des Schafes, das sich in der Wolle absetzt und aus dieser durch verschiedene Extraktionsvorgänge herausgelöst werden kann. Es besteht zu 96 % aus Wachsestern, 3-4 % freien Alkoholen und geringen Mengen an Fettsäuren und Kohlenwasserstoffen. Werden die unangenehm riechenden und farbhaltigen Bestandteile des rohen Wollfettes durch Oxidation zerstört, erhält man ein Neutral-Wollwachs (Adeps lanae) von schwachem Eigengeruch, das nicht ranzig wird. (mehr …)


    Xanthine

    Theophyllin, das weitaus am häufigsten eingesetzte Medikament aus der Gruppe der Xanthine, ist ein weiterer Vertreter der bronchienerweiternden Substanzen. Es entfaltet diesen Effekt aber über andere Wirkmechanismen als die Beta-2-Sympathomimetika und die Anticholinergika: durch eine (unselektive) Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase kommt es zu einer Erhöhung des Signalmoleküls cAMP in den Muskelzellen der Bronchialwände. Dies bewirkt eine Entspannung der Brochialmuskulatur und folglich eine Erweiterung der Atemwege. (mehr …)


    Xerosis

    Xerosis cutis bedeutet „Trockene Haut“ und ist eines der Hauptmerkmale der Neurodermitis. Die Hautoberfläche fühlt sich rau und schuppig an. (mehr …)


    Xylosolv

    XYLOSOLV® ist ein Medizinprodukt, das im Dünndarm die Umwandlung von überschüssiger Fruktose (Fruchtzucker) in Glukose veranlasst. XYLOSOLV® dient zur Vermeidung erhöhter Triglyceridwerte bei hoher Fruktoseaufnahme. Da Fruktose zunehmend in industriell gefertigten Lebensmitteln zu finden ist, kann es schnell zu einer überhöhten Aufnahme des Fruchtzuckers kommen. Dies wiederum kann zu einer verstärkten Fettanlagerung in der Leber und der Muskulatur führen. Hier unterstützt XYLOSOLV® die Behandlung mit dem Enzym Xylose Isomerase. (mehr …)


    Zilien

    Winzige Flimmerhärchen, die wellenartig in Richtung Rachenraum schlagen. Die Flimmerhärchen in den Atemwegen befördern Schleim, Eiter, Staub und andere Schadstoffe aus den Lungen in die Luftröhre, von wo sie ausgehustet werden können. Rauchen und bestimmte Krankheiten, wie zum Beispiel die Lungenfibrose, können die Flimmerhärchen schädigen.


    Zink

    Zink gehört zu den besonders wichtigen Mineralstoffen und wird von fast allen Körperzellen benötigt. Das Mineral findet sich darüber hinaus in den Organismen von Pflanzen und Tieren. (mehr …)


    Zinkmangel

    Ein Zinkmangel entsteht, wenn der Körper nicht genügend Zink aus der Nahrung aufnehmen kann. Hierfür kann es verschiedene Ursachen geben, die in diesem Artikel erläutert werden sollen. Liegt ein Zinkmangel vor, so kann dies zu unterschiedlichen Mangelerscheinungen führen, da Zink an vielen Prozessen im Organismus beteiligt ist. (mehr …)


    Zinksalbe

    Bekannt geworden ist die Zinksalbe hauptsächlich durch die Wundbehandlung. Zinkoxid wirkt antiseptisch, das heißt desinfizierend. Zudem hat die Zinksalbe eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit – dadurch wirkt sie austrocknend. Das ist besonders bei Wundrändern hilfreich – die Salbe verhindert, dass die Wundränder aufweichen und sich die Wunde ausbreitet. Auf die Wunde selbst wird sie nur selten aufgetragen, da die Wunde besser heilen kann, wenn sie feucht ist. Die austrocknende Wirkung der Zinksalbe ist in diesem Fall kontraproduktiv. (mehr …)


    Zöliakie

    Eine Zöliakie, früher auch Sprue genannt, ist eine chronische Darmerkrankung. Zöliakie bedeutet, dass der Darm auf die Nahrungsaufnahme von Gluten mit Beschwerden reagiert. Unter Gluten versteht man ein Getreideeiweiß, das Klebereiweiß, das in den verschiedensten Getreidearten vorkommt. Gluten ist u.a. in den folgenden Getreidesorten enthalten, bzw. auch in allen Produkten, die aus diesen Getreidemehlen hergestellt werden. (mehr …)


    Zöliakie-Test

    Ein Zöliakie-Test bestimmt Antikörper im Blutserum, die für eine Glutenunverträglichkeit typisch sind. In manchen Fällen liegt jedoch eine Zöliakie vor, obwohl der Test nicht anschlägt. Dann sind weitere Untersuchungen notwendig, um die Zöliakie Diagnose sicherstellen zu können. (mehr …)


Mein persönliches Allergie-Tagebuch

Die Inhalte vom Allergie-Lexikon / Webkatalog erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, trotzdem sind wir bemüht es ständig mit interessanten Themen zu erweitern. Die hier aufgeführten Inhalte haben rein informativen und nicht empfehlenden Charakter!

Geschützte Warennamen (Warenzeichen) werden nicht besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann also nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt. Auch wenn diese an den jeweiligen Stellen nicht als solche gekennzeichnet sind, gelten die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen.