Chrom VI in Leder: Immer noch ein Risiko

Stiftung Warentest

Sommer­zeit, Sandalen­zeit – Kleine wie Große tragen gern offenes Leder an den Füßen, wenn es warm wird. Doch das kann ein Problem sein. Leder kann Chrom VI (Chromat) enthalten, ein Reaktions­produkt aus dem Gerb­prozess. Und Chrom VI kann Allergien verursachen. Es gehört neben Nickel und Duft­stoffen zu den häufigsten Kontaktal­lergenen. Einmal sensibilisiert, kann der Körper mit juckenden Haut­ausschlägen reagieren, sobald er mit chrom-VI-haltigem Leder in Berührung kommt. Die Stiftung Warentest hat 60 Leder­produkte auf ihren Chrom-VI-Gehalt über­prüft, jeweils 20 Kinder­schuhe, Arbeits­hand­schuhe und Uhrarmbänder. Jeder fünfte Kinder­schuh und jeder dritte Arbeits­hand­schuh im Test enthält so große Mengen Chrom VI, dass sie nicht hätten verkauft werden dürfen.

Kindergeburtstag mit Allergien

allergie-frei.info

Emily Erhold – Der erste Kindergeburtstag außer Haus und ohne Begleitung eines Elternteils ist ein wichtiger Schritt für Kinder, aber auch für die Eltern. Es ist schön, die Entwicklung des eigenen Kindes mitzuerleben, gleichzeitig ist es aber auch schwer loszulassen. Vor allem bei Kindern mit Allergien ist man als Elternteil besonders vorsichtig, wenn es dazu kommt, den Nachwuchs in die weite Welt zu entlassen.

NetDoktor: Unreine Haut

NetDoktor

Von Ingrid Müller – Unreine Haut ist ein häufiges Symptom. Die wenigsten haben das Glück einer makellosen, reinen und glatten Haut. Fast jeder leidet gelegentlich unter Pickeln, Mitessern oder Akne. Für den Kampf gegen die unreine Haut bieten die Drogerieregale und Apotheken eine Unmenge von Cremes, Pasten, Waschlotionen, Desinfektionsmittel und Wässerchen an.

DHA: Allergieprävention und Ernährung

DHA

Allergien belasten Kinder und Eltern oftmals massiv. Außerdem kosten sie viel Geld, das betroffene Familien zu einem großen Teil selbst aufbringen müssen. Studien (1,2) haben jetzt gezeigt, dass sich Vorbeugung mit hypoallergener Nahrung auch aus finanzieller Sicht lohnt. Interessierte Eltern können die Ergebnisse der Studien jetzt in der aktualisierten Broschüre „Allergieprävention und Ernährung“ nachlesen.

Wenn ein Kind an einer Allergie leidet, bestimmt das oftmals den gesamten Alltag. Neben gesundheitlichen Belastungen müssen die Kinder zahlreiche Einschränkungen in Kauf nehmen: Während des Pollenflugs draußen zu spielen, unbeschwert in die Schulmensa zu gehen oder am Schwimmunterricht teilzunehmen, ist für sie oftmals unmöglich. Die betroffenen Familien müssen zudem viel Zeit für Arzttermine und Schulungen aufwenden. Hinzu kommt die finanzielle Belastung: Vieles, was über ärztliche Behandlungen und Medikamente hinausgeht, müssen sie selbst tragen. Dazu gehören beispielsweise besondere Hautpflegeprodukte, milbendichte Schonbezüge für Kopfkissen und Bettwäsche, spezielle Lebensmittel, Fahrtkosten zu Ärzten sowie Gehaltseinbußen durch Arbeitsausfall. Alle Maßnahmen, die helfen, eine Allergie zu verhindern, sind daher auch aus finanzieller Sicht gut investiert.

Bekleidungsallergie

allergie-frei.info

Kleider machen Leute
Menschen, die an Allergien leiden und zu Hautreizungen neigen, sollten bei der Wahl der Unterwäsche auf Textilien, die aus unbehandelter Baumwolle oder Seide zurück greifen. Reine Wolle kann die Haut reizen und Allergien hervorrufen, während Kunstfasern die Haut zu wenig atmen lassen und den natürlichen Körperschweiß nicht ausreichend aufnehmen, wodurch ein feucht-warmes Hautklima entsteht, das Pilzwachstum fördern und Juckreiz verschlimmern kann.

Kennzeichnung allergener Stoffe: Widerstand der Gastronomie

I.G.A.V.

Schon seit ein paar Jahren müssen laut EU-Lebensmittelkennzeichnungsrecht die 14 wichtigsten Produktgruppen, die für den Großteil aller Allergien verantwortlich sind, auf verpackten Lebensmitteln in der Zutatenliste – deutlich hervorgehoben – angegeben sein: glutenhaltiges Getreide, Eier, Krebstiere, Fische, Erdnüsse, Soja, Milch, Nüsse, Sellerie, Senf, Sesam, Lupine, Weichtiere sowie die Zusatzstoffe Schwefeldioxid und Sulfite.

COPD: Depressionen gefährden Therapieerfolg

NetDoktor

München (netdoktor.de) – COPD-Patienten, die zusätzlich unter einer Depression leiden, brechen häufiger ihre Therapie ab – das gilt zumindest für Frauen. Dies könnte erklären, warum Menschen früher sterben, die unter beiden Krankheiten leiden.

Atopische Dermatitis: Antikörper beseitigt Ekzeme

Deutsches Ärzteblatt

Rochester – Ein monoklonaler Antikörper, der die Rezeptoren für zwei zentrale Zytokine der allergischen Reaktion blockiert, hat in einer Dosisfindungsstudie im New England Journal of Medicine (2014; 371: 130-139) die Hautekzeme von Patienten mit mittel­schwerer bis schwerer atopischer Dermatitis deutlich gebessert. Sollten sich die Ergebnisse in der geplanten Phase-3-Studie bestätigen, könnte Dupilumab das erste Biologikum zur Behandlung der häufigsten Dermatose werden.

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