Süßstoffe: Studie findet mehr Schaden als Nutzen

Pharmazeutische Zeitung

Schlechte Nachrichten für Abnehmwillige und Diabetiker: Künstliche Süßstoffe können zu Gewichtszunahme führen und eine Glucose-Intoleranz auslösen, eine Vorform des Diabetes mellitus. Zu diesem unerwarteten Ergebnis kommen israelischer Forscher. Sie konnten nicht nur an Mäusen, sondern auch an Menschen zeigen, dass die Süßstoffe die Darmflora so verändern, dass Bakterienarten sich ausbreiten können, die sich ungünstig auf den menschlichen Stoffwechsel auswirken. Die Studie erschien vor Kurzem in der Fachzeitschrift «Nature».

Richtige Ernährung bei COPD

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Die richtige Ernährung ist für COPD Patienten von besonderer Bedeutung, weil durch die Krankheit ein erhöhter Energiebedarf besteht und Über- wie Untergewicht das Fortschreiten der COPD begünstigen. Grundsätzlich können sich alle COPD Patienten an der Ernährungspyramide orientieren, die Ihnen Auskunft darüber gibt, welche Lebensmittel Sie täglich und welche Sie nur in geringen Mengen zu sich nehmen sollten.

Global Atlas for Allergy ab sofort online verfügbar

I.G.A.V.

Im Jahr 2013 veröffentlichte die Europäische Akademie für Allergologie und klinische Immunologie EAACI den “Global Atlas of Asthma”. Dieser wurde von einer internationalen Gruppe, die aus 80 Meinungsbildnern im Bereich Asthma bestand, geschrieben und stellt ein wichtiges Nachschlagewerk für die multi-sektorale Verwendung dar. Der „Global Atlas of Asthma“ wurde mit einem Vorwort der WHO versehen und erhielt zahlreiche positive Rückmeldungen von professionellen Organisationen aus der ganzen Welt. Die gedruckte Version wurde am EAACI-WAO Kongress 2013 in Mailand und danach weltweit verteilt.

Hautekzeme durch Chemie in der Kleidung

PRAXISvita

Wenn die Armbeugen plötzlich mit juckenden, roten Pusteln übersät sind, kann daran das neue T-Shirt Schuld sein. Manche Bekleidungstextilien enthalten eine Vielzahl von chemischen Substanzen. Sind diese nicht fest genug im Textil gebunden, können sie während des Tragens freigesetzt werden und Hautekzeme auslösen.

AHA: Die Neurodermitis

AHA - Allergiezentrum Schweiz

Neurodermitis (atopische Dermatitis) tritt schubweise vor allem im Säuglingsalter auf. Bei 60% der Betroffenen beginnt die entzündliche, chronische Hauterkrankung im ersten, bei 85% bis zum fünften Lebensjahr. Erwachsene sind fast immer schubfrei. Neurodermitis basiert auf einer erblichen Veranlagung.

Clostridien schützen vor Lebensmittel-Allergien

Pharmazeutische Zeitung

Bestimmte Darmbakterien können anscheinend vor Lebensmittelallergien schützen. Wie ein internationales Forscherteam an Mäusen zeigte, hemmen die Mikroorganismen der Klasse Clostridia den Übergang von Allergie-auslösenden Stoffen vom Darm ins Blut. Möglicherweise könnten probiotische Therapien gegen die sonst kaum behandelbaren Lebensmittelallergien helfen, schreiben die Forscher um Cathryn Nagler von der Universität Chicago in den «Proceedings» der US-nationalen Akademie der Wissenschaften («PNAS»).

Hausstaubmilben-Allergie: Jedes fünfte Kind ist sensibilisiert

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Man spürt sie nicht, sie stechen und beißen nicht, und sie übertragen keine Krankheiten, trotzdem sind Hausstaubmilben ungesund. Denn sie können – ähnlich wie Pollen – Allergien und Asthma auslösen.

DHA: Neurodermitis – Sechs Strategien gegen das Jucken

DHA

Für die meisten Neurodermitispatienten ist der Juckreiz das quälendste Symptom. Die Folge sind regelrechte Kratzattacken, die alles nur schlimmer machen: Das Kratzen setzt Botenstoffe frei, die den Juckreiz verstärken, aufgekratzte Hautstellen entzünden sich leicht und dienen als Eintrittspforte für Bakterien und Pilze. Wie Betroffene diesem Teufelskreis entkommen können, erklärt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.

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