BfR: Pferdefleisch in der Lebensmittelkette

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)Die deutschen Behörden haben über das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel (RASFF) eine Meldung über mögliche falsch gekennzeichnete Produkte mit Pferdefleisch erhalten. Nach Aussagen des Handels sind auch in Deutschland bei Laboruntersuchungen in einzelnen Stichproben Anteile von Pferdefleisch gefunden und Produkte vorsorglich aus dem Verkehr genommen worden.

Die britische Lebensmittelsicherheitsbehörde Food Standard Agency (FSA) hat in Proben von Pferdefleisch Rückstände von Phenylbutazon gefunden. Ob Produkte in Deutschland mit dem Arzneistoff belastet sind, kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Der Wirkstoff Phenylbutazon darf bei Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, nicht angewandt werden. Die britischen Behörden berichten bislang lediglich von Spuren von Phenylbutazon in Pferdefleisch. Wenn sich aus der deutschen und europäischen Lebensmittelüberwachung bestätigt, dass höhere Rückstandgehalte nicht vorkommen, ist eine gesundheitliche Beeinträchtigung der Verbraucherinnen und Verbraucher durch Lebensmittel unwahrscheinlich. …/Auszug (Quelle: http://www.bfr.bund.de/de/pferdefleisch_in_der_lebensmittelkette-132762.html)

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