Alpha-Gal findet sich am Fab-Ende des Cetuximab. Die Prävalenz der Sensibilisierung gegenüber Alpha-Gal betrug bis zu 20%, v.a.in versch. US Staaten (z.B. Arkansas, Tennessee, North Carolina). Hingegen lag in Kalifornien die Rate unter 1%. Dies implizierte einen exogenen Faktor. Dieser wurde in Stichereignissen durch die Zecke Amblyomma americanum vermutet.

Besonders bei Patienten, die eine starke inflammatorische Reaktion nach Zeckenstichen entwickelten, konnte die Produktion von IgE gegenüber Alpha-Gal nachgewiesen werden. Da diese chimärischen Antikörper wie z.B. bei Cetuximab in Säugetierzelllinien (v.a. Maus, Hamster) produziert werden, war es nachvollziehbar, dass eine posttranslationale Glykolisierung durch Alpha-Gal am Fab-Ende der schweren Kette des monoklonalen Antikörpers auftreten kann. Dies führt dazu, dass sich die Cetuximab-IgG-Antikörper an die sich auf den Mastzellen und Basophilen befindlichen spezifischen anti-a-Gal-IgE-Antikörper binden und so zu einer Zellaktivierung und Mediatorenliberation führen.
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Alpha-Gal