Angioödem

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Angioödeme sind Schwellungen der tieferen Hautschichten oder/und der Schleimhäute. Prinzipiell können sich die Schwellungen in allen Körperregionen entwickeln. Am häufigsten betroffen sind umschriebene Gebiete an Gesicht (oft Lippen oder Lider), Händen, Füßen, Armen, Beinen oder Genitalien. Aber auch am Körperstamm können sich die Angioödeme zeigen.

Die Schwellungen treten in unregelmäßigen Abständen auf und halten durchschnittlich 1-3 Tage (gelegentlich auch bis zu 7 Tagen) an. Manchmal – aber längst nicht immer – lassen sich Auslöser erkennen (z. B. Operationen, Stress- und Belastungssituationen, Infektionen, Nahrungsmittel, Hitze oder Kälte, bei Frauen auch hormonelle Veränderungen).

Meistens werden die Schwellungen der Haut von einem Spannungsgefühl begleitet. Im Gegensatz zu allergiebedingten bzw. Histamin-vermittelten Angioödemen fehlen bei den nicht-Histamin-vermittelten Schwellungen der Juckreiz und die Quaddelbildung.

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