Atemnot

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Dyspnoe, so der wissenschaftliche Name der Atemnot, wird von den Betroffenen als Lufthunger, Beklemmung, Todesangst, Brennen in der Lunge und erschwerte Ein- oder Ausatmung erlebt. Außenstehende erkennen Atemnot meist an einer ungewöhnlich raschen, flachen oder geräuschvollen Atmung. Wird in schweren Fällen zusätzlich die Atemhilfsmuskulatur des Brustkorbs eingesetzt, um die Atemleistung zu verbessern, zeigt sich außerdem eine typische Körperhaltung: Der von Luftnot Geplagte sitzt vornübergebeugt und stützt sich breit mit den Armen ab.

Jede Atemnot und jeder chronische Husten erfordert eine gründliche körperliche Untersuchung. Der Arzt hört sich mit dem Stethoskop das Atemgeräusch über den Lungenlappen an. Obwohl Atemnot als Empfindung nicht messbar ist, existiert eine Skala, nach der Atembeschwerden verschiedenen Schweregraden zugeordnet werden. Sie reicht von Grad 0 (Beschwerden nur bei starker körperlicher Belastung) bis Grad 4 (Atemnot in Ruhe).

Tritt die Atemnot nur bei Anstrengung auf, spricht man von einer Belastungsdyspnoe, zeigt sie sich auch in Ruhe, handelt es sich um eine Ruhedyspnoe. Eine Orthopnoe liegt vor, wenn die Beschwerden nur durch aufrechtes Sitzen zu ertragen sind. Das Gefühl der Kurzatmigkeit entsteht vor allem dann, wenn die Atmung stark beschleunigt ist. Viele Erkrankungen von Herz und Lunge gehen mit Kurzatmigkeit einher.

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