Betamimetika

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Betamimetika sind einer der ganz wichtigen medikamentösen Bausteine in der Asthma-Behandlung. Und zwar sowohl als „Bedarfs-Spray“ (Linderung akuter Beschwerden) als auch in der Langzeittherapie. Ihre Hauptwirkung: Sie stellen die Atemwege weit, verbessern also den Durchfluss der Luft.

Typische Vertreter dieser Wirkstoffgruppe sind Fenoterol, Salbutamol oder Terbutalin. Alle drei Substanzen wirken schnell (und relativ kurz) und werden deshalb vor allem als Bedarfs-Spray eingesetzt. Zwei weitere Wirkstoffe, Formoterol und Salmeterol, wirken sehr viel länger und sind deshalb oft Bestandteil der Dauerbehandlung von Asthma (z.B. als Spray in Kombination mit einem Kortison-Wirkstoff).

Aus dem Griechischen
Der Name Betamimetika (Singular: Betamimetikum) oder auch Beta-Agonisten hat damit zu tun, dass diese Medikamente ihre bronchienerweiternde Wirkung über eine Aktivierung bestimmter Rezeptoren erreichen Die werden Beta-2-Adrenozeptoren genannt. Ein Mimetikum (griechisch „mimesis“ = Nachahmung) ist eine Substanz, die einer anderen so ähnelt, dass sie die gleichen Rezeptoren besetzen kann, wie der dafür zuständige Botenstoff im Körper. Daher Betamimetikum. Und Beta-Agonist, weil die genannten Rezeptoren aktiviert werden und nicht blockiert (sonst hieße es Antagonist).

Quelle: http://www.navigator-medizin.de/asthma/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zu-asthma/behandlung/wissenswertes-zu-betamimetika/618-was-sind-betamimetika-und-warum-heissen-sie-so.html

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