Glucose-Isomerase ist das gleiche Enzym, das auch in Xylosolv (und anderen Produkten wie z.B. „FructoZym“, nicht dass wir hier immer nur den Marktführer nennen) enthalten ist, nämlich Xylose-Isomerase. Die Bezeichnung Glucose-Isomerase ist bei uns der eher ungebräuchliche Name. In den USA verwendet man gerne diesen Begriff, weil das Enzym dort in der Lebensmittelindustrie verwendet wird, um aus Glukose den High-Fructose-Corn-Syrup (HFCS) herzustellen.

Aber keine Angst, auch wenn HFCS ungesund ist, das hat nichts mit dem Enzym bzw. der Enzym-Famile der Isomerasen zu tun. Ein Enzym ist einfach ein komplexes Molekül das bestimmte biochemische Abläufe katalysiert.

Hä? Ok – also es ist einfach ein Werkzeug, das dabei hilft einen Stoff in einen anderen Stoff umzuwandeln. In diesem Fall Glukose in Fruktose, aber auch Fruktose in Glukose. Das Enzym will einfach ein Gleichgewicht zwischen beiden Stoffen herstellen. Das macht man sich für die Fruktoseintoleranz zu Nutze, weil Glukose sehr schnell über den Darm aufgenommen wird, Fruktose nicht.

Dadurch kommt es im Speisebrei nie zu einem Gleichgewicht, weil immer mehr Fruktose als Glukose vorhanden ist. Und sollte mal keine Glukose aufgenommen werden können, dann stellt sich eben ein Gleichgewicht ein, bis die Glukose wieder aufgenommen wird. Sobald die Fruktose aufgebraucht ist, löst sich das Enzym nicht auf, wird auch nicht absorbiert und es verliert auch keine Aktivität. Es wird einfach mit dem Stuhl ausgeschieden. Somit sind fruktosehaltige Speisen für fruktoseintolerante Menschen verträglich.
Super Sache – Aber eben nicht neu.

Erfahren Sie mehr: http://www.nahrungsmittel-intoleranz.com/nmi-community/food-blogs/nmi-blog/1193-fructaid-xylosolv.html

Mein persönliches Allergie-Tagebuch

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Glucose-Isomerase