Hautflora

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Als Hautflora werden alle Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze, zusammengefasst, die als Kommensalen bzw. Mutualen einen natürlichen Bestandteil der Oberfläche von gesunder Haut bilden und diese dicht besiedeln. Die Hautflora ist Teil des Mikrobioms und trägt wesentlich dazu bei, die Haut und den gesamten Organismus vor Krankheitserregern zu schützen.

Sofern die Haut als Grenzorgan zur Außenwelt intakt ist und damit ihrer Barrierefunktion nachkommen kann, stören diese Mikroorganismen nicht, machen nicht krank und sind aus mehreren Gründen nützlich. Denn so unschädlich die Kommensalen auch sein mögen, sie konkurrieren mit fremden Mikroorganismen um ihr „Revier“. Wenn ein Krankheitserreger auf die Haut gelangt, muss er daher zunächst diese „Türsteher“ verdrängen.

Nur Erreger, die sich gegen die Standortflora durchsetzen, können tiefer eindringen. Zudem erzeugen die Mikroorganismen der Hautflora Stoffwechselprodukte, die sich günstig auf die Eigenschaften der Haut auswirken.

Die einzelnen Hautregionen weisen eine recht unterschiedliche Zusammensetzung an Mikroorganismen auf. Die Haarfollikel beherbergen den Großteil der Mikroorganismen, was u. a. entscheidend für die Ausbildung von so häufigen Krankheiten wie der Akne oder einer Follikulitis ist.

Erfahren Sie mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Hautflora

Die heimlichen Bewohner der Haut // Incipedia

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