Eine Nesselsucht bedeutet für den Allergologen immer eine Herausforderung. Zum einen, weil sehr viele verschiedene Auslöser für die Symptome infrage kommen, und zum anderen, weil die Erkrankung in unterschiedlichen Formen auftritt.

Äußere Reize wie Wärme, Kälte oder Licht können die Haut ebenso reagieren lassen wie hormonelle, virale, bakterielle oder psychische Faktoren. Auch Nahrungsmittel und Medikamente sind häufige Auslöser. Dass die Nesselsucht so komplex ist, mag einer der Gründe dafür sein, warum in etwa der Hälfte der akuten und in zwei Dritteln der chronischen Fälle weder die Betroffenen noch ihre Ärzte herausfinden, was ihre Beschwerden hervorruft.

Dabei ist die Urtikaria, wie Ärzte die Erkrankung nennen, weit verbreitet – Experten halten sie für eine der häufigsten Hautkrankheiten überhaupt: Studien zufolge leidet jeder vierte bis fünfte Deutsche mindestens einmal in seinem Leben unter einer Nesselsucht. Dabei tritt die akute Form fünf bis zehn Mal häufiger auf als die chronische und meist in der ersten Lebenshälfte. Schon Kleinkinder können davon betroffen sein. Anders als eine Allergie wie Heuschnupfen tritt die Nesselsucht heute aber nicht häufiger auf als vor 30 Jahren.

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Nesselsucht