Die Psoriasis zählt neben der Neurodermitis und dem Kontaktekzem zu den häufigsten chronischen Hautkrankheiten. Wegen ihres Erscheinungsbilds nennt man die entzündliche Erkrankung auch Schuppenflechte: Silbrige Schuppen treten flächig vor allem an Ellenbogen, Knien, über dem Steißbein oder an Hand und Füßen auf. Es können aber auch andere Körperstellen sowie die Finger- und Zehennägel (Nagel-Psoriasis) oder die Gelenke (Psoriasis arthropatica) befallen sein.

Die gemeine Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) tritt bevorzugt an den Streckseiten der Gelenke auf – also an Ellenbogen und über der Kniescheibe sowie im Bereich des unteren Rückens. Auch werden die Psoriasis-Herde durch mechanische Reizung provoziert, sind also an Stellen zu finden, wo beispielsweise die Kleidung scheuert.

Schuppenflechte – Nicht nur eine Erkrankung der Haut

Körperstellen, an denen Psoriasis am häufigsten vorkommt, sind der behaarte Kopf, die Streckseiten von Knie- und Ellenbogen sowie der Bereich oberhalb des Gesäßes (Kreuzbeinbereich).

Aber auch andere Körperareale können betroffen sein wie beispielsweise Ohren, Nägel, Hände oder die Genitalregion. Etwa jeder fünfte Patient leidet zusätzlich an der sogenannten Psoriasis-Arthritis, einer Gelenkentzündung, die vor allem an Händen und Füßen zu schmerzhaften und geschwollenen Gelenken führt.

Auch weitere Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Morbus Crohn, Depression, Fettleibigkeit und Herzerkrankungen kommen bei Psoriasis häufiger vor.

Um diese Begleiterkrankungen möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können, ist die regelmäßige ärztliche Gesundheitsvorsorge für Betroffene besonders wichtig.

Quelle: https://www.loyon-schuppen.de/psoriasis

Ernährung bei Schuppenflechte
Mithilfe einer ausgewogenen, vitamin- und mineralstoffreichen Ernährung kann eine Psoriasis-Erkrankung jedoch positiv beeinflusst werden. Dabei sollte jeder selbst herausfinden, welche Nahrungsmittel besonders bekömmlich für ihn sind und welche nicht.

Broschüren/Merkblätter

Um einem erneuten Auftreten der Hautveränderungen nach zeitweiliger Abheilung beziehungsweise einer Verschlechterung des Hautzustandes vorzubeugen, sollten Psoriasis-Patienten mögliche Auslösefaktoren meiden: Dazu zählen unter anderem mechanische Reize, starker Alkoholgenuss und bestimmte Medikamente. Auch Stress und psychische Belastungen können das Ausbrechen der Schuppenflechte fördern.

Schuppenflechte ist nicht ansteckend
Die Psoriasis ist entgegen der Befürchtungen vieler Menschen nicht ansteckend. Leider führen die gut sichtbaren Hautveränderungen, kombiniert mit der Unwissenheit der Umwelt, bisweilen immer noch zur Ablehnung und Ausgrenzung von Personen mit Schuppenflechte.

Mehr lesen: Schuppenflechte | Psoriasis ist mehr als eine Hautkrankheit – Lifeline

Der Kinderfilm zur Schuppenflechte

Auch Kinder sollten ihre Erkrankung verstehen! In diesem Film werden die wichtigsten Fakten rund um die Schuppenflechte kindgerecht und verständlich vermittelt. Was ist Schuppenflechte? Wie entsteht sie? Und wie kann sie behandelt werden? Betroffene sowie der Facharzt Dr. Gerdes erzählen von ihren Erlebnissen mit der Erkrankung und machen Mut. Denn dank der modernen Behandlungsmöglichkeiten und einem offenen Umgang mit seiner Krankheit kann man heute ein ganz normales Leben führen.

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