Uveitis

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Bei einer Uveitis oder Regenbogenhautentzündung ist die innere Augenhaut entzündet. Das Auge erscheint gerötet und schmerzt. Die Erkrankung kann durch Viren oder Bakterien hervorgerufen werden oder im Zusammenhang mit einer anderen Grunderkrankung auftreten. Betroffen sind Menschen aller Altersgruppen. Lesen Sie alles Wichtige über Ursachen, Symptome und Behandlung der Uveitis.

Beschreibung
Der Augapfel wird innen von drei Schichten (Augenhäuten) ausgekleidet. Die mittlere Augenhaut ist die Uvea. Sie wiederum besteht aus der Regenbogenhaut (Iris), dem Strahlenkörper und der Aderhaut. Entzündet sich die Uvea, spricht man von einer Uveitis. Dabei kann jeder Abschnitt, also Iris, Strahlenkörper oder Aderhaut betroffen sein. Manchmal entzünden sich alle Abschnitte der Uvea. In Deutschland erkranken jährlich etwa 100.000 Menschen an der Entzündung.

Vordere Uveitis
Entzündungen im vorderen Abschnitt der Uvea kommen am häufigsten vor. Es sind entweder die Iris, der Strahlenkörper oder beide Strukturen entzündet. Bei den meisten Patienten treten die Symptome plötzlich auf.

Mittlere Uveitis
Etwa ein Drittel aller Entzündungen im Augeninneren sind mittlere Augenhaut-Entzündungen. Am häufigsten sind Kinder zwischen dem fünften und fünfzehnten Lebensjahr sowie junge Erwachsene betroffen. Meist sind beide Augen gleichzeitig entzündet.

Hintere Uveitis
Die hintere Uveitis betrifft nur die Aderhaut. Sie enthält Blutgefäße und versorgt die Netzhaut und umliegenden Schichten mit Nährstoffen. Bei einer Entzündung der Aderhaut wird deswegen auch häufig die Netzhaut in Mitleidenschaft gezogen.

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