Biomarker im Blut kann Risiko für Verschlechterungen bei COPD vorhersagen

41
Lungenaerzte-im-Netz

COPD-Patienten, die ein erhöhtes Risiko für eine Verschlechterung (Exazerbation) haben, weisen kürzere Telomere (Schutzkappen an den Chromosomenenden) auf, was sich per Blutprobe leicht bestimmen lässt. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung hin.

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD kann mit Verschlechterungsschüben (sog. Exazerbationen) und beschleunigten Alterungsprozessen einhergehen. Um COPD-Patienten, die ein erhöhtes Risiko für einen sich verschlechternden Krankheitsverlauf haben, frühzeitig zu erkennen, lässt sich ein Biomarker aus dem Blut gut heranziehen: die Länge der Telomere von weißen Blutkörperchen.

Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung unter Berufung auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie aus Kanada hin, in der die Telomerlänge von 576 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer COPD gemessen wurde (siehe Chest, Online-Veröffentlichung am 21.7.2018).

Kurze Telomere weisen auf ein neunmal höheres Sterblichkeitsrisiko hin…

Lesen Sie weiter auf: Biomarker im Blut kann Risiko für Verschlechterungen bei COPD vorhersagen
Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Lungenärzte im Netz

Kommentare und Fragen
Möchten Sie zu diesem Artikel ein Kommentar abgeben oder haben Sie dazu eine Frage, dann machen Sie dies bitte immer auf der Herausgeberseite!
Aktuelles von Lungenärzte im Netz
Mein persönliches Allergie-Tagebuch

Wichtiger Hinweis

Glauben Sie, dass Ihre Freunde diese Information noch nicht kennen? Teilen Sie diese mit ihnen.