Computergestützte Dermoskopie: Lediglich von geringer Sensitivität

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Biermann-Medizin

Neue computergestützte Verfahren helfen Dermatologen bei der Früherkennung maligner Melanome und erweitern die diagnostischen Möglichkeiten. Die digitale dermatoskopische Analyse pigmentierter Läsionen der Haut hat über die Jahre zunehmend an Popularität gewonnen, obwohl, so die Autoren einer kürzlich im „Journal of the American Academy of Dermatology“ veröffentlichten Studie, der klinische Nutzwert bislang nicht eindeutig sei.

Unverzerrte und aussagekräftige Studien zur Effektivität kommerziell angebotener Bildgebungsysteme seien selten und von begrenzter Aussagekraft.

In der aktuellen Studie untersuchen die Autoren die diagnostische Leistungsfähigkeit eines solchen Systems (Mole Analyzer) zur Untersuchung pigmentierter Läsionen bei Melanom-Verdacht. Im Rahmen der sich über 15 Jahre erstreckenden retrospektiven Analyse wurden histopathologische Befunde von 1076 biopsierten Läsionen aus 2500 per digitalem Bildgebungsverfahren erfassten pigmentierten Läsionen gesammelt.

Die Biopsien wurden, basierend auf der histopathologischen Untersuchung, nach gutartig und bösartig (Malignes Melanom) kategorisiert. Die Werte des Analyzers (0-1,00) für die jeweiligen pigmentierten Hautläsionen wurden abgerufen und nach Übereinstimmung mit der Histopathologie klassifiziert…

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Quelle: Biermann Medizin | Allergologie & Dermatologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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