COPD-Exazerbationen: Reicht eine kürzere Behandlung mit Kortison?

161
DGP

DGP – Kommt es bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zu einem Krankheitsschub, sprechen Ärzte von einer Exazerbation. Dabei verschlechtern sich die bestehenden Symptome akut enorm, und neue Symptome können hinzukommen.

Exazerbationen werden oft durch Infektionen ausgelöst. Während einer Exazerbation sind zusätzliche Behandlungsmaßnahmen nötig, wie z. B. die Gabe von Antibiotika bei bestimmten Infektionen. Auch ein Krankenhausaufenthalt kann nötig sein.

Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Exazerbationen ist die Gabe von Kortisonpräparaten. Damit soll die Immunabwehr gezügelt und die Entzündung der Atemwege so gemildert werden. Meistens dauert die Behandlung mit Kortison sieben bis 14 Tage. Das Kortison wird dabei als Tablette oder Spritze verabreicht.

Im Gegensatz zur Inhalation von Kortison entfalten diese Präparate ihre Wirkung im ganzen Körper, sie wirken also systemisch. Diese Anwendung kann auf Dauer zu Nebenwirkungen führen. Dazu gehören Osteoporose, Überzuckerung und Muskelschwäche. Eine kürzere Behandlungsdauer könnte diese Nebenwirkungen seltener machen…

Lesen Sie weiter auf: COPD-Exazerbationen: Reicht eine kürzere Behandlung mit Kortison?
Quelle: Deutsches Gesundheits Portal | COPD
Titelbild/Grafik by Deutsches Gesundheits Portal

Kommentare und Fragen
Möchten Sie zu diesem Artikel ein Kommentar abgeben oder haben Sie dazu eine Frage, dann machen Sie dies bitte immer auf der Herausgeberseite!
Aktuelles von Deutsches Gesundheits Portal | COPD
Mein persönliches Allergie-Tagebuch

Wichtiger Hinweis

Glauben Sie, dass Ihre Freunde diese Information noch nicht kennen? Teilen Sie diese mit ihnen.