COPD: Schulungs-Programm verbessert Lebensqualität

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Lungeninformationsdienst

Erhalten COPD-Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt Unterstützung durch spezialisierte Pflegekräfte, kann dies ihre Lebensqualität verbessern und weitere Krankenhausaufenthalte reduzieren. Über das neu entwickelte Selbstmanagement-Programm BREATH berichteten amerikanische Forschende im Fachmagazin „The Journal of the American Medical Association“.

Insgesamt nahmen 240 Betroffene mit der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD, die wegen ihrer Erkrankung ins Krankenhaus eingewiesen wurden, an der Studie teil. Noch vor ihrer Entlassung wurden sie zufällig in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt weiterhin die Standardbehandlung (Kontrollgruppe), die andere nahm an dem speziell entwickelten Programm BREATH teil.

Im Rahmen von BREATH wurden die Teilnehmer*innen und ihre Angehörigen während der ersten drei Monate nach dem Krankenhausaufenthalt durch eine spezialisierte Pflegekraft unterstützt. Im Schnitt erhielten sie rund sechs Beratungstermine, entweder telefonisch oder durch Hausbesuche.

Inhalt der individuell zugeschnittenen Beratung waren zum Beispiel Tipps zur

  • Einnahme von Medikamenten,
  • richtigen Anwendung der Inhalatoren,
  • Atemtechniken,
  • Behandlung von Symptomen.

Des Weiteren wurden auch allgemeine Probleme besprochen, mit denen Betroffene im Zuge ihrer Krankheit konfrontiert sind. So zum Beispiel der Zugang zur Pflege oder zu Fahrdiensten…

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Quelle: Lungeninformationsdienst | Lungenemphysem & COPD
Titelbild/Grafik by Lungeninformationsdienst.de

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