Der Verlauf einer COPD kann auch mit Parodontose zusammenhängen

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Die Wirksamkeit einer Parodontose-Behandlung bei Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) wird in einer Studie der Thoraxklinik Heidelberg untersucht, für die sich noch Studienteilnehmer melden können.

Erkrankungen des Zahnhalteapparats sind dauerhafte Eingangspforten für pathogene Erreger. Diese führen nicht nur zu Zahnverlust, sondern können Entzündungsreaktionen im ganzen Organismus hervorrufen. So scheinen Menschen mit überdurchschnittlich frühem Zahnverlust auch eher dazu zu neigen, an der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zu erkranken.

Die Forscher vermuten, dass eine Entzündung im Bereich des Zahnhalteapparates (Parodontitis) auch auf die Lunge übergreifen kann und dann eine vorbestehende Lungenerkrankung akut verschlechtert.

Bereits vorliegende Forschungsergebnisse lassen hoffen, dass solche akuten Verschlechterungen bei COPD (sog. Exazerbationen) durch gute Mundpflege und eine Behandlung der Parodontitis deutlich eingedämmt werden könnten…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Lungenärzte im Netz

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