Kombinationstherapie im Direktvergleich: leichte Vorteile gegenüber Tiotropium

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Langwirksame Beta-2-Agonisten (LABA) und langwirksame Muskarin-Antagonisten (LAMA) sind Wirkstoffgruppen, die zur Behandlung von COPD eingesetzt werden. Sie wirken bronchienerweiternd, erreichen dies aber auf unterschiedlichen Wirkungswegen. Eine Kombination kann daher besonders wirkungsvoll sein. Aktuelle Studieneregbnisse zeigen, dass der kombinierte Effekt manchmal kleiner ist als erwartet, aber akute Verschlechterungen weniger schwer ablaufen.

Die aktuellen Leitlinien zu Diagnose und Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) greifen auch Kombinationspräparate auf. Diese enthalten langwirksame Bronchodilatatoren aus zwei Wirkstoffklassen: den langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) und den langwirksamen Muskarin-Antagonisten (LAMA). Diese wurden in den Leitlinien berücksichtigt, da Studien eine größere Wirksamkeit gegenüber dem Einsatz von einzelnen Wirkstoffen gefunden hatten.
Unterschied vielleicht kleiner als gedacht – Patienten mit mehreren Medikamenten profitieren trotzdem
Eine direkte Untersuchung der Wirkung von Tiotropium (LAMA) und der Kombination von Olodaterol (LABA) und Tiotropium (LAMA) auf die Anzahl der akuten Verschlechterungen (Exazerbationen) einer Gruppe internationaler Forscher lässt sie zu dem Schluss kommen: Der Unterschied ist vermutlich gar nicht so groß wie erwartet. Aber gerade Patienten, die bereits drei Medikamente einnehmen müssen, könnten von einem Kombinationspräparat profitieren.
Forscher untersuchten, ob Kombinationtherapie akute Verschlechterungen besser vorbeugte
An der Studie nahmen 7880 Patienten aus 51 Ländern teil. Sie wurden zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe wurde ein Jahr lang mit einmal … lesen Sie weiter!

Quelle: : https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2018/07/02/kombinationstherapie-im-direktvergleich-leichte-vorteile-gegenueber-tiotropium/

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