Krebsrisiko bei Behandlung mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika

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Die Ergebnisse deuten an, dass TNF-Hemmer das Risiko für Krebserkrankungen erhöhen könnten. EIne Behandlung mit Ustekinumab und Methotrexat bleibt hingegen unauffällig. Eine Studie aus Schweden von November 2017 konnte hingegen kein erhöhtes Krebsrisiko bei Patienten mit rheumatoider Arthritis unter langfristiger DMARD-Therapie feststellen (Wadström et al., JAMA Internal Medicine). Die Studienlage bleibt daher bis hier eher ungewiss, ein stark erhöhtes Risiko für Krebs scheint sich bei DMARD-Einnahme allerdings nicht zu manifestieren.

Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die hauptsächlich die Haut betrifft, aber als systemische Erkrankung andere Organe und Prozesse im Körper beeinflussen kann. Wirkstoffe, die zur systemischen Basistherapie bei Psoriasis angewendet werden, verändern und unterdrücken das Immunsystem. Ärzte und Patienten sind daher immer wieder über mögliche Nebenwirkungen verunsichert. Wissenschaftler untersuchten jetzt die Auswirkungen der systemischen Therapie auf das Krebsrisiko bei Patienten mit Psoriasis.
Antirheumatika sollen Entzündungen unterdrücken
Krankheitsmodifizierende Antirheumatika werden zur Basistherapie bei Psoriasis verwendet. Zu diesen zählen die klassischen DMARDs (disease-modifying antirheumatic drugs, krankheitsmodifizierende Antirheumatika) wie Methotrexat und die biologischen DMARDs/Biologika. Die Biologika richten sich spezifisch gegen Botenstoffe des Immunsystems und sollen so Entzündungen verhindern. Durch die Herabsetzung des Immunsystems wird allerdings auch das Risiko für Infektionen und möglicherweise auch für Krebs erhöht. Zu den Biologika zählen die TNF-Hemmer Adalimumab, Infliximab, Etanercept, Golimumab … lesen Sie weiter!

Quelle: : https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2018/07/02/krebsrisiko-bei-behandlung-mit-krankheitsmodifizierenden-antirheumatika/

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