Lungenkrebs-Screening: Künstliche Intelligenz kann Falsch-positiv-Rate senken

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Biermann-Medizin

Die Falsch-positiv-Rate der derzeit für das Lungenkrebs-Screening verwendeten Methode, so schreiben die Autoren einer amerikanischen Studie, liegt bei 96 Prozent. Mithilfe maschinellen Lernens haben die Wissenschaftler von der University of Pittsburgh und dem UPMC Hillman Cancer Center aber nun einen Weg gefunden, um die Zahl falsch-positiver Befunde erheblich zu senken – und das, ohne eine Krebserkrankung zu übersehen.

Dies sei das erste Mal, dass für die Unterscheidung zwischen benignen und malignen Veränderungen im Rahmen eines Lungenkrebs-Screenings künstliche Intelligenz eingesetzt worden sei, berichten die Studienautoren. „Wir konnten bei rund einem Drittel der Patienten eine Krebserkrankung ausschließen, so dass keine Biopsien, keine PET-Scans oder Computertomographien in kurzen Intervallen notwendig waren.

Die Patienten müssen lediglich nach einem Jahr erneut zur Untersuchung kommen“, berichtet Seniorautor Dr. David Wildson, Professor für kardiothorakale Chirurgie und klinische und translationale Forschung an der University of Pittsburgh und Ko-Direktor des Lung Cancer Center am UPMC Hillman…

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Quelle: Biermann Medizin | Pneumologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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