Lungenkrebs-Screening: Welche Früherkennung ist sinnvoll?

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Ein Screening auf Lungenkrebs verringert die Lungenkrebssterblichkeit und ist in einer definierten Risikogruppe machbar. Eine Überdiagnostik ist aber zu vermeiden. Neben dem möglichen CT sollte auch eine Raucherentwöhnung durchführt werden. Dies betonte Prof. Dr. med. Felix Herth, Chefarzt der Abteilung Pneumologie und Beatmungsmedizin an der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg, auf einer Pressekonferenz im Rahmen des 60. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).

Das Lungenkarzinom ist die Erkrankung mit der höchsten Sterblichkeit weltweit. Problematisch ist insbesondere die Tatsache, dass ein Großteil der Erkrankungen (circa 65 Prozent) erst im fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium diagnostiziert wird. Eine Heilung ist in diesen Stadien kaum zu erreichen. Demgegenüber haben frühere (meist symptomfreie) Stadien eine deutlich bessere Prognose.

Der effektivste Ansatz, das Auftreten von Lungenkrebs zu verhindern, wäre der Verzicht auf das Zigarettenrauchen. Leider führen politische, gesellschaftliche und vor allem ökonomische Rahmenbedingungen dazu, dass dieser Weg allenfalls halbherzig verfolgt wird…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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