Neurodermitis: Forscher der MHH und der TiHo arbeiten an neuem Behandlungsansatz

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Biermann-Medizin

Bei leichter Neurodermitis kann eine äußerliche Anwendung ausreichen. Doch schwere Formen zu behandeln ist bisher kaum möglich. Forscherinnen und Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) arbeiten seit einigen Jahren an einem vielversprechenden neuen Behandlungsansatz, der nun erfolgreich erstmals am Menschen erprobt wurde.

Der neue Wirkstoff, der als Tablette eingenommen werden kann, verbesserte die Haut der Patientinnen und Patienten deutlich. Bereits nach acht Wochen reduzierte sich der Anteil an kranker Haut wie die Rötungen, Bläschen und Kratzspuren um die Hälfte. An der klinischen Studie nahmen 98 Patienten teil. Die Ergebnisse wurden in der im Bereich der Allergologie renommiertesten Fachzeitschrift Journal für Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht.

Bei dem Wirkstoff handelt es sich um einen „Histamin-4-Rezeptor-Blocker“. Er unterbricht den Entzündungsprozess und lindert den Juckreiz, indem er verhindert, dass der Botenstoff Histamin an den entsprechenden Zellen wirken kann. Der dafür notwendige Rezeptor auf diesen Zellen wurde im Jahr 2000 entdeckt und seitdem im Hinblick auf die Anwendung bei entzündlichen Hautkrankheiten intensiv vom Team aus Hannover erforscht…

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Quelle: Biermann Medizin | Allergologie & Dermatologie
Titelbild/Grafik by Biermann Verlag GmbH

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