Passivrauchen hat tödliche Auswirkungen auch auf Nie-Raucher

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Wer in der Kindheit Passivrauch ausgesetzt war, hat auch als Nie-Raucher ein erhöhtes Risiko, im Erwachsenenalter an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zu sterben. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung unter Berufung auf neue Studienergebnisse hin.

Wer in der Kindheit Passivrauch ausgesetzt war, hat auch als Nie-Raucher ein erhöhtes Risiko, im Erwachsenenalter an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zu sterben. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung unter Berufung auf neue Studienergebnisse hin (siehe American Journal of Preventive Medicine 2018, Band 55, Seite 345-352). „Jahrelanges Passivrauchen kann bereits in der Kindheit und Jugend zu Lungenschädigungen führen, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, später eine fortschreitende COPD zu entwickeln und daran zu sterben.

Und dies obwohl die Betroffenen selbst nie geraucht haben! Dabei steigt das COPD-Risiko der Betroffenen umso mehr, je länger und je stärker sie in ihrem gesamten Leben Passivrauch ausgesetzt sind“, erklärt Prof. Dr. Stefan Andreas, Beiratsmitglied der Deutschen Lungenstiftung, Facharzt für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin und Leiter der Lungenfachklinik Immenhausen (Kreis Kassel) sowie des Bereiches Pneumologie an der Universitätsmedizin Göttingen…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Lungenärzte im Netz

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