Transplantatversagen mit Enzym vermeidbar

87
Lungenaerzte-im-Netz

Organschäden nach einer Lungentransplantation lassen sich durch die Zugabe von Alpha-1-Antitrypsin (AAT) in die Organkonservierungslösung reduzieren. Darauf deuten die Ergebnisse einer präklinischen Studie am Versuchsmodell hin. Die Methode könnte es nach Aussage der Autoren möglich machen, Spenderorgane länger außerhalb des Körpers zu lagern und somit auch weiter zu transportieren.

Je länger eine Spenderlunge außerhalb des Körpers aufbewahrt wird, desto größer ist das Risiko für Gefäßschäden und primäres Transplantatversagen. In bisherigen Organkonservierungslösungen ist die Aufbewahrungs- und damit auch die Transportzeit insofern auf etwa sechs Stunden bei vier Grad Celsius begrenzt.

Häufigster Grund für das primäre Organversagen ist ein sogenannter Reperfusionsschaden, also ein Schaden, der entsteht, wenn das zuvor nicht durchblutete Organ nach der Transplantation im Körper des Empfängers wieder durchblutet wird…

Lesen Sie weiter auf: Transplantatversagen mit Enzym vermeidbar
Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Lungenärzte im Netz

Kommentare und Fragen
Möchten Sie zu diesem Artikel ein Kommentar abgeben oder haben Sie dazu eine Frage, dann machen Sie dies bitte immer auf der Herausgeberseite!
Aktuelles von Lungenärzte im Netz
Mein persönliches Allergie-Tagebuch

Wichtiger Hinweis

Glauben Sie, dass Ihre Freunde diese Information noch nicht kennen? Teilen Sie diese mit ihnen.