Wird Tuberkulose zu einer Bedrohung in der globalisierten Welt?

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Im weltweiten Vergleich ist die Tuberkulose hierzulande weiterhin eine sehr seltene Erkrankung. Der Anstieg der Fallzahlen aufgrund der Flüchtlingsbewegungen stellt dennoch eine große Herausforderung für das öffentliche Gesundheitswesen dar.

Vortrag von Prof. Dr. med. Torsten Bauer, Generalsekretär des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK), Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Lungenklinik Heckeshorn, HELIOS Klinikum Emil von Behring, Berlin auf einer Pressekonferenz im Rahmen des DGP-Jahreskongresses 2019:

Die Tuberkulose findet sich als letzte einzelne Infektionserkrankung unter den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. 2017 infizierten sich 10 Millionen Menschen mit einer Tuberkulose, eine Million davon waren Kinder. Etwa eine halbe Millionen Patienten erkrankten an Tuberkuloseerregern, die gegen die zwei wichtigsten Tuberkulosemedikamente resistent geworden sind und zu einer sogenannten Multiresistenz (MDR) führen.

Diese ist schwierig zu behandeln und führt oft nicht zum erwünschten Therapieerfolg. Über 95 Prozent aller an Tuberkulose Erkrankten kommen aus ärmeren Ländern…

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Quelle: Lungenärzte im Netz
Titelbild/Grafik by Monks – Ärzte im Netz GmbH

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