Heute glattes Haar, morgen Lockenmähne? Diesen Monat rothaarig und im nächsten blond? Fast alles ist möglich, doch der Preis für allzu sorgloses Styling ist hoch: Stumpfes, splissiges Haar oder sogar Haarbruch sind oftmals die Folgen. Wie sich Trendfrisur und Haargesundheit vertragen und was geschädigtes Haar wieder auf Vordermann bringt, verrät eine Broschüre der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.

Gesundheit und Wohlbefinden spiegeln sich nicht nur in der Haut wider, sondern auch im Haar. Bei gesundem Haar liegen die Schuppenplättchen der äußeren Haarschicht wie bei einem Tannenzapfen eng aneinander und sorgen für einen natürlichen Glanz. Werden die Schuppenplättchen häufig durch mechanische Einflüsse, Hitze oder Chemikalien strapaziert, so öffnen sie sich: Die Haare wirken stumpf, werden porös und brüchig. Im schlimmsten Fall können sie sogar vermehrt ausfallen.

Färben und Dauerwelle: Eingriffe in die Haarstruktur
Das heißt nicht, dass man ganz auf modernes Styling verzichten muss. Wer sein Haar liebt, sollte es jedoch mit größeren Maßnahmen wie Färben oder Dauerwelle nicht übertreiben. Diese belasten die Haare, weil die verwendeten Chemikalien gezielt in die Haarstruktur eingreifen. Am schonendsten ist es, sich für eins von beidem zu entscheiden und dabei auf das Know-how eines erfahrenen Friseurs zu vertrauen. Zudem ist es wichtig, das neu gestylte Haar vor weiteren Strapazen zu bewahren, wie beispielsweise täglichem Hitzestress durch Föhn oder Glätteisen. Sinnvoll sind dagegen ein professioneller Haarschnitt alle zwei bis drei Monate, sanftes Waschen und Trocknen, schützende Pflegeprodukte wie Hitzeschutzsprays und hin und wieder eine Haarkur.

Nur gut genährte Haare sind schön
Diese äußerlichen Maßnahmen sind notwendig, aber nicht ausreichend. Die wichtigste Voraussetzung für kräftige, glänzende Haare ist ein ausgewogener Nährstoffhaushalt. Um wachsen und eine intakte Struktur ausbilden zu können, benötigt das Haar vor allem die Vitamine H und B, Eisen, Kalzium und Eiweiß. Die größte Bedeutung für die Erneuerung und Qualität der Haare hat Vitamin H. Es ist am Aufbau von Keratin beteiligt, dem Hauptbestandteil der Haare. Da der Körper dieses so genannte Schönheitsvitamin nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden. Vitamin-H-reiche Lebensmittel sind Leber, Haferflocken, Champignons, Eigelb und Sojabohnen. Wenn die Haare so stark strapaziert sind, dass auch ein neuer Schnitt und Pflegemaßnahmen nichts mehr ausrichten können, hilft möglicherweise eine innerliche Kur mit Vitamin H.

Die zehn wichtigsten Tipps für die richtige Haarpflege und Hintergrundinformationen rund ums Haar enthält die Broschüre „Gesunde Haare und Nägel – Strukturschäden behandeln und vorbeugen“. Der Ratgeber kann kostenlos auf dem Postweg oder im Internet angefordert werden: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-haareundnaegel.de.

Pressemitteilung: Dr. Heike Behrbohm – Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.

Das könnte Sie auch interessieren ...

DHA: Ganz schön alt: Spitzen langer Haare brauchen viel Pflege und Erholung
Die Spitzen langer Haare haben im Gegensatz zum jungen Haaransatz einiges hinter sich. Sie wurden häufiger gewaschen, der Sonne ausgesetzt, geföhnt oder...
Die 7 wichtigsten Nährstoffe für gesundes, kräftiges Haar
Die richtigen Lebensmittel sind für Haare essenzieller Bestandteil. Mangelernährung macht die Haare dünn und führt häufig zu verstärktem Haarausfall....
Oben hui, unten pfui – Viele Menschen vernachlässigen ihre Fußnägel
Ein gepflegtes Äußeres ist heute für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch wehe, sie ziehen Schuhe und Strümpfe aus: Unschön geformte, eingerissene...
ALLERGIKA Mildschampoo
Hypoallergenes, besonders mildes, hautschonendes Haarshampoo für die tägliche Haarwäsche. Frei von Cocamidopropylbetain und Proteinhydrolysaten! Das...
DHA: Mit heiler Haut durch die kalte Jahreszeit
Vom gleichmäßig temperierten Mutterleib direkt in die kalte Jahreszeit: Babys, die im Herbst oder Winter geboren werden, müssen schon in ihren ersten...

Advertisement

» Dieser Artikel wurde bisher 503x aufgerufen!

DHA: Haare mögen es mild statt wild
Markiert in: