DHA: Junge Allergiker – Augen auf bei der Berufswahl

Pressemitteilung zum Chronischen Handekzem

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Deutsche Haut-und Allergiehilfe e.V.

In vielen Berufen sind die Hände täglich starken Belastungen ausgesetzt. So ist es kein Wunder, dass chronische Handekzeme zu den häufigsten Erkrankungen bei Erwerbstätigen zählen. Ein erhöhtes Risiko für die entzündliche Hauterkrankung haben unter anderem Friseure, Fliesenleger, Floristen, Maschinisten sowie Beschäftigte in Gesundheitsberufen und metallverarbeitenden Betrieben.

Junge Menschen mit Neurodermitis oder Allergien sollten dies bei der Berufswahl bedenken. Wer seinen Wunschberuf trotz einer hohen Belastung für die Haut weiterverfolgen möchte, sollte bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz auch den betrieblichen Hautschutz im Blick haben.

Informieren ist die halbe Miete

Die neue Broschüre „Chronisches Handekzem: Erkennen, vorbeugen, behandeln“ der Deutschen Haut- und Allergiehilfe erklärt die Zusammenhänge zwischen Hautbelastung, akuten Auslösern und Ekzembildung. Besonderes Augenmerk gilt dem Hautschutz: Die Bedeutung von Handschuhen, Hautschutzmitteln und Hautpflegemaßnahmen steht dabei im Vordergrund. Schließlich geht der Ratgeber ausführlich auf die Behandlungsmöglichkeiten ein – vom täglichen Eincremen bis hin zu äußeren und inneren Therapieformen.

Unter dem Stichpunkt „Hautarztverfahren“ wird erläutert, was beim Verdacht auf ein beruflich bedingtes Handekzem zu tun ist und welche Ansprüche ein betroffener Arbeitnehmer geltend machen kann. Ein übersichtlicher Hautschutzplan und weiterführende Informationen runden das Angebot ab.

Die Broschüre wurde mit Unterstützung der Pierre Fabre Dermo‑Kosmetik GmbH realisiert und kann kostenfrei postalisch oder im Internet angefordert werden: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-handekzem.de. Im Internet steht die Broschüre auch zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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