Luftbefeuchtung bei Babies und Kindern – eine Frage der Gesundheit

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ALLERGO-Ratgeber

Die heutige Technologie nutzt das natürliche Prinzip der Verdunstung um die trockene Luft zu befeuchten. Dabei wird die Oberfläche des Wassers durch die Wabenstruktur des Filters stark vergrößert. Trockene Luft wird durch den befeuchteten Filter gezogen und lädt sich dabei natürlich mit Feuchtigkeit auf. Dabei nimmt die Luft nur so viel Wasser auf wie sie kann, eine Überfeuchtung ist damit ausgeschlossen und man bewegt sich immer im optimalen Bereich zwischen 40%-60%.

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* = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Aktualisiert am: 25.08.2019

Das ideale Raumklima

Laut Umweltbundesamt liegt die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen bei Werten zwischen 40 und 60 Prozent. Gerade im Winter, wenn die kalte Außenluft wenig Feuchtigkeit enthält und innen zusätzlich noch geheizt wird, kann dieser Wert schnell auf unter 30 Prozent sinken. Beim Lüften kommt die trockene Luft in die Wohnung, Heizen verstärkt den Effekt. In trockener Luft wird mehr Staub aufgewirbelt, das kann die Atemwege und Schleimhäute reizen. Bakterien haben so leichtes Spiel.

Auf der anderen Seite kann sich durch große Temperaturunterschiede von Raumluft und Hauswänden in manchen Räumen oder auch nur in bestimmten Zimmerecken Feuchtigkeit niederschlagen. Ab 60 Prozent Luftfeuchtigkeit kann sich auf lange Sicht Schimmel bilden. Auch das kann zu Reizungen der Atemwege und gar Allergien führen. Deshalb empfiehlt es sich gerade im Winter, dass Sie besonders in den Räumen auf die Luftfeuchtigkeit achten, in denen Sie sich am meisten aufhalten, also auch im Schlafzimmer. Ist es zu feucht, müssen Sie heizen.

Raumtemperaturen von 19 bis zu 22 Grad sind ideal. Achten Sie darauf, dass zwischen den Räumen keine zu großen Temperaturunterschiede herrschen. Lüften Sie am besten drei- bis viermal täglich für fünf Minuten. Frische, kalte Luft kann besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen. Ist es zu trocken, kommen Luftbefeuchter zum Einsatz.

Quelle: mdr.de | Umschau

Die richtige Messung

Bevor Sie sich entscheiden, ob und wo ein Luftbefeuchter zum Einsatz kommt, müssen Sie wissen, wie es um die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen bestellt ist. Dabei hilft Ihnen ein Hygrometer. Die Geräte gibt es mechanisch, dabei wird zum Beispiel mit Hilfe eines Tierhaares die Luftfeuchtigkeit bestimmt. Je feuchter, desto mehr dehnt das Haar sich aus. Achtung, diese Geräte müssen Sie von Zeit zu Zeit neu einstellen, also kalibrieren. Wie das funktioniert, erfahren Sie im Internet.

Andere Geräte arbeiten elektronisch und können selbständig oder auf Knopfdruck kalibriert werden. Schauen Sie gerade in der Heizperiode oder/und wenn viele Menschen sich in kleinen Räumen aufhalten regelmäßig nach der Luftfeuchtigkeit. So können Sie gezielt gegensteuern und die idealen 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit einstellen. Messen Sie nie direkt am Fenster oder über der Heizung. Das verfälscht das Ergebnis. Wählen Sie eher eine freie Wandfläche.

Quelle: mdr.de | Umschau

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