Laktoseintoleranz: Wenn Milch & Co. nicht vertragen werden

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In den meisten Cafés hat man inzwischen die Wahl: Normale Milch oder doch laktosefreie Milch? Auch auf Joghurts, so manchem Käse und sogar auf Pizza kann man den Aufdruck „laktosefrei“ lesen. Aber was nützen diese laktosefreien Alternativen? Sind sie gesünder? Oder sind sie nur für Menschen mit diagnostizierter Laktoseintoleranz? Und selbst dann: Darf man nur diese Produkte essen, wenn man eine Laktoseintoleranz hat?

Über den Sinn laktosefreier Lebensmittel lässt sich streiten. Zwar kennzeichnen immer mehr Hersteller ihre Lebensmittel mit der Aufschrift „laktosefrei“, aber gesünder oder von höherer Qualität sind sie deshalb nicht. Von dieser Aufschrift sollten sich Verbraucher daher nicht in die Irre führen lassen. Vielmehr richten sich laktosefreie Produkte an Personen, die eine Laktoseintoleranz haben. Also Menschen, die den Milchzucker Laktose nicht oder nur schlecht vertragen. Ihnen kann es beim Einkauf als Orientierung dienen. Im Allgemeinen versteht man unter „laktosefrei“ einen Laktosegehalt von weniger als 10 mg Laktose pro 100 Gramm Lebensmittel.

Quelle: chefkoch.de / Magazin | Autorin: Birgit Henrich

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