Der Apothekenprotesttag am 23. März 2026 war laut, sichtbar und in vielen Punkten berechtigt. Er hat auf Missstände aufmerksam gemacht, die seit Jahren bestehen: steigende Kosten, wachsende Bürokratie, wirtschaftlicher Druck und politische Entscheidungen, die die Lage aus Sicht vieler Inhaber eher verschärfen als verbessern. Dass sich die Branche dagegen wehrt, ist nachvollziehbar. Der Protest hat Probleme sichtbar gemacht, die zuvor vor allem innerhalb der Apothekerschaft diskutiert wurden, und sie in die öffentliche und politische Wahrnehmung gerückt.
Quelle: DAZonline
Titelbild/Grafik by DAZonline | Deutsche Apotheker Zeitung
Möchten Sie zu diesem Inhalt ein Kommentar abgeben oder haben Sie dazu eine Frage, dann machen Sie dies bitte immer auf der Herausgeberseite!
Weiteres von DAZonline | Deutsche Apotheker Zeitung
- Telmisartan verbessert ALS-Symptomatik
- Kann man Levothyroxin bei über Sechzigjährigen absetzen?
- Fuß- und Nagelpilz vorbeugen und behandeln
- Engelhard Selfcare Saturdays: Jetzt anmelden
- Pfefferspray-Angriff im Apothekennotdienst
- Krebserkrankungen und Sexualität: darüber sprechen hilft
- Weltgesundheitstag: Welche Rolle spielen Apotheken?
- Okuläre Hypotonie: zu wenig Druck im Auge
- Eurneffy für Kinder ab 15 kg
- Viel mehr als ein Stützgewebe


