Geschlechtsspezifische hormonelle Schwankungen beeinflussen das Immunsystem und damit auch die Entstehung und Ausprägung von Allergien. Bis zur Pubertät sind Jungen häufiger von Allergien betroffen, im Erwachsenenalter haben mehr Frauen als Männer eine allergische Erkrankung wie Asthma oder Neurodermitis. Der Grund: Geschlechtshormone wie Östrogene und Androgene verändern Immunreaktionen, indem sie bestimmte Zell-Typen des Immunsystems, die Produktion von Antikörpern und Entzündungsreaktionen beeinflussen.
Quelle: allergieinformationsdienst.de | Helmholtz Munich
Titelbild/Grafik: Helmholtz Zentrum München | Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
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